In China deutsche Kinderbücher, in Brasilien lieber Habermas
Deutschsprachige Bücher werden weltweit gelesen. Giulia Enders’ Darm mit Charme wurde in 40 Sprachen übersetzt, ein brasilianischer Verlag veröffentlichte das Gesamtwerk des deutschen Philosophen Jürgen Habermas und der Kinderbuchklassiker Das Sams von Paul Maar gibt es unter anderem auf Arabisch und Chinesisch. Damit ein deutsches Buch in einer anderen Sprache erscheinen kann, müssen internationale Verlage Lizenzen für die Übersetzung erwerben. Von den 7.747 Lizenzverträgen, die deutsche Verlage 2019 mit internationalen Verlagen geschlossen haben, gingen knapp 20 Prozent in den chinesischen Sprachraum.1 Besonders gefragt sind dort Kinder- und Jugendbücher und auch deutsche Klassiker wie die Geschichten Erich Kästners oder die Märchen der Brüder Grimm. Zwar sank die Anzahl der Lizenzen nach China im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr leicht, trotzdem führt China das Ranking mit deutlichem Abstand an – und das seit geraumer Zeit. In den kommenden Jahren könnten die Absatzzahlen sogar noch steigen. Der Grund: die Abkehr Chinas von der Ein-Kind-Politik, wodurch die Zielgruppe Kind wächst.2
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