Vergleich
Weltweite Tempolimits

2015 starben 3.459 Menschen auf deutschen Straßen. Die Zahl steigt seit 2013. Insgesamt gab es im letzten Jahr 2,5 Millionen Unfälle, bei denen 67.706 Menschen schwer und 325.726 leicht verletzt wurden.



Auf Autobahnen starben 2015 insgesamt 414 Menschen. Das sind deutlich weniger Tote, als durch den Verkehr auf der Landstraße verursacht werden: 1.997 Tote. Dennoch ist eine zu hohe Geschwindigkeit oft der Grund für Unfälle.

Wenn auf einer Fahrbahn gleichzeitig 80 und 180 km/h gefahren werden darf, ist die Gefahr durch die Geschwindigkeitsdifferenz zusätzlich erhöht. Experten der "Unfallforschung der Versicherer" gehen davon aus, dass ein Tempolimit zu einer Harmonisierung des Verkehrs führt und Verkehrsunfälle reduziert.

Quelle: wikipedia

20.02.2017

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Kommentare


L. Schwarz   08:44 Uhr 23.01.2019

Ich hätte gern ein Tempolimit. Es fährt sich so viel entspannter auf den Autobahnen des benachbarten Auslands. Und mit 130 kommt man auch vom Fleck.





Michael   02:12 Uhr 03.01.2019

Wer ernsthaft glaubt das eine reduzierte Geschwindigkeit auf der BAB zu weniger Unfällen führen würde, irrt gewaltig. Wagen wir einen Blick auf die Unfälle die Innerorts passieren, sind nur eine geringe Anzahl einer hohen Geschwindigkeit zuzuordnen; so verletzten sich Fußgänger und Radfahrer sich auch schon bei geringen Geschwindigkeiten schwer oder werden sogar getötet.
Nehmen wir uns die Unfälle tatsächlich vor, wird ein Unfall mit zwei Beteiligten wie auch ein Unfall mit 40 beteiligten Pkw als 1 Unfall in der Statistik aufgenommen; soll heißen das wir gar nicht wissen wie viele Unfälle tatsächlich geschehen sind, denn wir haben nur die Zahl der Unfallopfer zur Verfügung.
Zudem muß auch einmal klar werden, wo denn der Unterschied zwischen einem Leicht- und Schwerverletzten liegt. Der Unterschied ist m.E. nach ziemlich merkwürdig, doch aber real. Leichtverletzt ist derjenige, der lediglich ambulant behandelt wird und danach nach Hause kann. Als Schwerverletzt gilt derjenige, der wenigstens eine Nacht im Krankenhaus verbracht hat.
Also ist jemand mit z.B. einem gebrochenen Arm leichtverletzt, weil der Arm ambulant behandelt werden konnte und ein Aufenthalt nicht notwendig erscheint. Bleibt jemand jedoch eine Nacht zur Beobachtung im KH, weil eine Gehirnerschütterung vermutet wird, gilt der Patient als Schwerverletzt - auch wenn sich dann herausstellt das keine Gehirnerschütterung vorliegt.
Behält man das also im Hinterkopf, macht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h nicht den geringsten Sinn.

Nehmen wir und doch mal die Unfallstatistiken vor und vergleichen es mit den jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, stellen wir fest das Deutschland bezüglich der Unfalltoten auf Platz 7 (von 27!)und lediglich Finnland (6),Spanien(5),Dänemark(4),Schweden(3),England(2) und Malta(1) besser abschneiden. Das heißt aber auch, das in 20 anderen Ländern die eine Geschwindigkeitsbegrenzung haben, sehr viel mehr Unfälle passieren. Dabei ist zu beachten, das die Zahl der Verkehrstoten ständig weiter abgenommen hat - es wird niemals eine Unfallstatistik mit 0 Toten oder Verletzten geben.
Eine Einführung von einer Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen würde nur eines verursachen: Unendliche Kosten! Dazu ein kleiner Hinweis: Ein VZ in der größten - und damit für die BAB vorgesehenen - kosten pro Stück an die 120,- - 150,-€ ohne Montage. Geschwindigkeitsbegrenzungen m ü s s e n nach jeder Autobahnzufahrt beiseitig wiederholt werden, um jeglichen Irrtum einen Kraftfahrers auszuschließen und auch andere Geschwindigkeiten angeordnet worden sein könnten (Baustelle) die dann wieder aufgehoben werden müssen.
Die Deutsche Umwelthilfe hat erst vor wenigen Tagen eine Höchstgeschwindigkeit auf den BAB gefordert, um so die CO2 Emissionen zu verringern, was umso unverständlicher ist, weil Benziner sehr viel mehr wirklich schädliche Stoffe ausstossen (Benzol, das auch in geringsten Mengen innere Organe angreift und deren Abbauprodukte Krebs erzeugen - im Gegensatz zu Stickoxiden die auch in Dosen von 5000 Mikrogramm/m³ keine Gesundheitsschädlichen Wirkungen zeigt.) Das nur am Rande, weil man für den "giftigen" Diesel ein Fahrverbot durchsetzen will, einem Benziner hingegen mit einer Höchstgeschwindigkeit an den CO2 Ausstoss will. Es ist wirklich peinlich, wie wenig darüber nachgedacht wird...

