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Julius Gabele

Geboren 1993, ist seit 2017 Redakteur bei KATAPULT und vor allem für die Berichterstattung internationaler Politik zuständig. Er hat Geographie an der Universität Augsburg und der Universitat de Barcelona studiert. Er ist zudem als freiberuflicher Fotograf tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen geopolitische Konflikte und Entwicklungspolitik.

Artikel (49)

Ein Staat geht unter. Wohin kommt das Volk?

Durch den Klimawandel verlieren viele Inselvölker ihre Heimat. Wer kommt für den Schaden auf? Zwar gibt es bereits einige nationale Vereinbarungen, auf globaler Ebene existieren diese jedoch noch nicht. Wie könnten Reparationen aussehen?

Amthors Lobbyismus-Affäre

Viele Konservative sahen in Philipp Amthor die Zukunft der CDU. Jetzt wird ihm vorgeworfen, käuflich zu sein.

Flüchtlingslager im Schlamm

Knapp 700.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya flohen 2017 vor ethnischen Säuberungen in Myanmar ins Nachbarland Bangladesch. 100.000 von ihnen sollen jetzt auf die Insel Bhasan Char umgesiedelt werden.

Promis in Ken Jebsens Verschwörungsdelirium

Der ehemalige Radiomoderator Ken Jebsen verbreitet Fehlinformationen. Auf diese beziehen sich immer mehr vermeintlich seriöse Prominente. Der Verschwörungstheoretiker erreicht so ein viel breiteres Publikum.

FC Corona vs. Eintracht Covid-19

Die deutsche Bundesliga ist die erste der großen Sportligen in Europa, die den Spielbetrieb wieder aufnimmt. Unter den Spielern und Funktionären herrscht Uneinigkeit über den Sinn des voreiligen Spielstarts. Es geht um viel Geld.

Mathematiker optimieren Basketball

Die Basketballprofis in der nordamerikanischen Liga NBA treffen jedes Jahr mehr Dreipunktewürfe. Auch die Anzahl der Dunks nimmt weiter zu. Wieso? Von

Heizung hab ich nur auf Arbeit

Obdachlose sind faul, psychisch krank oder alkohol- und drogenabhängig. Diese Annahmen prägen seit Jahrzehnten das Bild von Obdachlosen. Doch weltweit sind immer mehr erwerbstätige Menschen und Familien wohnungslos – wegen ihres Jobs bekommen sie oft keine Sozialleistungen. Lösungsvorschläge gibt es kaum.

Solidarität aus dem Palast

Die einen Promis verbreiten auf ihren Social-Media-Kanälen Verschwörungstheorien, die anderen rufen zur Solidarität auf. Zum Beispiel mit Zigarre im Pool - und einem Vermögen von 365 Millionen.

Schwarze sterben in den USA häufiger an Covid-19

Das Coronavirus trifft nicht alle gleich schwer. Das zeigt sich besonders deutlich in den USA: Menschen verschiedener “Ethnien” sind sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich unterschiedlich stark von der Pandemie betroffen.

Scheiß aufs BIP!

Wirtschaftswachstum alleine macht nicht glücklich. Deswegen wenden sich einige Staaten bereits vom Bruttosozialprodukt ab - und suchen nach Alternativen.

„Absolute Autorität“, aber „absolut keine Verantwortung“

Jair Bolsonaro verbreitet Verschwörungstheorien, Boris Johnson schüttelt weiter Hände und laut Donald Trump sind alle anderen schuld. Im Umgang mit der Corona-Pandemie offenbart sich ein weiteres Mal die Ignoranz und Inkompetenz der mächtigsten Populisten der Welt.

Stimmenanteile der Parteien bei Landtagswahlen in Österreich

Wie haben ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS und die Grünen bei den jeweils letzten Landtagswahlen in den neun österreichischen Bundesländern abgeschnitten?

Evakuiert die Camps!

Noch gibt es offiziell keine Corona-Infizierten im Flüchtlingslager “Moria” auf der griechischen Insel Lesbos. Schützen können sich die Geflüchteten nicht – kaum Wasser, zu wenig Platz. Hilfsorganisationen befürchten ein Massensterben.

Äthiopische Sklavin zu verkaufen – bei Interesse PN

In vielen Golfstaaten kümmern sich ausländische Arbeitskräfte um den Haushalt und die Kinder. Sie werden ausgebeutet, misshandelt und haben kaum Rechte. Die Struktur dahinter steht aber kaum zur Debatte – die Bevölkerung glaubt an das Kafala-System, auch im Libanon.

Die AfD bestimmt zum ersten Mal, wer Ministerpräsident wird

Die Wahl zum Thüringer Ministerpräsidenten entschied FDP-Kandidat Thomas Kemmerich mit einer Stimme Vorsprung für sich – mit der Hilfe von FDP, CDU und AfD.

