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Rollenbilder

Ab an den Herd, Mulan!

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Spielen Frauen in den Herr der Ringe-Filmen eine wichtige Rolle? Na klar, sagen die einen, denn drei der wichtigsten Charaktere sind weiblich. Auf keinen Fall, meinen andere, denn welche Figuren das sein sollen, wissen nur eingefleischte Fans. Insgesamt gebe es viel zu wenige Frauen in der Handlung, und diejenigen, die es gibt, seien eher unscheinbar. Um dieses Argument zu belegen, wird oft der sogenannte Bechdel-Wallace-Test herangezogen. Er stellt vier einfache Fragen:

  1. Gibt es in dem Film zwei Frauenrollen?
  2. Sind die Namen dieser beiden Figuren bekannt?
  3. Sprechen die beiden miteinander?
  4. Und sprechen sie über etwas anderes als einen Mann?
Oscargewinner und Nominierungen der Kategorie Bester internationaler Film, 2023

Nur die Hälfte der jährlich 30 international erfolgreichsten Filme seit 1980 besteht den Test. Das haben die Psychologen Markus Appel und Timo Gnambs ermittelt. Ob der Herr der Ringe dazugehört, wird sich später zeigen. Was aber schon verraten werden kann: Die Umkehrprobe, ob Männer über etwas anderes als Frauen reden, bestehen rund 95 Prozent der Filme.

Für den deutschen Markt sehen die Quoten ähnlich aus. Und nicht nur Frauen sind unterrepräsentiert. »Unser Fernsehprogramm bildet nicht die Vielfalt der in Deutschland lebenden Personen ab«, meint Elizabeth Prommer, Direktorin des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock. Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung, einer Behinderung, mit Migrationshintergrund oder einer anderen Hautfarbe als die der Mehrheitsgesellschaft seien zu wenig sichtbar. In einer Studie analysierte Prommer mit zwei Kolleginnen alle 390 Kinofilme aus deutscher Produktion, die zwischen 2017 und 2020 herauskamen. Sie schlussfolgerten: »Wenn Frauen gezeigt werden, kommen sie häufiger im Kontext von Beziehungen und Partnerschaft vor.« Selten würden Frauen als Expertinnen in Erscheinung treten. Dabei ist das Geschlecht der Hauptfigur gar nicht der entscheidende Faktor für Filmeinnahmen. Zumindest spielen Filme mit einer Protagonistin in Deutschland genauso viel Geld ein wie jene mit einer männlichen Hauptrolle.

Geschlechterverteilung in der Produktion deutscher Kinofilme

Kleineres Budget, aber größerer Erfolg

Diesbezüglich entscheidend für die Einnahmen ist das Geschlechterverhältnis. Unter 100 deutschen Filmen, die Prommer und ihre Kolleginnen näher analysiert haben und die zwischen 2017 und 2020 uraufgeführt wurden, zogen diejenigen mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Hauptfiguren am meisten Kinobesucher:innen an.

»Den stärksten Einfluss auf die Besucher:innenzahlen hat jedoch die Höhe des Filmbudgets, dies erklärt den Kassenerfolg zu circa 30 Prozent«, schreiben sie. Das Problem dabei: Deutschen Kinofilmen, bei denen ein Mann Regie führt, steht durchschnittlich ein Budget von 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. In Filme von Regisseurinnen werden im Schnitt nur 1,9 Millionen Euro investiert. Die auf Datenjournalismus spezialisierte Nachrichtenwebsite FiveThirtyEight fand 2014 Ähnliches heraus: Die dort untersuchten Filme, die den Bechdel-Wallace-Test bestanden, verfügten im Schnitt zwar über ein 35 Prozent geringeres Budget als die durchgefallenen, waren aber erfolgreicher: Für jeden ausgegebenen Dollar betrug die Bruttorendite bei Filmen, die den Test bestanden, im Median 2,68 US-Dollar. Bei Filmen, die nicht bestanden, waren es hingegen nur 2,45.

