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Krieg

Liveblog zur Ukraine geht weiter

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In diesem Artikel steht die Chronik der Ereignisse vom 1. bis 5. März 2022. Aktuellere Beiträge sind hier zu finden.

Transparenzhinweis: In diesem Artikel steht die Chronik der Ereignisse seit dem 1. März. Wir haben den Artikel später datiert, um ihn auf der Homepage schneller auffindbar zu machen. Inhalte, die zuvor veröffentlicht wurden, sind nachträglich nicht verändert


05.03.2022 22:00

Was heute passiert ist


05.03.2022 21:35

Zwei Atomkraftwerke sind bereits unter russischer Kontrolle, jetzt marschieren russische Streitkräfte auf ein drittes zu. Das sagt der ukrainische Präsident Selenskyj.


05.03.2022 19:40

Im Gegensatz zur Ukraine und zu Russland hat die Nato keine eigene Armee. Sie besteht aus den militärischen Truppen der Nato-Mitglieder. Die Nato hat jedoch eine schnelle Einsatzgruppe, die Nato Response Force. Sie besteht aus 40.000 Soldat:innen.

Militärisches Personal Stand März 2022 - Ukraine 500000, Russland 1350000, Nato 5405700

05.03.2022 19:40

KATAPULT Ukraine: Die Invasion aus dem Süden. (EN, UA)

Fotos: Menschenmenge in Cherson, viele Personen in ukrainische Flaggen gehüllt. Und: Orthodoxer Priester redet mit russischen Soldaten

05.03.2022 18:55

Wegen der verschärften Mediengesetze in Russland:

Auswärtiges Amt aktualissiert Reise- und Sicherheitswarnungen: "Auch private Äußerungen in Sozialen Medien können nach diesem neuen Gesetz in der Russischen Föderation mit unberechenbaren persönlichen Risiken verbunden sein."

05.03.2022 18:45

Der Sportartikelhersteller beschäftigt über 900 Menschen in Russland.

Puma schließt Filialen in Russland

05.03.2022 18:40

Das hat die ukrainische Regierung heute bekanntgegeben. Weitere Details gibt es noch nicht.

Dritte Gesprächsrunde zwischen der Ukraine und Russland für Montag geplant.

05.03.2022 18:25

Die Kämpfe in Mariupol werden fortgesetzt.

Die ukrainischen Truppen halten nach Angaben von Präsident Selenskyj weiterhin weitere strategisch wichtige Städte.

Hinweis: Informationen zu Kampfhandlungen lassen sich in der Regel nicht unabhängig prüfen, insbesondere, wenn sie von den offiziellen Stellen der russischen und ukrainischen Konfliktparteien kommen.

Ukrainische Truppen halten wichtige Städte - darunter Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Mykolajiw und Mariupol, die bereits massiv von den Russen agegriffen werden

05.03.2022 18:05

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sind mehr als 1,3 Millionen Menschen aus dem Land geflohen.


05.03.2022 16:55

Das US-Außenministerium sagt, dass es begrenzte Flugmöglichkeiten gebe. Außerdem warnt es US-Bürger:innen vor Schikanen russischer Sicherheitskräfte.

USA ruft alle US-amerikanischen Staatsbürger:innen zur sofortigen Ausreise auf.

05.03.2022 17:35

Keine Waffenruhe!

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz geht nicht davon aus, dass die ukrainischen Städte Mariupol und Wolnowacha heute evakuiert werden.

Hinweis: Informationen zu Kampfhandlungen lassen sich in der Regel nicht unabhängig prüfen, insbesondere, wenn sie von den offiziellen Stellen der russischen und ukrainischen Konfliktparteien kommen.


05.03.2022 17:05

Das UN-Menschenrechtsbüro geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Opfer in der Ukrainehöher liegt.

UN bestätigt 351 Todesopfer unter Zivilist:innen.

05.03.2022 16:45

Außerdem sollen russische Fluggesellschaften keine internationalen Flughäfen mehr ansteuern. Die russische Luftfahrtbehörde sieht die Gefahr, dass die Maschinen im Zuge der Sanktionen gegen Russland beschlagnahmt werden könnten.

Russland sperrt Flughäfen wegen "spezieller Militäoperation". Betroffen sind zahlreiche Flughäfen in der Nähe der ukrainischen Grenze sowie Simferopol auf der Krim

05.03.2022 16:15

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, fordert reguläre Kontrollen an den deutschen Grenzen. Rassismusvorwürfe weist er zurück.

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft: "Es besteht die GEfahr, dass wieder viele Menschen nach Deutschland kommen, ohne dass wir wissen, wer sie sind."

05.03.2022 15:00

Samsung stoppt seine Lieferungen nach Russland. Der südkoreanische Konzern ist bei Smartphones, Fernsehern und Speicherchips Marktführer. Auch Apple hat schon seine Lieferungen nach Russland eingestellt.

Anteil an Russinnen, deren hauptsächlich genutztes Handy von folgender Marke ist: in Prozent, 2021: Samsung 27 Prozent, Apple 16 Prozent, Huawei 9 Prozent

05.03.2022 15:35

Außerdem warnt er vor der Durchsetzung einer Flugverbotszone über der Ukraine. Eine solche lehnt die Nato ab.

Wladimir Putin: Westliche Sanktionen gleichen einer Kriegserklärung

05.03.2022 14:50

Damit hat eine der größten Demonstrationen in Hamburg begonnen:

Schweigeminute für die Opfer des russischen Angriffs auf die Ukraine mit etwas 30000 Teilnehmerinnen an der Alster

05.03.2022 13:15
ARD und ZDF beenden vorerst die Berichterstattung aus Russland.

Grund ist das neue Mediengesetz in Russland. Man wolle erstmal prüfen, welchen Einfluss die Regelungen auf die eigene Berichterstattung haben. Bis dahin werden alle Themen mit Russlandbezug von außerhalb des Landes bearbeitet.


05.03.2022 12:55

502 Läden sind betroffen:

inditex schließt seine Filialen in Russland. Folgende Firmen betriff das: Zara, Pull&Bear, Oysho, Bershka

05.03.2022 12:30

Keine Waffenruhe.

Mariupol wird weiter von russischen Truppen beschossen. Die Evakuierung der Menschen muss vorerst verschoben werden.

05.03.2022 12:00

Bald kein GTA, FIFA und Call of Duty mehr in Russland.


05.03.2022 10:50

Der vereinbarte Fluchtkorridor darf keinesfalls verlassen werden.

Die Evakuierung sollte eigentlich um 11 Uhr Ortszeit starten. Im Gebiet Saporischschja finden jedoch noch Kämpfe statt. Die aktuelle Situation ist unklar.

Humanitärer Korridor, der mehrere Tage bestehen soll: zwischen Mariupol und Saporischschja

05.03.2022 09:50

Die Krym gehört zur Ukraine, jetzt auch bei Apple.

Unterschiedliche Grenzverläufe: Google Maps zeigt die Krym mit gestrichelter Line getrennt von der Ukraine. Bei Apple Maps entfällt diese.

05.03.2022 09:20

Was in der Nacht passiert ist


05.03.2022 08:35

Die Waffenruhe soll um 8 Uhr MEZ in Kraft treten. Mariupol ist aktuell von russischen Truppen eingeschlossen. Wasser-, Heiz- und Stromversorgung sind ausgefallen, Lebensmittel werden knapp.

Russland kündigt Waffenruhe an, um Menschen die Flucht aus Mariupol und Wolnowacha zu ermöglichen (Südöstliche Ukraine).

05.03.2022 07:40

KATAPULT Ukraine jetzt auf Telegram: https://t.me/katapultukraine

Weitersagen!

Putin Schränkt soziale Medien ein? KATAPULT Ukraine ist jetzt auf Telegram

05.03.2022 07:20

Telegram gab gestern bekannt, alle Kanäle von Russia Today blockiert zu haben.

Telegram hat den Kanal von Russia Today in Europa gesperrt.

05.03.2022 05:40

„Ich bin schon eine Weile dabei. So etwas habe ich noch nie gesehen“, schreibt Paul Farhi von der Washington Post auf Twitter.

