Zum Inhalt springen

Verkehrspolitik

Tempo 30 - nicht mit Scheuer

Von

Artikel teilen

Spanien ist das erste Land, in dem Fahrzeuge in allen Städten nur noch maximal 30 Kilometer pro Stunde fahren dürfen. Nur auf großen, mehrspurigen Straßen dürfen sie schneller fahren. Das Land will so die Zahl der Unfälle reduzieren.

Freiburg wollte das letztes Jahr auch schon probieren. Nur: Der Verkehrsminister Andreas Scheuer fühlte sich nicht verantwortlich. Mit einem hat er Recht: Die Straßenverkehrsordnung ist Ländersache. Aber der Bund gibt die Richtlinien vor, wie das Recht angewendet wird. Zudem ist Scheuer gerade mit anderen Dingen beschäftigt: Die Opposition fordert seine Entlassung beziehungsweise seinen Rücktritt wegen der Mautaffäre.

Aktuelle Ausgabe

KATAPULT ist gemeinnützig und unabhängig. Wir finanzieren uns durch Spenden und Abonnements. Unterstützen Sie unsere Arbeit und abonnieren Sie das gedruckte Magazin für nur 19,90 Euro im Jahr.

KATAPULT abonnieren

Autor:innen

1993 geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität in Dresden. Seit 2020 ist er Projektleiter bei KATAPULT.

Neueste Artikel

Falscher Name, kein Fußball

Im Rahmen einer Studie wurde erhoben, ob Bewerber mit fremd klingenden Namen im Amateurbereich seltener zu Fußballprobetrainings eingeladen werden. Die Antwort: Ja.

Keine Einzelfälle

56 Mitglieder soll die Chatgruppe gehabt haben. Gegen 24 von ihnen wird weder strafrechtlich noch disziplinarisch ermittelt. Warum genau? Unklar.

Machtkampf um die polare Seidenstraße

Berechnungen zufolge könnte bereits vor 2050 das meiste Eis auf dem Nordpolarmeer geschmolzen sein. Dadurch entstehen neue Seewege. Überdies öffnet das den Zugang zu bisher ungenutzten Rohstoffvorkommen. Staaten inner- und außerhalb der Arktis erheben Ansprüche darauf und geraten damit zunehmend in Konkurrenz zueinander. Ein Grund zur Sorge?