Schwäche des Tests: Nicht »ob«, sondern »was«

Doch auch Filme mit weiblichen Hauptrollen können durch den Bechdel-Wallace-Test fallen: der deutsche Actionthriller Lola rennt beispielsweise, genauso wie die Liebeskomödie Bridget Jones oder der Science-Fiction-Film Gravity. Und die Herr der Ringe-Trilogie? Besteht. Der einzige Dialog, der das möglich macht, geht so:

Freda: »Wo ist Mama?«
Éowyn: »Sschh!«

Der Bechdel-Wallace-Test lässt außer Acht, dass eine einzige Konversation zwischen Frauen in einem Film nicht automatisch bedeutet, dass er Frauen angemessen repräsentiert. Andererseits kann ein Film Frauen angemessen berücksichtigen, ohne dass es Dialoge zwischen weiblichen Figuren gibt. Darüber hinaus kann ein Gespräch von Frauen über Männer auch antisexistisch sein oder die weibliche Selbstbestimmung thematisieren. Für die Darstellung von Frauen oder gar einen feministischen Inhalt von Filmen ist der Test also kein Indikator. Dafür ist der Test auch gar nicht entwickelt worden. Vielmehr basiert er auf einem kurzen Comic der US-amerikanischen Autorin Alison Bechdel aus dem Jahr 1985. Darin erklärt eine Figur, dass sie sich nur die Filme anschaut, die drei der genannten Kriterien erfüllen – eine Idee von Bechdels Freundin Liz Wallace. Die Frage, ob Zuschauer:innen die Namen der weiblichen Figuren kennen, kam erst nach dem Comic dazu. Trotz allem wird dieser kurze Fragenkatalog immer wieder als einfaches Werkzeug herangezogen, um auf Geschlechterungerechtigkeit in einer Vielzahl von Filmen hinzuweisen.

Dass der Bechdel-Wallace-Test nicht als Instrument taugt, um das vermittelte Frauenbild im Einzelfall zu bewerten, zeigt auch dessen Anwendung auf die Teeniekomödie American Pie 2. Zugegeben, auch Männer erscheinen in diesem Film nur als Klischee. Doch dass er den Test besteht, obwohl Frauen dort vor allem als freizügige Sexobjekte dargestellt werden, offenbart die Schwächen der Messmethode. Die Komödie fällt übrigens nur deshalb nicht durch, weil sich zwei Frauen über ihre Klamotten unterhalten. Der Test ist also kein Gütesiegel für ein differenziertes Frauenbild.

Männer kommandieren, Frauen weichen aus

Ein weiteres Beispiel für die Schwäche des Tests liefert die Disney-Verfilmung von Mulan aus dem Jahr 2020. Eine thailändische Studie hat sich eigens diesem Stück gewidmet. Dem Film liegt die 1.500 Jahre alte chinesische Ballade Hua Mulan zugrunde, in der sich die Protagonistin namens Mulan als Mann verkleidet, um anstelle ihres kranken Vaters in den Krieg zu ziehen. Als sie ihr Geschlecht offenbart, wird sie aus der Armee entlassen. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten und der Fürsprache ihrer Kameraden darf sie aber schließlich weiterkämpfen. Der Disney-Spielfilm besteht den Bechdel-Wallace-Test, obwohl er bewusst stereotype Geschlechterrollen bedient.

Das zeigen die Sprachwissenschaftler Pimpatchanok Manaworapong und Neil Bowen. Statt zu fragen, ob weibliche Figuren in einer Geschichte sprechen, fragen sie, wie und worüber sie reden.

Wie sprechen männliche und weibliche Charaktere in Mulan (2020)?

Obwohl Disneys Mulan oberflächlich betrachtet die Emanzipation einer Frau zeigt, die sich gesellschaftlichen Normen wie dem Heiraten widersetzt, werden die Geschlechter in erster Linie doch in »heteronormativen Rollen im Dienste einer patriarchalischen Welt« dargestellt. Zwar seien diese Ideale eindeutig im soziohistorischen Hintergrund des originalen Mulan-Stoffes verwurzelt, doch die Wissenschaftler werfen die Frage auf: Warum haben moderne Filmemacher überhaupt das Bedürfnis, derart starr an einer explizit patriarchalen Vorlage festzuhalten?