Washington Post nennt zum Schutz keine Autor:innen mehr bei ihren Artikeln, die in Russland produziert werden

Dieser Schritt ist eine Reaktion auf ein neues Gesetz in Russland, das die Verbreitung von „Fake News“ über den Krieg in der Ukraine mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft.

Das Gesetz hat bereits mehrere globale Nachrichtensender dazu veranlasst, ihre Berichterstattung vor Ort auszusetzen, darunter die BBC, die Canadian Broadcasting Company und Bloomberg News. Auch CNN und CBS News erklärten, sie würden ihre Sendungen in Russland einstellen.


05.03.2022 05:10

Die Anwohner:innen werden aufgefordert, zuhause zu bleiben oder sich in Sicherheit zu bringen.

Kämpfe in Sumy gemeldet

05.03.2022 04:30

Mariupol gilt als strategisch wichtig.

Ostukrainische Stadt Mariupol jetzt eingekesselt und unter russischer Blockade, schreibt der Bürgermeister der Hafenstadt, Wadym Bojtschenko, via Telegram.

Wenn Putin die Stadt kontrolliert, könnte er dadurch einen Landkorridor zwischen der seit 2014 besetzten Krym und den ostukrainischen Oblasten Luhansk und Donezk schaffen.


05.03.2022 03:40

Das fünfköpfige Reporter:innen-Team sei am Montag auf dem Weg von Kyjiw in die 25 Kilometer nordwestlich gelegene Stadt Butscha gewesen, wo am Vortag ein russischer Konvoi von der ukrainischen Armee zerstört worden war. 

Sky News Reporter nahe Kyjiw unter Beschuss

Auf der mit Trümmern und Blockaden versehenen Autobahn geriet das Team des britschen Senders in der Nähe eines ukrainischen Kontrollpunkts unter Beschuss. Als sie aus dem liegengebliebenen Auto flüchteten, seien ein Reporter und der Kameramann getroffen worden, hätten aber dank ihrer Schutzwesten keine größeren Verletzungen davongetragen. Später hätten ihnen ukrainische Soldaten erklärt, sie seien von russischen Soldaten beschossen worden.

Hier gehts zum Originalartikel.


05.03.2022 02:00

Die Bewohner:innen wurden aufgefordert, sich in die nächstgelegenen Schutzräume zu begeben

Mehrere Explosionen sind in Charkiw zu hören

05.03.2022 00:30

Gestern haben wir unsere Berichterstattung aus der Ukraine gestartet und schon erscheint der dritte Artikel von KATAPULT Ukraine. Diesmal aus der stark umkämpfen Stadt Charkiw - Und am siebten Tag (EN, RU).

Zerstörte Kreuzung in Charkiw

weitere Artikel von KATAPULT Ukraine:
- Die Regale sind leer, aber Lebensmittel sind vorhanden (EN, UA, RU)
- Russlands Krieg gegen die gegen die Ukraine. Russlands Krieg gegen die Welt (D, EN)


04.03.2022 23:50

Das ist am Freitag im Russland-Ukraine-Krieg passiert.


04.03.2022 21:35

Nach Facebook jetzt auch Twitter von Russland eingeschränkt.

Russland schränkt Zugang zu Twitter ein

04.03.2022 20:40

Der Hauptgrund für die momentane Preissteigerung beim Weizen ist der Krieg in der Ukraine. Weltweit werden Menschen diese beim Kauf ihrer alltäglichen Produkten merken.

Weizenpreise steigen stark an. Seit Anfang Januar um eta 39,3 %. Quelle: finanzen.net

04.03.2022 19:50

Seit Freitagmittag besetzt das russische Militär das Atomkraftwerk Saporischschja.

Russischer Angriff auf die Ukraine als Karte dargestellt

04.03.2022 19:20

KATAPULT Ukraine macht jetzt einen Telegramkanal!

Facebook wird in Russland gesperrt

04.03.2022 19:40

Immer wieder tauchen Berichte auf, dass Putin das Kriegsrecht verhängen wolle.

Bereits jetzt geht er streng mit Oppositionellen um. Die russische Zeitung Nowaja Gaseta wird keine Informationen mehr zu den Militäraktionen Russlands veröffentlichen. Damit reagiere sie auf umfangreiche Zensurmaßnahmen der russischen Regierung. Diese hatte ein Gesetz erlassen, nach dem bis zu 15 Jahre Haft drohen, wenn Medien Falschbehauptungen zum Krieg in der Ukraine veröffentlichen.


04.03.2022 18:10

Erst vor wenigen Stunden hat die russische Duma ein Gesetz verabschiedet, das bei kritischer Berichterstattung über die Armee bis zu 15 Jahre Gefängnis vorsieht. Betroffen sind davon auch ausländische Journalist:innen.

BBC zieht aus Sicherheitsgründen alle Journalistinnen aus Russland ab

04.03.2022 18:00

Ihr spendet 190.000 €, wir zahlen erste Gehälter in die Ukraine.

Bei KATAPULT explodieren die Kosten. Wir gehen als Firma ein hohes Risiko ein. Und dennoch fühlt es sich nicht gefährlich an.

Warum? Weil wir seit ein paar Tagen ein stabiles Netz an Helfenden um uns wissen: Das Netz besteht aus euch. Einen ersten Transparenzbericht zu KATAPULT Ukraine findet ihr hier.

Spendenstand 190.000 Euro + Wohnungen, PCs Kola Möbel, Essen, Laptops, Mac Mini, App, Windows 10 Pro. Stand 4. März

04.03.2022 17:25

Damit Geflüchtete sich besser vor Corona schützen und ihre Zertifikate ablegen und verwalten können.

Corona-Warn-App ist in ukrainischen Apple- und Google-Stores freigeschaltet

04.03.2022 17:00

Insgesamt sind 1.000 bis 16.000 Soldaten in die Fremdenlegion der Ukraine eingetreten und ins Land gereist. Die Fremdenlegion Frankreichs hat alle ihre ukrainischen Angehörigen bei voller Bezahlung beurlaubt.

Militär im Vergleich: aktive Soldaten im Jahr 2022 Ukraine 200000, Russland 850000. Budget im Jahr 2020 Ukraine 6 Milliarden Dollar, Russland 62 Milliarden Dollar

04.03.2022 16:05

KATAPULT Ukraine: Einen ausführlichen Bericht von unserer Kollegin aus Tschernowitz lest ihr hier auf Deutsch und hier auf Englisch.

KATAPULT-Ukraine Foto: Sowjetischer Panzer wirt in Tschernowitz demontiert

04.03.2022 16:00

Jetzt auch Microsoft.

Microsoft stellt Verkauf seiner Produkte und Dienstleistungen in Russland ein

04.03.2022 15:05

32 der 47 Mitglieder stimmen dafür, nur Eritrea und Russland sind dagegen:

Eine Untersuchungskommission wird Menschenrechtsverletzungen Russlands beim Krieg in der Ukraine prüfen. Außenministerin Annalena Baerbock fordert außerdem eine Ausweitung dieser Mechanismen auf Belarus, Südsudan, Syrien und Myanmar.


04.03.2022 14:55

Nicht mehr dabei.

Der Ostsee-Rat wurde 1992 gegründet. Er soll Staaten im Ostseeraum auf wirtschaftlicher, kultureller und politischer Ebene näher bringen. Am 3. März 2022 wurde Russland wegen des Angriffs auf die Ukraine ausgeschlossen.

Russland wird von Ostsee-Rat ausgeschlossen

04.03.2022 13:15

Soeben ist der erste Artikel unseres neuen Teams von KATAPULT-Ukraine erschienen. Auf Englisch, Ukrainisch und Russisch. Den Artikel über die Situation in den Supermärkten der Hauptstadt Kyjiw findet ihr hier.

Foto: Supermakrt in Kyjiw

In vielen ukrainischen Städten fehlt es mittlerweile an lebensnotwendigen Gütern – einschließlich Lebensmitteln. Seit Beginn des Krieges ist die Zahl der Waren, die zuvor in den Geschäften leicht erhältlich waren, zurückgegangen.


