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Stadtentwicklung

Die kranke Stadt

Entgegen dem Ideal einer sozial durchmischten Stadt entfernen sich Arm und Reich räumlich voneinander. Sie wohnen immer seltener in direkter Nachbarschaft: In deutschen Städten kommt es zunehmend zu einer »Ghettoisierung«.

von
Stefanie Schuldt
Stefanie Schuldt
Veröffentlicht am 30.09.2019
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Seit 1995 nimmt die ungleiche Verteilung von Bevölkerungsgruppen in Deutschland zu, am stärksten in den neuen Bundesländern.1 Beim Grad ihrer sozialen Entmischung – der sogenannten Segregation – liegen ostdeutsche Städte an der Spitze: Im Jahr 2014 hatten Schwerin mit 40 Prozent und Rostock mit 39,4 Prozent die höchsten Werte des Segregationsindex erreicht, gefolgt von Erlangen, Erfurt, Wolfsburg, Potsdam und Weimar mit Werten von jeweils über 37 Prozent – je höher der Wert dabei liegt, desto stärker sind die Orte entmischt. Das soziale Gefälle und die Kontraste zwischen einzelnen Vierteln sind in diesen Städten am stärksten ausgeprägt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, in der die Wohnentwicklung in 74 deutschen Orten zwischen 2005 und 2014 untersucht wird.2

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