Washington, D.C.

Machtlos im Machtzentrum

Die Bewohner der US-amerikanischen Hauptstadt haben keine politische Repräsentation im Kongress. Die Republikaner wollen, dass es so bleibt, weil die Demokraten in der Stadt beliebter sind.

von
Isabella Caldart
Isabella Caldart
Veröffentlicht am 09.11.2020
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Empire State, Golden State, Aloha State oder auch Famous Potatoes und The Spirit of America – die Autokennzeichen der US-Bundesstaaten zieren deren Spitznamen oder Slogans, die zumeist vom Stolz des jeweiligen Staates zeugen. Der Spruch End Taxation Without Representation aber ist von Stolz weit entfernt: Washington, D.C. macht durch sein Kennzeichen den eigenen Frust publik. Denn ausgerechnet die Hauptstadt der USA hat so gut wie keinerlei politischen Einfluss. In Washington befinden sich mit dem Weißen Haus, dem Kapitol als Sitz des Kongresses und dem Obersten Gerichtshof zwar die Standorte aller drei Staatsgewalten. Doch weder im Senat noch im Repräsentantenhaus, die zusammen den Kongress bilden, hat die Hauptstadt Abgeordnete, die sie repräsentieren.

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