04.03.2022 12:15

Bereits nach gut einer Woche führt die Situation in der Ukraine zu einer der größten Fluchtkrisen weltweit. Fast drei Prozent der ukrainischen Bevölkerung hat mittlerweile das Land verlassen.

Die UN rechnet mit insgesamt rund 11 Millionen Fliehenden aus der Ukraine. Bislang sind es bereits 1,2 Millionen. Aus Syrien flohen bis 2021 6,8 Millionen Menschen, aus Venezuela 4,9 Millionen, aus Afghanistan 2,8 Millionen und aus dem Südsudan 2,2 Millionen Menschen.

04.03.2022 12:10

Am Morgen des 4. März 2022 haben Hunderte Radiosender in Europa gleichzeitig „Give Peace a Chance“ gespielt. In Deutschland waren mehr als 200 Sender beteiligt und haben Solidarität mit der Ukraine gezeigt.

Radiosender in Deutschland, die Friedenshymne "Give Peace a Chance" von John Lennon spielten: über 200 gleichzeitig

04.03.2022 11:10

einer Umfrage zufolge macht sich die deutsche Bevölkerung wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine: sehr große oder große Sorgen (89 %), weniger oder gar keine Sorgen (10 %))

Weitere Sorgen:

- dass die Ukraine vollständig von Russland besetzt wird (77 Prozent)

- dass Russland weitere Länder in Europa angreift (69 Prozent)

- dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert (64 Prozent)


04.03.2022 10:45

Die Special Olympics haben die Weltwinterspiele abgesagt. Sie wären die größte Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung. Gerade diese Gemeinschaft sei nun durch die gewaltsamen Angriffe betroffen.

Wo die Special Olympics im Winter 2023 hätten stattfinden sollen: Kasan/Russland

04.03.2022 09:45
Haftstrafen in Russland, wenn man Sanktionen gegen Russland befürwortet: bis zu 3 Jahren. Haftstrafen in Russland, wenn man schwere Fake News über die russische Invasion verbreitet: bis zu 15 Jahre

Das hat das russische Parlament soeben beschlossen. „Fake News“ beinhaltet dabei schon, den Angriff auf die Ukraine als solchen zu bezeichnen. Medien sollen den Begriff „Sonderoperation“ nutzen.

Die Maßnahme ist hart, aber nur ein weiterer Schritt der Einschränkung unabhängiger Medien. So können auch Internetseiten wie beispielsweise die der Deutschen Welle oder BBC in Russland nicht mehr aufgerufen werden.


04.03.2022 09:00

Saporischschja fällt an Russland

Putin hat das Atomkraftwerk Saporischschja eingenommen. Damit ist jetzt eins von 4 aktiven Atomkraftwerken in russischer Hand.

Kyjiw gibt nun auch an, das AKW Saporischschja an russische Truppen verloren zu haben. Russland hatte schon länger angegeben, Saporischschja zu besetzen.

In der Nacht hatte es Kämpfe und Brände auf dem Gelände des leistungsstärksten Kernkraftwerks Europas gegeben. Lange war die Lage unklar. Die ukrainische Feuerwehr durfte nicht passieren. Erst Stunden später galt der Brand als gelöscht. Verletzte gab es keine.

Die ukrainische Atomaufsichtsbehörde gibt an: „Das Betriebspersonal kontrolliert die Energieblöcke und gewährleistet deren Betrieb“ und auch die Internationale Atomenergie-Organisation gibt Entwarnung, was radioaktive Strahlung betrifft.


04.03.2022 08:45

Deutschland will mehr Unterbringungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen aus der Ukraine schaffen. Aktuell stehen fast 31.000 Plätze zur Verfügung. Bremen, Bayern und Berlin entwickeln momentan noch Strukturen.

Aufnahmekapazitäten in Deutschland: MV 5600, Brandenburg 1500, Sachen 1500, Schleswig Holstein 3600, Hamburg 2 bis 3 tausend, Saarland 1000, Baden Württemberg 1250, Nordrhein-Wesphalen 3800, Thüringen 3000, Hessen 1350, Sachen-Anhalt 8000, Rheinland-Pfalz 4000, Berlin, Bremen und Bayern keine Angaben

Was in der Nacht passiert ist:


04.03.2022 08:30

Zuvor hatte Google nur spezielle Anzeigen blockiert, jetzt geht es einer Meldung von Zeit Online zufolge auch um „Werbung sowohl im Umfeld der Internetsuche als auch bei der Videoplattform Youtube“.

Google setzt Anzeigengeschäft in Russland aus und Airbnb stoppt Unternehmensaktivitäten in Russland und Belarus

04.03.2022 07:25

Jodtabletten kaufen ist komplett unnütz. Die frei erhältlichen Dosierungen sind viel zu gering, um im Fall einer Reaktorkatastrophe zu schützen. Denn nur ausreichend dosiert können solche Tabletten das Einlagern von radioaktivem Jod in der Schilddrüse verhindern. Eine so hohe Dosierung wird allerdings nur von den Behörden ausgegeben.

Google-Suchanfragen nach Jodtabletten in Deutschland nach Medienberichten zur Alarmbereitschaft russischer Abschreckungskräfte auf neuem Höchststand

04.03.2022 06:30

Der ukrainische Präsident richtet erneut klare Worte an Putin:

Selenskyj an Putin: "Wenn du jetzt nicht wieder gehen willst, dann setz' dich zu mir an den Verhandlungstisch, ich habe Zeit. Aber nicht mit 30 Metern Abstand wie mit Macron, Scholz – ich bin doch dein Nachbar, du musst mich nicht auf 30 Meter Abstand halten, ich beiße nicht! Ich bin ein normaler Typ, setz' sich zu mir. Sag mir, wovor hast du Angst?

04.03.2022 05:10

Die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) mit Sitz in Peking teilte gestern mit, dass „alle Aktivitäten in Bezug auf Russland und Belarus auf Eis gelegt und überprüft werden.“

In der von der Bank veröffentlichten Erklärung heißt es: „Angesichts des Krieges in der Ukraine spricht die AIIB allen Betroffenen ihre Gedanken und ihr Mitgefühl aus. Unsere Herzen sind bei allen, die leiden“.

Und weiter: „Unsere Bank beobachtet die Situation aktiv und bewertet ihre Auswirkungen auf die Geschäfte der AIIB und die Volkswirtschaften unserer Mitglieder. Wir, das Management, werden unser Möglichstes tun, um die finanzielle Integrität der AIIB vor dem Hintergrund der sich entwickelnden wirtschaftlichen und finanziellen Situation zu sichern.“

China ist der größte Anteilseigner der Entwicklungsbank und hält 26,5 Prozent der Stimmrechte.


04.03.2022 04:00

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) gibt eine erste Entwarnung über Twitter: Die Ukraine habe der IAEO mitgeteilt, dass der Brand im Kernkraftwerk Saporischschja keine wesentliche Ausrüstungen beeinträchtigt hätte und das Kraftwerkspersonal Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergriffen hätte.

Um niemanden unnötig zu beunruhigen, haben wir den alten Post in den Sozialen Medien gelöscht.

Internationale Atomenergie-Organisation gibt erste Entwarnung zum Brand im Kernkraftwerk

04.03.2022 02:50

Russische Streitkräfte beschießen das Kernkraftwerk Saporischschja in Enerhodar – das leistungsstärkste Atomkraftwerk Europas.

Größtes Kernkraftwerk Europas brennt, davon berichtet der Bürgermeister Enerhodars, in dessen Nähe das Kernkraftwerk Saporischschja liegt. Quelle Kyiv Independent

Es versorgt ein Viertel der Ukraine mit Strom. Der Bürgermeister der Stadt, Dmytro Orlow, sagt, das Kraftwerk stehe jetzt in Flammen. Laut ukrainischen Medien sollen Geschosse ein Verwaltungsgebäude getroffen haben, schreibt der Spiegel. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba schreibt auf Twitter: „Wenn es explodiert, wird es 10 Mal größer als Tschornobyl! Die Russen müssen SOFORT das Feuer einstellen, Feuerwehrleute zulassen, eine Sicherheitszone einrichten!“


04.03.2022 00:50

„Unsere Mission ist strikt abschreckend, wir haben keine kriegerischen Absichten“, sagte Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly am Donnerstagabend gegenüber dem Sender BFMTV. 