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/unfallstatistik-zahl-der-verkehrstoten-in-der-eu-2014-a-1025320.html





dete   11:19 Uhr 30.11.2018

Hier wird zu kurz gedacht. Ein allgemeines Tempolimit in Deutschland hätte als erstes einmal Signalwirkung. Natürlich würde es etlkiche Todesfälle auf Autobahnen verhindern. Es würde auch viele tausend Unfälle mit Schwerstverletzten verhindern. Es würde aber auch eine allgemeine Beruhigung des Autoverkehrs bedeuten und dmait noch unendlich viele andere Unfälle verhindern. Es gibt eigentlich nur gute Gründe für ein Tempolimit. Und... die Merhheit der Deutschen befürwortet es. Also, wo ist das Problem es endlich einzuführen. Antwort: Bei den lobbyisten der Autoindustrie





Uwe   08:50 Uhr 03.04.2017

Der Fakt "nicht angepasste Geschwindigkeit" hat zunächst nichts mit einer Änderung durch Tempolimit (auf AB) zu tun. Der Stadtfahrer, der mit 10 km/h Zuviel einen Unfall verursacht gehört genauso dazu wie der Landstraßenfahrer, der Tempolimits der Landstraße ignoriert, welche Ableitung soll das zulassen? Ein Tempolimit auf Autobahnen reduziert Verkehrstote? Letztlich ist (fast) jeder Unfall durch "zu hohe Geschwindigkeit" gekennzeichnet, denn langsameres Fahren erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen solchen zu verhindern.
Wenn man das statistisch betrachten möchte, muss man die Unfälle auswerten, bei denen nur auf Strecken der AB, nur in Bereichen ohne Limit, nur mit Geschwindigkeiten höher als ein imaginäres Limit und zusätzlich die Geschwindigkeit als Ursache untersucht wird (was ja Gerichte früher in solchen Fällen machten, auch wenn heute davon ausgegangen wird, eine Teilschuld ist immer anzunehmen, wenn die Richtgeschwindigkeit überschritten wurde).
Es passieren heute mehr Unfälle an Zebrastreifen, als in Geschwindigkeitsbereichen jenseits der 150 km/h, sollen deswegen Zebrastreifen abgeschafft werden?
Die Diskussion darüber ist müßig und eher politisch als sachorientiert, Verkehrstote können relevanter reduziert werden als durch Limit auf AB...





Stephan   22:19 Uhr 02.04.2017

Die Zahl der Verkehrstoten ist von 1991 (11300 Tote) bis 2010 (3648) jedes einzelne (!) Jahr zurückgegangen. Seit dem gab es zwar drei Ausreißer (2011, 2014, 2015), aber im Mittel ist die Zahl trotzdem weiter gesunken bis auf den Tiefstand von 3214 im aktuell letzten Jahr 2016. Das ergibt in 25 Jahren einen Rückgang von 72%. Daraus jetzt den Satz abzuleiten, dass die Zahl seit 2013 steigt, ist schlicht falsch und in keiner Weise gerechtfertigt (siehe dazu: Lügen mit Statistiken durch Abschneiden der Zeitachse). Es ist außerdem absolut logisch, dass der Rückgang der Verkehrstoten langsamer verläuft als früher, da die Zahlen ja schon viel niedriger sind (es gibt ja auch kein grenzenlos hohes Wachstum a la China).

Dass ein allgemeines Tempolimit zu einem leichten Rückgang führen könnte, ist anzunehmen. Wenn man allerdings sieht, dass nur 12% der Verkehrstoten auf Autobahnen starben, davon nur ein Teil auf Strecken ohne Limit, davon nur ein Teil wegen überhöhter Geschwindigkeit und davon nur ein Teil, der mit Limit nicht passiert wäre, dann muss man davon ausgehen, dass der Effekt nicht sehr groß ist. Wie Bernd ja schon geschrieben hat: Mit anderen Maßnahmen, z.B. auf Landstraßen (für Krafträder + PKW) oder innerorts (Radfahrer + Fußgänger) ließen sich sicher deutlich größere Effekte erreichen, da hier die Opferzahlen (deutlich) höher sind.





Bernd   10:45 Uhr 31.03.2017

Fehlt noch ein kleiner schwarzer Klecks für die Isle of Man, die auch kein Tempolimit hat.





Gerhard   07:36 Uhr 30.03.2017

Die Auswirkung eines allgem. Tempolimits wäre gering.
414 von 3459 Toten (kleiner 12%) auf Autobahnen.
Selbst wenn man die Hälfte auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückführen könnte, wieviele haben sich auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit ereignet und wieviele könnte man dort durch ein Tempolimit vermeiden.
(47 024 von 366 448 Unfällen mit Personenschaden gehen auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück kleiner 13%, auf Autobahnen vermutlich mehr deshalb Annahme 50%)

Wer wirklich die Anzahl der Verkehrstoten reduzieren will sollte an die großen Brocken gehen.
1148 Pkw Landstrasse
505 Kraftrad Landstrasse
377 Fußgänger Innerorts
236 Radfahrer Innerorts





Gerhard   07:34 Uhr 30.03.2017

Die Auswirkung eines allgem. Tempolimits wäre gering.
414 von 3459 Toten(





Gerhard   07:32 Uhr 30.03.2017

Die Karte ist nichtssagend (Deutschland ist einziges Land ohne allgem. Tempolimit, aber hat das Auswirkungen?)
Der Text ist schlu­de­rig und tendenziös.
2013 war das Jahr mit der niedrigsten Zahl an Verkehrstoten. 2014 und 2015 gab es jeweils einen Anstieg. Also steigen die Verkehrstoten seit 2014 nicht 2013.
2016 liegt die Anzahl mit 3214 (vorläufig) wieder unter 2013 mit 3339.
Niemand kann ernsthaft eine stetig fallende Kurve erwarten.

Die Auswirkung eines allgem. Tempolimits wäre gering.
414 von 3459 Toten(





David   00:19 Uhr 30.03.2017

Laut statistischem Bundesamt ist die Geschwindigkeit viert häufigste Ursache für Unnfälle, noch nach Nichtbeachten der Vorfahrt und ungenügendem Abstand.
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/Tabellen/FehlverhaltenFahrzeugfuehrer.html



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