In dem Film manifestiert sich den Forschern zufolge nämlich die klassische Rollenverteilung: Männer sind die Beschützer, dominant, geben Kommandos und Komplimente, stellen Fragen, unterbrechen andere oder werden laut. Frauen weichen Fragen aus oder antworten knapp, verhalten sich unterwürfig und stehen im Dienst der Männer. Das zeigt sich beispielsweise am dargestellten Ehrbegriff: Männer verhalten sich ehrwürdig, wenn sie ihr Land beschützen, Frauen hingegen, wenn sie heiraten und Kinder bekommen. Neben dem Ehrbegriff wird impliziert, dass Frauen nur dann einen besonderen Weg wie den Mulans einschlagen dürfen, wenn sie das Chi haben, eine besondere, angeborene Gabe. Figuren sagen, Frauen gehörten in die Küche, sollten sich Älteren gegenüber leise und unauffällig verhalten und nicht widersprechen. All das betrifft selbst Mulan: Obwohl sie scheinbar mit dieser traditionellen Rolle bricht, wurzeln all ihre Heldentaten in der Krankheit ihres Vaters, dem sie schlussendlich auch nützen. Darin sehen die Wissenschaftler die »ultimative patriarchalische Knechtschaft« in Mulan.

Mulan ist kein Vorbild

Dass Manaworapong und Bowen Disneys Mulan als Forschungsobjekt ausgewählt haben, ist insofern spannend, als dass das Medienunternehmen die chinesische Ballade 1998 schon einmal verfilmt hatte. Damals allerdings als Zeichentrickfilm und mit einem etwas kürzeren Drehbuch. Im direkten Vergleich der beiden Verfilmungen stellten die Forscher mehrere feine Veränderungen fest: Das Machtgefälle zwischen männlichen und weiblichen Charakteren wird kleiner. Die Darstellung männlicher Figuren ist in der neueren Version nuancierter geworden. Männliche Figuren sind in der modernen Verfilmung hinsichtlich ihres Sprachgebrauchs weniger dominant. Sie bitten häufiger um Hilfe, sind weniger aggressiv und stark. Auch ihr Gesprächsanteil hat gegenüber der Zeichentrickversion abgenommen. Demgegenüber wirken insbesondere junge Frauen nun stärker und unabhängiger. Doch trotz all dieser Entwicklungen ist keine der beiden Versionen besonders inspirierend für Mädchen und Frauen, so Manaworapong und Bowen.

Über die Gründe für diese Entwicklung können die Forscher nur mutmaßen. Eine ihrer Thesen lautet, dass die Kommunistische Partei Chinas das Drehbuch beeinflusst haben könnte. So bilde der Film das Weltbild der chinesischen Regierung ab: Männer sind die Beschützer der Familie, Frauen kümmern sich um Haus und Kinder. Und Mulan? Der Film impliziert, dass sie die Ausnahme ist, denn nur Frauen mit dem angeborenen Chi dürfen von dieser traditionellen Rollenverteilung abweichen. Der Film ist zwar eine US-amerikanische Produktion, doch China könnte unliebsamen Filmen Drehgenehmigungen entziehen oder die fertigen Filme ganz verbieten – damit entginge Disney der größte Kinomarkt weltweit.

Bemühungen Chinas, die Medienanderer Länder zu beeinflussen

Mulan und Tiktok formen Weltbilder

Der Verdacht, dass China Einfluss auf die Medien nimmt, wird auch von anderer Seite gestützt: Zahlreiche Berichte deuten zum Beispiel darauf hin, dass die chinesische Regierung aktiven Einfluss auf Tiktok nimmt. Die App zeigt Nutzer:innen kurze Videos zu einer großen Bandbreite an Themen, die der Algorithmus an das persönliche Konsumverhalten anpasst. Tiktoks Mutterkonzern sitzt zwar in Peking, aber auch im Ausland kann Tiktok Videos blockieren: In der Vergangenheit verhinderte die Plattform beispielsweise die Verbreitung von Videos rund um Themen wie sexuelle Orientierung, Sex, Nazis oder Auschwitz. Oder sie verbreitete bewusst Videos, die die chinesische Außenpolitik bezüglich Taiwan rechtfertigen sollen. Wie auch im Fall von Mulan geht der Einfluss Pekings über die Landesgrenzen hinaus und erreicht Kinderzimmer in aller Welt.

Und das nicht zu knapp: Jeder achte Mensch weltweit nutzt Tiktok aktiv, über ein Viertel davon ist minderjährig. Untersuchungen in den USA, Großbritannien und Spanien ergaben, dass im Jahr 2020 Kinder rund 80 Minuten täglich auf Tiktok verbrachten. Inhalte auf Tiktok dürften also einen größeren Einfluss auf Kinder haben als die Geschichte von Mulan. Mädchen nutzen die App dabei häufiger als Jungen. Das wiegt besonders schwer, denn sie sind es auch, für die sexistische Stereotype besonders schädlich sind – ob nun ein Tiktok-Video diese vermittelt oder Mulan.