Frankreich verlegt Flugzeugträger im Mittelmeer für Aufklärungsflüge über den baltischen Staaten und Polen

Der atombetriebene Flugzeugträger habe am Mittwoch samt Geleitschutz Zypern verlassen, um im Mittelmeer eine Position zu erreichen, von der aus Rafale-Kampfjets und Aufklärungsflugzeuge zu Aufklärungsmissionen starten können.
Eigentlich sollte das Flaggschiff der französischen Marine noch bis April eine Mission zur Terrorismusbekämpfung im Nahen Osten abhalten. 


03.03.2022 22:50

In der Stadt seien laute Schüsse zu hören, so der Bürgermeister der nahegelegenen Stadt Enerhodar.

Russische Truppen nähern sich dem ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja

03.03.2022 22:35

Russland hat laut US-amerikanischem Verteidigungsministerium seit Beginn der Invasion mehr als 480 Raketen auf die Ukraine abgefeuert

Mehr als 230 davon seien innerhalb der Ukraine abgefeuert worden, über 160 aus Russland, mehr als 70 aus Belarus und rund 10 vom Schwarzen Meer aus, sagt ein US-Verteidigungsbeamter.


03.03.2022 22:10

Heutige Übersicht


03.03.2022 20:45

Aktuell erklären immer immer mehr Staaten, die ehemals zur Sowjetunion gehörten, in die EU aufgenommen werden zu wollen. Erst die Ukraine, dann Georgien und zuletzt Moldau. Das Problem: Die Aufnahmeverfahren dauern lange und sind voraussetzungsvoll. Eine realistische und vor allem schnelle Perspektive für eine EU-Mitgliedschaft besteht daher wohl nicht. Wäre die EU allerdings bereit, über Verhandlungen nachzudenken, würde sie damit ein symbolisches Zeichen der Unterstützung setzen.


03.03.2022 20:15

Damit spricht sich das erste große russische Unternehmen gegen den Krieg aus. Es ist mit etwa 114 Milliarden US-Dollar so umsatzstark wie BMW.


03.03.2022 19:15

Die zweite Verhandlungsrunde ist vorbei. Erreicht wurde für die Ukraine nichts, so ein ukrainischer Verhandlungsführer. Es sollen aber immerhin sichere Fluchtwege und Lebensmittel- sowie Medikamentenlieferungen sichergestellt werden.

Verhandlungsergebnis zwischen Russland und der Ukraine: Es werden humanitäre Korridore gewährt. Übre diese sollen Ukrainer:innen evakuiert und Lebensmittel und Medikamente geliefert werden können.

03.03.2022 18:35

Sechs zusätzliche Züge fahren täglich! Insgesamt 5.000 Geflüchtete haben Platz.

deutsche Bahn setzt für ukrainische Geflüchtete Sonderzüge zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin ein.

03.03.2022 18:20

Schröder bald komplett ohne Ehren.

Die Stadt Hannover will Altkanzler Gerhard SChröder (SPD) Ehrenbürgerschaft entziehen.

03.03.2022 18:15

Wegen des Krieges in der Ukraine schlägt die Republik Moldau nun einen stärker westlichen Kurs ein.

Republik Moldau beantragt offiziell EU-Mitgliedschaft.

03.03.2022 17:50

15.000 Mitarbeiter sind direkt von dieser Entscheidung betroffen.

Ikea schließt vorübergehend alle Filialen in Russland und Belarus. Einkaufszentrum Mega in Russland bleibt geöffnet, um sicherzustellen, dass Dinge des täglichen Bedarfs erworben werden können.

03.03.2022 16:50

Das war die Nacht in der Ukraine: Heftige Kämpfe in Charkiw und in Mariupol. Auch in Kyjiw ist es in den letzten Stunden zu Explosionen gekommen und in anderen Städten gab es Luftangriffe. Die Stadt Cherson ist unter russischer Kontrolle.

Hinweis: Informationen zu Kampfhandlungen lassen sich in der Regel nicht unabhängig prüfen, insbesondere, wenn sie von den offiziellen Stellen der russischen und ukrainischen Konfliktparteien kommen.


03.03.2022 16:35

Eine Aufnahme in die EU ist derzeit nicht absehbar. Meist dauern die Verhandlungen dazu mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte. Eine Aufnahme von Beitrittsverhandlungen wäre demnach eher ein symbolischer Akt der Unterstützung durch die EU.

Georgien beantragt offiziell EU-Mitgliedschaft

03.03.2022 00:00

Russland hat langfristig deutlich mehr zu verlieren!

Diese Einschätzungen ergeben sich aus einer Modellsimulation, die von Forschern des Instituts für Weltwirtschaft Kiel und des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts veröffentlicht wurde.

Die russische Wirtschaft wird am stärksten schrumpfen.

03.03.2022 15:25

In Mariupol finden derzeit Kämpfe auf den Straßen statt. Es gibt mehrere zivile Opfer. Der Bürgermeister der Stadt spricht von einer humanitären Krise. Weder Medizin noch Essen könne derzeit in die Stadt geliefert werden.

Mariupol nach russischen Angaben von russischen Truppen eingeschlossen.

03.03.2022 13:40

Putin verweist wiederholt auf russische Atomwaffen. Was will er? Und droht eine nukleare Eskalation? Wir haben das für euch zusammengefasst. Den ganzen Artikel findet ihr hier.


03.03.2022 12:45

Vor allem die deutschen Rüstungsunternehmen profitieren von der „Zeitenwende“.

Rüstungsindustrie profitiert. Kursänderungen der größten Unternehmen, in Europa: Hensoldt +46 %, Rheinmetall +45,66 %, Thyssenkrupp +17,79 %, Leonardo +17,21 %, Thales 16,88 %

03.03.2022 12:30

Update:

Ukraine vermeldet: Mindestens 34 getötete Zivilist:innen und 285 Verletzte, darunter 10 Kinder, bei russischen Angriffen auf Charkiw in den letzten beiden Tagen.

03.03.2022 10:05

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat von 39 Vertragsstaaten Verweise auf mögliche Kriegsverbrechen in der Ukraine bekommen. Die Untersuchungen können nun also starten. Die Kommission wird alle Anzeichen von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozide seit den Maidan-Protesten ab dem 21. November 2013 prüfen.

Länder, die den Internationalen Strafgerichtshof zur Untersuchung von Kriegsverbrechen in der Ukraine ermächtigen.

Die Waffen stammen offenbar aus alten Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR.

Laut Medienberichten liefert Deutschland 27000

! Update ! Die Sportler:innen dürfen nun doch nicht an den Spielen teilnehmen.

Russische und belarusische Athletinnen dürfen nicht bei den Paralympics unter neutraler Flagge starten.

03.03.2022 08:15

Um die Kampfmoral aufrechtzuerhalten, geben Kriegsparteien die Zahl der Toten und Verletzten aus den eigenen Reihen für gewöhnlich niedriger an. Die der Gegenseite werden oftmals nach oben verzerrt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Russland meldet erstmals offizielle Opferzahlen. 498 Soldaten wurden nach russischen Angaben getötet. Nach ukrainischen Angaben sind es über 7000.

03.03.2022 07:35

Was in der Nacht passiert ist:


Russland hält auch am vierten Tag in Folge die Moskauer Börse geschlossen. Aktienmärkte gelten als Maßstab für die politische Sicherheit eines Landes. Es ist in Russland die längste Schließung seit mindestens 24 Jahren. So können Leute ihre Aktien und Anleihen nicht verkaufen oder kaufen. Folglich kann der Kurs nicht fallen und finanzielle Mittel können nicht aus Russland abwandern.

