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Pressefreiheit

Deutschland steigt ab

In der Corona-Pandemie stehen Journalisten erheblich unter Druck. Das konstatiert die Organisation Reporter ohne Grenzen, die gerade ihren neuen Index der Pressefreiheit vorstellte. Auch in Deutschland hat sich die Lage von Journalisten verschlechtert.

von
Redaktion
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Veröffentlicht am 20.04.2021
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Informationssperren, staatliche Desinformation, willkürliche Festnahmen und Gewalt gegen Medienschaffende schränken die Pressefreiheit auf allen Kontinenten ein. Zahlreiche autokratische Regierungen nutzten die Pandemie, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken. Auch in Demokratien kam es zu Verschlechterungen. Das stellt die Bürgerrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen fest, die am Dienstag den neuen Index der Pressefreiheit vorstellte.

Auch in Deutschland wird die Lage nicht mehr als gut bewertet. Grund dafür sind die zahlreichen gewaltsamen Übergriffe auf Medienschaffende im Jahr 2020. Mindestens 65 Angriffe auf Journalisten zählte Reporter ohne Grenzen – fünfmal so viele wie 2019. Auch die Dunkelziffer schätzt die Organisation höher als im Vorjahr. Meist ereigneten sich diese Vorfälle im Umfeld von Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. Journalisten seien geschlagen, getreten und zu Boden gestoßen worden. Man habe sie bespuckt, bedroht und an der Arbeit gehindert.1

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