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Zivile Seenotrettung

Hey, es sterben noch immer Menschen im Mittelmeer!

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Es gibt noch immer viele Menschen, die aus ihrer Heimat nach Europa fliehen. Die meisten nehmen den Weg über das Mittelmeer. In den letzten Jahren sind die Zahlen der Übertritte jedoch gesunken. Das liegt unter anderem an der Corona-Pandemie, weil viele Länder ihre Grenzen schlossen. Trotzdem sterben noch immer Menschen im Mittelmeer. Allein in diesem Jahr gelten 50 Menschen als vermisst oder tot.

Die internationale Organisation für Migration hält die zentrale Mittelmeerroute für besonders gefährlich. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens ist der Weg nach Italien sehr lang. Zweitens gibt es keine klare Strategie für Seenotrettung. Südeuropäische Länder schließen immer wieder ihre Häfen für private Seenotrettungsorganisationen. Das ist ein Signal an Europa.

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Fußnoten

  1. UNHCR (Hg.): Operational Data Portal, auf: data2.unhcr.org (26.1.22).
  2. International Organization for Migration (Hg.): Missing Migrants Project, auf: missingmigrants.iom.int (26.1.22).
  3. International Organization for Migration (Hg.): Fatal Journeys. Tracking lives lost during migration, auf: iom.int (2014).

Autor:innen

Ehemalige Redakteurin bei KATAPULT. Hat Onlinejournalismus und Humangeographie in Darmstadt und Mainz studiert.

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Strg+C, Strg+V

Übrigens: Die Flagge des Tschad wurde 1959 eingeführt, die Rumäniens 100 Jahre früher - zwischenzeitlich erhielt diese jedoch ein Wappen. In ihrer heutigen Form hat die Trikolore Gültigkeit seit 1989. Mehr Doppelgänger in den Kommentaren.