Moskauer Börse öffnet vierten Tag in Folge nicht

03.03.2022 06:10

Nach russischen Luftangriffen wurden in den frühen Morgenstunden Explosionen in Kyjiw gemeldet.

Berichten zufolge gab es zwei Explosionen im Stadtzentrum, gefolgt von zwei weiteren in der Nähe einer U-Bahn-Station. Zudem wird über Kämpfe in den Vororten berichtet.


03.03.2022 05:25

Mehr als zwei Prozent der ukrainischen Bevölkerung sind bereits außer Landes geflohen.

UN zählt eine Millionen Geflüchtete

In nur sieben Tagen haben wir die Flucht von einer Million Menschen aus der Ukraine in Nachbarländer miterlebt, twitterte UN-Hochkomissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, als er die neue Höchstzahl an Geflüchteten in der Nacht auf Donnerstag verkündete.


03.03.2022 05:10

Eine Woche nach dem Überfall auf die Ukraine nahm das russische Militär gestern die erste ukrainische Großstadt ein.

Erste ukrainische Großstadt Cherson von russischen Truppen eingenommen

03.03.2022 04:40

Zwischen 3 und 4 Uhr (MEZ) berichten verschiedene Medien über mehrere Luftangriffe.

Mehrere Luftangriffe in und bei Charkiw und bei Schytomyr

In Isjum bei Charkiw wurden acht Menschen getötet, darunter zwei Kinder. Geschosse hätten dort ein mehrstöckiges Wohnhaus getroffen. In Charkiw wurden mindestens drei Schulen und die Mariä-Entschlafens-Kathedrale getroffen. In Ochtyrka wurden Dutzende Wohngebäude zerstört. In Korosten bei Schytomyr starben nach Angaben der dortigen Verwaltung zwei Menschen bei einem Luftangriff auf einen Kontrollpunkt. Fünf Menschen wurden verletzt.
.
Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. 


03.03.2022 03:00

Bewohner:innen mussten in nächstgelegene Schutzräume

Luftangriff-Alarm in Städten und OBLASTEN

03.03.2022 01:15

Das ist gestern im Russland-Ukraine-Krieg passiert.


03.03.2022 00:10

Knast wegen Blumen!

Länder, in denen sogar Schüler und Schülerinnen festgenommen wurden, weil sie gegen die Invasion in der Ukraine protestierten

Auf Twitter kursieren Bilder von russischen Schulkindern hinter Gittern. Sie sollen von der Polizei verhaftet worden sein, als sie Blumen an der ukrainischen Botschaft in St. Petersburg niederlegen wollten. Auf ihren selbstgebastelten Schildern waren die Worte „нет войне“ (keinen Krieg) zu lesen.
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Seit Beginn der Anti-Kriegs-Demonstrationen sollen laut Bürgerrechtsportal Owd-Info 7.586 Menschen in Gewahrsam genommen worden. Das zeigt, wie schwer es die russische Bevölkerung hat, ihre Meinung gegen Putin und seinen Krieg zu äußern.


02.03.2022 23:20

1,2 Millionen Exemplare werden nun geschreddert. Das meldet die französische Zeitung „Libération“. Die Partei dementiert das.

Frankreichs rechte Partei Rassemblement National vernichtet Wahlkampfbroschüren mit Foto von Putin

02.03.2022 21:15

Besonders häufig wurde der Begriff in St. Petersburg und Moskau gegoogelt.

Google-Suchanfragen in Russland für "Auswanderung" sind seit Beginn des Kriegs gestiegen.

02.03.2022 20:50

Schweden hat im Gegenzug einen Einsatz mit eigenen Kampfflugzeugen durchgeführt.

Russland verletzt den schwedischen Luftraum

02.03.2022 20:10

Abramowitsch hatte den englischen Fußballverein 2003 für 210 Millionen Euro gekauft. Den Gewinn aus dem Verkauf will er spenden.

Roman Abramowitsch will FC Chelsea verkaufen. Geld geht an Opfer des Krieges in der Ukraine. Quelle Sportbuzzer

02.03.2022 19:35

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind mehr als 800.000 Ukrainer:innen aus ihrem Land geflohen. Der Großteil davon in Nachbarländer im Westen.

Ukrainer:innen auf der Flucht - 453982 nach Polen, 67000 in die Slowakei, 116348 nach Ungarn, 38461 nach Rumänien, 65009 nach Moldau und 51797 in andere europäische Länder. 341 gingen nach Belarus, 42900 nach Russland.

02.03.2022 18:50

Die UN-Vollversammlung verurteilt Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine.

141 Mitgliedstaaten stimmten für die entsprechende Resolution, 35 Länder enthielten sich, 5 lehnten den Beschluss ab.

Länder, die UN-Resolution gegen Russland abgeleht haben: Russland, Belarus, Syrien, Nordkorea, Eritrea

02.03.2022 17:25

Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny ruft die Bevölkerung dazu auf, weiterhin auf die Straße zu gehen. Bisher wurden 6.493 Menschen bei den Demonstrationen festgenommen.


02.03.2022 16:45

Noch heute Abend sollen Gespräche stattfinden.

Ukraine bereit, erneut mir Russland zu verhandeln

02.03.2022 15:40

Borussia Dortmund kündigt Gerhard Schröder die Ehrenmitgliedschaft.

Lokalrivale Schalke 04 hatte sich vor zwei Tagen vom russischen Staatskonzern Gazprom getrennt, der bis dahin als Hauptsponsor beim Zweitligisten gewirkt hatte.

Blau und Gelb vereint: Schalke kündigt Sponsoring mit Gazprom, BvB 09 kündigt Ehrenmitgliedschaft von Gerhard Schröder

02.03.2022 15:10

Trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine dürfen russische Athlet:innen antreten. Das hat das Internationale Paralympische Komitee heute beschlossen.


02.03.2022 14:00

Das Technische Hilfswerk hat Einsatzkräfte in ukrainische Nachbarländer geschickt. Sie sollen bei der Verteilung von Hilfsgütern helfen und die Koordination unter den Hilfsorganisationen verbessern.


02.03.2022 12:30

Etliche internationale Unternehmen wollen Russland nicht mehr beliefern. Können sie auch nicht. Denn der Luftverkehr ist mittlerweile größtenteils eingeschränkt. Und ohne Flugzeuge kein Warentransport.

Unternehmen, die Russland nicht mehr beliefern: Boeing, bp, Apple, Nike, DHL, playmobil, Volvo, VW

02.03.2022 12:20

Das Bundeswirtschaftsministerium tauscht sich schon mit Wirtschaftsverbänden aus:

Deutsche Regierung erklärt: Arbeitserlaubnis für geflüchtete Ukrainer:innen soll schnell ermöglicht werden.

02.03.2022 12:20

Der belarusische Präsident Lukaschenko unterstützt den Krieg Putins. Schon gestern wurden belarusische Truppen auf dem Weg Richtung Ukraine gesichtet. Die Sanktionen treffen vor allem die Holz-, Kali- und Strahlindustrie.

EU verhängt Sanktionen gegen Belarus.

02.03.2022 10:35

Mehr als ein Viertel der weltweiten Weizenexporte kommen aus Russland und der Ukraine. Die Invasion Russlands könnte also weltweit zu gravierenden Hungersnöten führen. Unter anderem Ägypten ist als größter Weizenimporteur auf Lieferungen dieser beiden Länder angewiesen.

Die größten Weizenimporteure und -exporteure im Erntejahr 2021/2022.

02.03.2022 10:30

Gestern schlug eine Rakete direkt auf dem Freiheitsplatz im Zentrum der Millionenstadt ein. Auch heute gibt es Berichte über Beschuss in der Stadt.

Ukraine vermeldet: 21 Tote und 112 Verletzte bei russischen Angriffen auf Charkiw

02.03.2022 09:45

In Folge der europäischen und US-amerikanischen Finanzsanktionen verlieren russische Banken zunehmend ihre Handlungsfähigkeit, weil die Menschen ihre Ersparnisse abheben wollen. Dieser Ansturm reduziert die Reserven der Geldhäuser. Diese werden etwa für Kredite an russische Unternehmen benötigt.

