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Schule

16 Bildungssysteme, 1 Problem, keine Lösung

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Neu ist das Problem nicht. Was tun? Markus Söder will für Bayern auch mal Lehrkräfte aus anderen Ländern abwerben. Thüringens Kultusminister fordert dagegen, die langwierige Ausbildung an Universitäten zu überdenken. Und attraktiver werden wollen irgendwie alle.

Die Kultusministerkonferenz prognostiziert, dass 23.800 Lehrkräfte bis zum Jahr 2035 fehlen werden. Zwar fangen mehr Leute ein Lehramtsstudium an, die Absolventenzahl sinkt trotzdem. Die Ursachen sind vielfältig: fehlende Praxis im Studium, Arbeit zu unflexibel, schwieriger Quereinstieg.

Die Kultusministerkonferenz unterscheidet bei ihren Berechnungen nach verschiedenen Schulformen. An manchen ist der Mangel größer als an anderen. Die Sekundarstufe II und Gymnasien stehen zum Beispiel besser da als die Grundschulen.

Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für die Grundschule
Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für die Sekundarstufe 2 oder das Gymnasium
Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für die Sekundarstufe 1
Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für übergreifende Lehrkräfte der Grundschule und der Sekundarstufe 1
Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für die Sekundarstufe 2 (berufliche Fächer) und Berufsschulen
Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für die Fachpraxis
Wo 2023 Lehrermangel und wo Lehrerüberschuss in den Bundesländer herrschen - hier für die Sonderpädagogik

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Fußnoten

  1. Hahn, Anke: Warum der Lehrerberuf für viele unattraktiv ist, auf: tagesschau.de (19.4.2022).
  2. Kultusministerkonferenz (Hg.): Lehrkräfteeinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2021 – 203, auf: kmk.org (10.3.2022).

Autor:innen

Geboren 1987 und seit 2020 als Redakteurin bei KATAPULT vor allem für aktuelle Berichterstattung zuständig. Sie ist ausgebildete Fotografin und studierte Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Hat Deutsch-Lateinamerikanische BWL in Münster und Mexiko City studiert. Seit April 2020 ist sie Projektleiterin bei KATAPULT, seit Herbst 2021 leitet sie die Produktion des KATAPULT-Magazins.

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