Nicht mehr in den Neunzigern

Einen anderen Erklärungsansatz dafür, dass die klassischen Geschlechterrollen in der zweiten Mulan-Fassung aufgeweicht wurden, finden Manaworapong und Bowen im Zielpublikum. Es könnte eine Anpassung an den Geschmack des westlichen Marktes stattgefunden haben. An klassische Geschlechterrollen, wie sie im Zeichentrickfilm noch vorkommen, ist das US-amerikanische Publikum nicht mehr gewöhnt.

der Anteil der jeweils 30 umsatzstärksten Filme, die den Bechdel-Wallace-Test bestehen steigt seit den frühen 2000ern

Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass immer mehr Filme den Bechdel-Wallace-Test bestehen. Bis Mitte der Neunzigerjahre bestand weniger als die Hälfte der jeweils 30 erfolgreichsten Filme pro Jahr den Test, der trotz aller Kritik Hinweise auf die Geschlechtergerechtigkeit in Filmen geben kann. Heutzutage liegt der Anteil bei etwa 70 Prozent. Zur Erinnerung: Im gesamten Untersuchungszeitraum meisterten rund 95 Prozent der Filme den umgekehrten Test, bei dem zwei benannte Männer über etwas anderes als eine Frau sprechen. Appel und Gnambs geben zu: Bei gleichbleibendem Tempo dauert es noch lange, bis Frauen ähnliche Werte vorweisen können. Das Bewusstsein über das Thema sowie eine stabile Forschungsgrundlage sind jedoch ein Schritt in diese Richtung.

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Fußnoten

  1. Appel, Markus; Gnambs, Timo: Women in fiction: Bechdel-Wallace Test results for the highest-grossing movies of the last four decades, in: Psychology of Popular Media, Nr. 41 (2022) S. 1-5, hier: S. 1.
  2. Hansen, Anna: Der NDR versucht, zu lernen, auf: katapult-mv.de (10.2.2022).
  3. Prommer, Elizabeth; Stüwe, Julia; Wegner, Juliane: Sichtbarkeit und Vielfalt. Fortschrittsstudie zur audiovisuellen Diversität, Rostock 2022, S. 14.
  4. Prommer/Stüwe/Wegner 2022, S. 17.
  5. Ebd.
  6. Hickey, Walt: The Dollar-And-Cents Case Against Hollywood’s Exclusion of Women, auf: fivethirtyeight.com (1.4.2014).
  7. Ellis, Samantha: Why the Bechdel test doesn’t (always) work, auf: theguardian.com (20.8.2016); Kebekus, Carolin: Es kann nur eine geben. München 2021.
  8. Caplan, Walker: Read the 1985 comic strip that inspired the Bechdel Test, auf: lithub.com (13.9.2021).
  9. Manaworapong, Pimpatchanok; Bowen, Neil E.: Language, gender, and patriarchy in Mulan: a diachronic analysis of a Disney Princess movie, in: Humanities and Social Sciences Communications, Nr. 224 (2022), S. 1-11.
  10. Ebd., S. 1.
  11. Walsh, Alistair: TikTok censoring LGBTQ, Nazi terms in Germany: report, auf: dw.com (23.3.2022).
  12. Zoll, Patrick: China versucht seinen Einfluss auf Medien in der ganzen Welt auszubauen, auf: nzz.ch (19.9.2022).
  13. Dellato, Marisa: TikTok Hits 1 Billion Monthly Active Users, auf: forbes.com (27.9.2021).
  14. Ruby, Daniel: 35+ TikTok User Statistics: How many TikTok Users Are There In 2022?, auf: demandsage.com (16.11.2022).
  15. Scheele, Franz: Kinder nutzen TikTok schon fast so häufig wie Youtube, auf: wuv.de (9.6.2020).
  16. Appel/Gnambs 2022, S. 4.

Autor:innen

Hat Deutsch-Lateinamerikanische BWL in Münster und Mexiko City studiert. Seit April 2020 ist sie Projektleiterin bei KATAPULT, seit Herbst 2021 leitet sie die Produktion des KATAPULT-Magazins.

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