Um den Kapitalabfluss aus Russland zu stoppen, untersagt der russische Präsident Ausfuhren von mehr als 10.000 Dollar pro Person.

Präsidentt Putin untersagt Bargeldausfuhren von mehr als 10.000 Dollar pro Person.

02.03.2022 08:50
Sberbank muss schließen

EZB lässt die Europa-Tochter von Russlands größter Bank nicht weitermachen. Grund sind Sanktionen. Deswegen werden ab sofort Anleger entschädigt. Dem Handelsblatt zufolge kommt ein Großteil der betroffenen Kund:innen aus Deutschland.


02.03.2022 08:50
Die Airline Wizz Aur stellt für ukrainische Geflüchtete 100.000 kostenlose Flugtickets aus diesen Ländern zur Verfügung: Polen, Rumänien, Ungarn, Slowakei

Die Airline beschränkt das Angebot auf Kurzstreckenflüge im März. Es soll die Geflüchteten bei der Weiterreise an sichere Zielorte unterstützen.


02.03.2022 07:30

Was in der Nacht passiert ist:


02.03.2022 07:15

Alleine am Dienstagabend sollen etwa 1.300 Geflüchtete aus der Ukraine am Berliner Hauptbahnhof eingetroffen sein.

Bereits über 5.000 Geflüchtete in Deutschland

02.03.2022 06:20

Aktuelle Meldungen zu Kampfhandlungen in der Ukraine

Russische Truppen sollen den Flusshafen und den Bahnhof von Cherson eingenommen haben, berichtet The Kyiv Independent unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt, Igor Kolyhaw; Bei russischen Luftangriffen auf Mariupol sind nach Angaben von Bürgermeister Wadym Bojtschenko bereits mehr als 100 Bewohner verletzt worden; 3 Uhr Ortszeit: Raussische Fallschirmjäger sollen in Charkiw gelandet sein und ein Krankenhaus angegriffen haben, berichten Euromaidan Press und The Kyiv Independent: Hinweis: Informationen zu Kampfhandlungen lassen sich in der Regel nicht unabhängig prüfen, insbesondere, wenn sie von den offiziellen Stellen der russischen und ukrainischen Konfliktparteien kommen.

02.03.2022 04:45

Nike jetzt auch.

Nike stoppt Verkauf aller Produkte in Russland

Weil das Unternehmen aufgrund des Krieges die Auslieferung von Waren nicht garantieren kann, stoppt Nike vorerst den Verkauf von Produkten in Russland. Nike reiht sich somit in eine Reihe US-amerikanischer Firmen wie Disney, Warner Bros, Sony Pictures Entertainment, Paramount Pictures, Apple, Ford Motor Company und Boeing ein, die zukünftige Geschäfte mit Russland pausieren.


02.03.2022 04:10

UPDATE: Auch die USA schließen jetzt ihren Luftraum für russische Flugzeuge. Bis Mittwochabend soll das Verbot in Kraft getreten sein.


02.03.2022 03:45

Japan schließt Botschaft in Kyjiw

02.03.2022 02:55

Bei einem Luftangriff auf die ukrainische Großstadt Schytomyr sind am späten Dienstagabend mehrere Menschen getötet worden.

Das berichtet Anton Heraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers, auf seinem Telegram-Kanal. Er schreibt von vier Menschen, darunter ein Kind. Der ukrainische Staatliche Dienst für Notfallsituationen (DSNS) berichtet über Twitter von zwei Toten und drei Verletzten.

Demnach hätte ein Marschflugkörper um 22:16 Uhr Ortszeit zehn Wohngebäude in der Nähe des Pawlusenko-Krankenhauses im Westen der Stadt getroffen. Drei Gebäude gerieten in Brand, Krankenhausfenster zerbrachen. Der DSNS geht davon aus, dass sich in den Trümmern noch immer Menschen befinden. Laut Heraschtschenko sei die Rakete auf einen Luftwaffenstützpunkt gerichtet gewesen. Schytomyr liegt etwa 120 Kilometer westlich von Kyjiw. (te)


02.03.2022 00:25

„Seid Profis und keine billigen Propagandisten“

Zitatbox: Ich rufe alle russischen Diplomaten auf, aus Protest zurückzutreten. Man darf den blutigen Bruderkrieg in der Ukraine einfach nicht unterstützen" Andrei Kosyrew, ehemaliger Außenminister Russlands (1990-1996), Quelle CNN

Der ehemalige russische Außenminister Andrei Kosyrew forderte bei Twitter russische Diplomaten dazu auf, aus Protest gegen den Krieg in der Ukraine ihr Amt niederzulegen. „Man darf den blutigen Bruderkrieg in der Ukraine einfach nicht unterstützen.“ Kosyrew war unter Boris Jelzin russischer Außenminister, lebt heute in den USA und ist für seine prowestliche Haltung bekannt.


01.03.2022 23:45

Das twitterte das Belgische Außenministerium gegen 22:30 Uhr.

Belgisches Außenministerium twittert: Belgien schließt Botschaft in Kyjiw aufgrund der Sicherheitslage.

01.03.2022 23:45

Apple jetzt auch.

Apple stoppt Verkauf aller Produkte in Russland und schränkt Apple Pay sowie weitere Dienste ein. Quelle: CNBC

Weil sie sich über Sprachregelungen hinwegsetzen und den Krieg als Krieg bezeichnen, sperrt Russland die unabhängigen russischen Sender Echo Moskwy und TV Rain.
01.03.2022 22:00

Wie Propaganda funktioniert: kritische Berichterstattung ausschalten

Am Abend hat die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor den russischen Fernsehsender Doschd („Regen“), auch bekannt als TV Rain, und den russischen Radiosender Echo Moskwy („Echo Moskaus“) wegen angeblicher Verbreitung „wissentlich falscher Angaben“ vom Netz genommen. Das gilt sowohl für die Zugänge zu den Internetseiten als auch für die Radio- beziehungsweise Fernsehübertragungen.

Die russische Regierung hat offizielle Sprachregelungen erlassen, nennt den Einmarsch selbst „Militäroperation“. Medien dürfen Begriffe wie „Angriff“ oder „Invasion“ nicht verwenden. Die Sender setzten sich über die Vorgaben hinweg. Die Moderatoren bei TV Rain etwa sprachen offen davon, dass in der Ukraine „Raketen“, „Artillerie“ und „Panzer“ eingesetzt würden. „Das nennt man Krieg.“

Über Telegram und die Sozialen Medien arbeiten die Sender unterdessen weiter. Echo Moskwy hat dort auch einen Link veröffentlicht, über den der Radiosender wieder zu hören ist: https://echomsk.hostingradio.ru/echom64.aacp oder über Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=mzhYbTiQk6E

Laut Reporter ohne Grenzen hat die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor seit 2012 Hunderttausende Webseiten blockiert. Sie führe eine schwarze Liste verbotener Webseiten, die sie jedoch nicht veröffentliche. (te)


01.03.2022 22:20

Russland hat sowohl mit Streumunition als auch mit sogenannten Multiple Launch Rocket Systems (MLRS) auf zivile Einrichtungen geschossen.

Eine Streumunition besteht aus einem Geschoss, in dem mehrere kleinere Bomben liegen. Ab einer bestimmten Höhe vor dem Aufprall freigelassen, verursachen sie auf breiter Fläche verheerende Schäden. Viele Staaten ächten den Einsatz dieses Munitionstyps. MLRS können in kurzer Abfolge mehrere Raketen abfeuern und sind eigentlich für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge gedacht.

Amnesty International führt eine Liste mit bislang 10 vermuteten Kriegsverbrechen in der Ukraine

01.03.2022 21:25

Was heute passiert ist.


01.03.2022 20:55

Nord Stream 2 ist Gazprom-Tochter und hat ihren Hauptsitz in der Schweiz. Das Genehmigungsverfahren für die Pipeline wurde in der vergangenen Woche von der deutschen Regierung ausgesetzt. Alle 140 Mitarbeitenden wurden bereits entlassen.

Betreiber von Nord Stream 2 ist insolvent.

01.03.2022 20:25

Darstellung der bekannten heutigen Kampfhandlungen in der Ukraine.

Hinweis: Informationen zu Kampfhandlungen lassen sich in der Regel nicht unabhängig prüfen, insbesondere, wenn sie von den offiziellen Stellen der russischen und ukrainischen Konfliktparteien kommen.


01.03.2022 20:20

Auch die Fertigung in Russland soll beendet werden.

BMW stellt Export nach Russland ein

01.03.2022 19:20

Der EU zufolge könnten bis zu vier Millionen Menschen infolge der Invasion aus der Ukraine vertrieben werden.

Über 377.000 Menschen, also der Großteil der Geflüchteten, floh nach Polen. Pro Tag kommen rund 50.000 dazu. Auf Ungarn, Moldawien, Rumänien und die Slowakei haben sich 230.000 Menschen verteilt, und mehr als 50.000 flohen von dort aus in andere europäische Länder. Laut UN floh allerdings auch ein nennenswerter Teil in die Russische Föderation. Genauere Zahlen liegen uns derzeit nicht vor.

Bislang haben die Nachbarländer der Ukraine ihre Grenzen offen gehalten, an denen sich teils kilometerlange Menschenschlangen bildeten. Viele warten bis zu mehreren Tagen bei eisigen Temperaturen. Hinter den Grenzen werden sie zurzeit in Aufnahmezentren untergebracht, wo sie Lebensmittel erhalten und medizinisch versorgt werden. Früher gab es in diesen Ländern zeitliche Begrenzungen für die Aufenthaltsdauer von Geflüchteten in Aufnahmezentren, derzeit wird überlegt, auf sie zu verzichten. EU-Beamte schlagen bereits vor, dass Geflüchtete aus der Ukraine pauschal bis zu drei Jahre in Ländern der Europäischen Union verbleiben und arbeiten dürfen. Damit wird eine EU-Richtlinie über den vorübergehenden Schutz von Geflüchteten erfüllt, die in den 1990er-Jahren infolge der Balkankriege ausgearbeitet, bislang aber nicht praktiziert wurde.

Der EU zufolge könnten bis zu vier Millionen Menschen infolge der Invasion die Ukraine verlassen. Die UN hilft Ukrainer:innen, die innerhalb des Landes auf der Flucht sind. Jedoch erschwert die instabile Lage humanitäre Hilfe sowie die Ausreise dieser Menschen erheblich. Zwar wird den Geflüchteten derzeit versichert, dass sie keine Reisedokumente benötigen. Allerdings wird ihnen zur Mitnahme von Reisepässen, Geburtsurkunden und medizinischen Unterlagen geraten.


01.03.2022 19:00

Bei dem Angriff auf den Kyjiwer Fernsehturm wurde auch die Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar getroffen.

Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar von russischer Rakete getroffen.

01.03.2022 18:45

Bei dem Angriff wurden mehrere Menschen getötet und verletzt. Die Ausstrahlung der ukrainischen Fernsehsender soll dadurch unterbrochen worden sein.

Russland beschießt Fernsehturm in Kyiw

01.03.2022 18:40

Die Meinungen der Mitgliedstaaten gehen jedoch auseinander.


01.03.2022 17:15

Vorerst kein russischer Wodka mehr.

Supermärkte, die in Russland produzierte Lebensmittel aus ihrem Sortiment nehmen: Netto, Rewe, Penny, Aldi und Aldi Süd

01.03.2022 16:55

Der Heerzug, der die Wende für Putin bringen soll, befand sich heute um 12 Uhr MEZ rund 20 Kilometer vor Kyjiw.

Zwischen Tschernobyl und Kyjiw rollt ein 64 km langer russischer Militärkonvoi auf die Hauptstadt zu.

01.03.2022 16:05

Die Rüstungsindustrie profitiert von der geplanten Aufrüstung.

Am Sonntag kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz an, 100 Milliarden Euro in die Modernisierung der Bundeswehr zu investieren. Der Aktienkurs von Rheinmetall stieg daraufhin auf 160 Euro. Vor dem Wochenende hatte er bei 107 Euro gelegen. Das Unternehmen stellt unter anderem Rüstungs- und Verteidigungsgüter her, etwa Flugabwehrsysteme.

Rüstungskonzern Rheinmetall: Aktienkurs steigt rapide.

01.03.2022 15:20

Laut Vereinten Nationen braucht es 1,5 Milliarden Euro humanitärer Hilfe im Russlandkrieg.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen verspricht der Ukraine humanitäre Hilfe in Höhe von 500 Millionen Euro

01.03.2022 15:10

Das gilt auch in die andere Richtung, beispielsweise von Prag in die Ukraine. Tschechien will damit Ukrainer:innen unterstützen, die für ihr Land kämpfen müssen.

Hier dürfen Ukrainerinnen kostenlos Zug fahren.

01.03.2022 14:30

Die kreative Idee eines Twitter-Nutzers: über Google-Bewertungen die russische Propaganda unterlaufen.

Restaurant-Bewertungen bei Google sollen russische Propaganda unterlaufen. Wie? So: Fakten über den Krieg einfach in die Bewertung russischer Unternehmen schreiben.

Die Aktion findet bereits zahlreiche Nachahmer. Viele folgen dabei der Anleitung des Hackernetzwerks Anonymous, das für die Verbreitung der Idee gesorgt hat:
- auf Google Maps gehen
- Russland auswählen
- ein Restaurant oder Unternehmen wählen
- eine Bewertung verfassen, die über den Krieg aufklärt
Vorlagen liefert unter anderem Anonymous auf seinem Kanal.

Ähnlich Ideen gibt es auch zu Tinder: Einfach digital das Profil in einen russischen Ort setzen und Informationen liefern. Wie groß die Reichweite bei der russischen Bevölkerung allerdings ist, lässt sich derzeit nicht prüfen.


01.03.2022 14:15

Das EU-Parlament empfiehlt der Europäischen Kommission, den Beitrittsantrag der Ukraine positiv zu entscheiden.

EU-Parlament akzeptiert Beitrittsantrag der Ukraine

01.03.2022 14:00

Das EU-Parlament tagt zur Russlandkrise und schaltete Selenskyj per Video dazu. Er forderte die EU auf, sich klar zu positionieren. Viele Abgeordnete trugen der bei der Sondersitzung blau-gelbe T-Shirts mit der Aufschrift „EU with Ukraine“.

Textbox: "Wir sin Europäer, wir sind die Europäische Union" - Wolodymyr Selenskyj ruft die EU dazu auf, die Ukraine aufzunehmen.

01.03.2022 13:35

Laut Medienberichten waren selbst einige Mitglieder der Regierung überrascht von der Höhe der angekündigten Aufstockung des Budgets für die Bundeswehr. Es sei den Beteiligten nichts verschwiegen worden, sagte hingegen Kühnert im ARD Morgenmagazin.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert verteidigt Sonderbudget von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr.

01.03.2022 13:30

Jetzt ziehen auch Ungarn und Rumänien nach.

Der ukrainische Präsident Selenskyj beantragte gestern formal den EU-Beitritt im Eilverfahren - das es eigentlich gar nicht gibt. Zudem erfüllt die Ukraine nicht alle Aufnahmekriterien. So dürfen Beitrittskandidaten keine Grenzkonflikte haben. Weitere Integrationsschritte könnten aber angeboten werden, etwa eine Mitgliedschaft in der Europäischen Zollunion. Seit 12 Uhr tagt dazu das EU-Parlament.


01.03.2022 12:30

In Kriegszeiten ist unabhängige Berichterstattung überaus wichtig - und mit besonderen Herausforderungen konfrontiert.

Journalist:innen gelten nicht als Konfliktparteien und sind aufgrund dessen durch das Humanitäre Völkerrecht geschützt. Ohne den Schutz einer der Krieg führenden Parteien sind sie trotzdem kaum dazu in der Lage, aus den Kriegsgebieten zu berichten. Das wäre zu gefährlich. Die Einblicke in die direkten Kampfhandlungen sind angesichts dessen beschränkt.

Auch deswegen müssen sich Journalist:innen unter anderem auf Regierungsmeldungen stützen. Diese sind allerdings mit Vorsicht zu behandeln. Regierungen sind direkte Konfliktparteien und daran interessiert, den Kriegsverlauf auf eine bestimmte Art darzustellen. Meldungen über verwundete und getötete Soldat:innen oder hohe Gebietsverluste etwa können dazu führen, dass die Kampfmoral des Militärs nachlässt. Sie werden also manchmal zurückhaltender kommuniziert als Erfolgsgeschichten.

Trotz dieser Einschränkungen sind offizielle Statements für die Berichterstattung unerlässlich. KATAPULT hat sich in den vergangenen Tagen einen Überblick über vertrauenswürdige Kanäle in den Sozialen Medien verschafft. Regierungsmeldungen werden mit diesen Quellen abgeglichen, um Informationen so gut abzusichern, wie dies in der aktuellen Situation möglich ist.


01.03.2022 11:50

Nicht mal die vier Mitarbeitenden seines Bundestagsbüros möchten noch mit Altkanzler Schröder arbeiten.

Gazprom-Sponsoring beendet: Europapark, SSC, Uefa, Schalke 04, Segel Bundesliga. Läuft noch: Gerhard Schröder

01.03.2022 11:45

Nord Stream 2 ist eine Gazprom-Tochter und hat ihren Hauptsitz in der Schweiz.

Das Genehmigungsverfahren für die Pipeline wurde in der vergangenen Woche von der deutschen Regierung ausgesetzt.

Auch die USA hatten reagiert und weitere Sanktionen gegen das Unternehmen verhängt.

Nord Stream 2 entlässt alle 140 Angestellten.

01.03.2022 10:50

Deutschland will Alternativen zum russischen Erdgas aufbauen. Aktuell liefert Moskau 55 Prozent des deutschen Bedarfs. Bundeskanzler Scholz plant daher, Flüssiggas-Terminals in Wilhelmshaven, Stade und Brunsbüttel zu errichten. Zusätzlich wolle die EU mehr Erdgas von anderen Staaten importieren.

Karte zu bestehenden und geplanten Flüssiggas-Terminals

01.03.2022 10:45

Russland immer weiter abgeschnitten.

Keine DHL-Pakete mehr nach Russland. Transportleistungen in die und aus der Ukraine ebenfalls vorübergehend eingestellt. Stand 1.3.2022 10:19 Uhr

01.03.2022 10:30

Der Regionalleiter sagt aber: Die Verteidigung der Stadt steht weiterhin.

Rakete schlägt auf dem zentralen Freiheitsplatz in der Innenstadt von Charkiw ein.

01.03.2022 09:00
„Es ist das Interesse der ungarischen Menschen, dass sich Ungarn aus diesem Krieg heraushält.“ Viktor Orban, ungarischer Ministerpräsident

Deswegen will Ungarn keine Waffen und keine Soldaten ins Kriegsgebiet schicken und auch keine Waffenlieferungen an die Ukraine über Ungarn erlauben. Die Grenze zwischen den beiden Ländern ist 140 Kilometer lang.


01.03.2022 08:10

„Insgesamt gab es seit Donnerstag bereits 350.000 Flüchtlinge“, sagt der stellvertretende polnische Innenminister Maciej Wasik. 100.000 seien in den vergangenen 24 Stunden über die Grenze gekommen.

Bisher 350000 geflüchtete Ukrainerinnen in Polen angekommen.

01.03.2022 07:30

Was in der Nacht passiert ist:

Die Ereignisse seit Beginn des Krieges können hier im ersten Teil unsres Liveblogs nachgelesen werden.

Wir werden ein Newsteam aufbauen – mit Leuten, die in der Ukraine bleiben, mit welchen, die gerade nach Deutschland flüchten, und mit welchen, die in die Ukraine reisen werden. Ab und zu wird gedruckt.

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Autor:innen

Ist seit 2019 bei KATAPULT und seit 2020 Onlinechefin. Vor allem für die Berichterstattung über sozialpolitische Themen zuständig. Zu ihren journalistischen Schwerpunkten zählen Kultur- und Arbeitsthemen.

Seit 2020 Redakteurin bei KATAPULT. Hat Journalismus und Kommunikation in Wien und Amsterdam studiert. Themenschwerpunkte sind Gesellschaftspolitik und feministische Themen. Macht auch Podcasts.

Geboren 1988, ist seit 2017 bei KATAPULT und Chefredakteur des KNICKER, dem Katapult-Faltmagazin. Er hat Politik- und Musikwissenschaft in Halle und Berlin studiert und lehrt als Dozent für GIS-Analysen. Zu seinen Schwerpunkten zählen Geoinformatik sowie vergleichende Politik- und Medienanalysen.

Geboren 1983, ist seit 2015 Redakteur bei KATAPULT und vor allem als Layouter, Grafiker und Lektor tätig. Er hat Germanistik, Kunstgeschichte und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Greifswald studiert.

Sein wissenschaftliches Hauptinteresse liegt im Bereich der Sprachwissenschaft, speziell der Psycho- und Politolinguistik. 

Geboren 1987 und seit 2020 als Redakteurin bei KATAPULT vor allem für aktuelle Berichterstattung zuständig. Sie ist ausgebildete Fotografin und studierte Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Geboren 1993, ist seit 2021 Redakteurin beim KATAPULT-Verlag. Sie hat Sprach-, Kultur- und Translationswissenschaft in Germersheim und Moskau und Kulturwissenschaft, DaF und englische Literaturwissenschaft in Greifswald, Lancaster und Saskatoon studiert.

Hat Deutsch-Lateinamerikanische BWL in Münster und Mexiko City studiert. Seit April 2020 ist sie Projektleiterin bei KATAPULT.

Geboren 1994, ist seit 2021 Grafikerin bei KATAPULT. Sie hat visuelle Kommunikation in Graz studiert und ist Illustratorin.

Ist seit 2020 Redakteur bei KATAPULT.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind aktuelle Berichterstattung, Rechtsextremismus, Umweltthemen sowie Fotos & Videos.

Ist seit 2021 Redakteurin bei KATAPULT. Hat Onlinejournalismus und Humangeographie in Darmstadt und Mainz studiert.

Seit 2020 Redakteur bei KATAPULT.

Redakteurin in der Online-Redaktion

Geboren 1986, ist seit 2020 Redakteur bei KATAPULT. Er hat Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg und Greifswald studiert und wurde mit einer Arbeit im Bereich Politische Ideengeschichte promoviert. Zu seinen Schwerpunkten zählen die deutsche Innenpolitik sowie Zustand und Entwicklung demokratischer Regierungssysteme.

Ist einsprachig in Wusterhusen bei Lubmin in der Nähe von Spandowerhagen aufgewachsen, studierte Politikwissenschaft und gründete während seines Studiums das KATAPULT-Magazin.

Aktuell pausiert er erfolgreich eine Promotion im Bereich der Politischen Theorie zum Thema »Die Theorie der radikalen Demokratie und die Potentiale ihrer Instrumentalisierung durch Rechtspopulisten«.

Veröffentlichungen:
Die Redaktion (Roman)

Geboren 1992, seit 2020 Redakteurin bei KATAPULT. Zuvor Studium der English-Studies, Linguistik und Kommunikationswissenschaft in Köln und Amsterdam. Zusammen mit Jeremy Connor hauptverantwortlich für @katapultmaps.

Geboren 1990, Studium der Politikwissenschaft und der Wirtschaftswissenschaften in Greifswald. Im Anschluss Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der dortigen Universität. Zuständig für die Buchhaltung bei KATAPULT und Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Themen Methoden und Statistik in den Sozialwissenschaften.

KATAPULT-Redakteurin

Ist seit Anfang 2021 Lektorin und Korrektorin beim KATAPULT-Verlag sowie für unser Veranstaltungsprogramm zuständig. Sie hat in Greifswald und Riga Deutsch, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert.

Redakteur in der Online-Redaktion und bei KATAPULT MV.

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