„Wer Kühe schlachtet, zerstört Indien“

Kühe zu schlachten, ist in Indien tabu. Oft ist es sogar gesetzlich verboten. Seit mehreren Jahren kommt es vermehrt zu Lynchmorden an Indern, die Rindfleisch essen oder verkaufen – die meisten Opfer gehören zur muslimischen Minderheit. Die politische Führung um Präsident Modi fördert das indirekt.

Krise überstanden: Minderheitsregierung bleibt im Amt

Fünf Jahre lang regierte die Partido Socialista ohne Mehrheit im Parlament, unterstützt von grünen und kommunistischen Kleinparteien. Trotz Kritik sowohl von den linken als auch von rechten Parteien bleibt die Regierung unter Premierminister António Costa bei den Wählern beliebt – vor allem wegen ihrer unkonventionellen Reaktion auf die Schuldenkrise.

Ibiza-Affäre ohne Folgen

Die Euphorie in der Opposition war groß, als nach der „Ibiza-Affäre“ im Mai die Koalition zwischen der konservativen ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ zu Bruch ging. Trotz weiterer Skandale deutet bei den Neuwahlen am Sonntag vieles auf eine Neuauflage der Koalition hin.

Nürnberger Prozesse für IS-Kämpfer

Der »Islamische Staat« ist besiegt. Die irakische Justiz ist mit der Aufarbeitung der IS-Verbrechen überfordert. Doch es gibt Möglichkeiten, IS-Kämpfer vor internationalen Gerichten zu verurteilen.

Piratenhochburg

Während die Anzahl der Entführungen vor der Küste Somalias in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist, steigt sie im Golf von Guinea weiter an. Das hat zwei Gründe: schwer kontrollierbare Routen der Frachtschiffe und schlechte Ausrüstung der Sicherheitskräfte.

Selenskyjs Partei holt absolute Mehrheit bei Parlamentswahlen

Nach seinem Amtsantritt Ende Mai ließ der ehemalige TV-Komiker und neue ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sofort das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen. Jetzt gewann seine Partei „Sluha narodu“ mit rund 43 Prozent die Parlamentswahl deutlich und verfügt nun über die absolute Mehrheit.

Mandela-Gefährte Ramaphosa soll Südafrika und die eigene Partei retten

Nach zahlreichen Korruptionsskandalen trat Präsident Jacob Zuma im Februar zurück. Cyril Ramaphosa übernahm das Amt. Er gestand Fehler und Missmanagement seiner Partei ein, kündigte einen Wandel an. Mit der Wahl am Donnerstag sicherte er seiner Partei, dem African National Congress, mit etwa 58 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit im Parlament - zum sechsten Mal infolge.

Spanien vor Separatisten, Kommunisten, Islamisten und Progressiven retten

Am Sonntag stehen in Spanien Neuwahlen an, nachdem die Sozialdemokraten im Sommer die konservative Regierung per Misstrauensvotum gestürzt hatten. Seit dem Tod des Diktators Francisco Franco wird erstmals auch wieder eine rechtsextreme Partei ins Parlament einziehen. Die „Vox“ bestimmt schon jetzt die Themen und den Umgangston im Wahlkampf.

Zomia, das Bergland der Aussteiger

In den östlichen Ausläufern des Himalaya leben kleine Völker aus verschiedenen Regionen Asiens. Sie flohen vor den großen Königreichen in die Berge. Warum hat es so lange kein Staat geschafft, sie zu beherrschen?

Das fünfte Mal Netanjahu und das Ende der Zweistaatenlösung

Der langjährige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bleibt trotz Korruptionsvorwürfen und starker Konkurrenz eine weitere Legislaturperiode im Amt. Die einst dominierende linke Arbeiterpartei verliert weiter an Einfluss – und damit auch ihre Idee der friedlichen Zweistaatenlösung im Israel-Palästina-Konflikt.

Die Waffe der Frau ist die Panzerfaust

Frauen sind erst seit ein paar Jahrzehnten anerkannte Soldaten. Wie hat sich seitdem das Leben in der Kaserne verändert?

Warum die alten Sowjetstaaten nicht demokratisch werden

Nach dem Zerfall der Sowjetunion erarbeiteten westliche Politik- und Wirtschaftsberater Konzepte, die die neuen Staaten Zentralasiens schnell transformieren sollten – von der Dikatur zur Demokratie. Doch die Ergebnisse blieben hinter den hohen Erwartungen zurück. Autoritäre Regime und verarmte Bevölkerungsschichten prägen heute die Länder Zentralasiens.

Afrika ist nicht Lateinamerika, und China nicht die USA – ein bisschen aber schon

Südamerika ist bis heute stark von den USA abhängig. Ähnliche Verhältnisse entstehen nun auch zwischen Afrika und China. Das sind die Unterschiede.

Gangs, Korruption und die Hoffnung auf Neuanfang

Der 37-jährige Nayib Bukele ist neuer Präsident El Salvadors. Besonders daran: Er ist der erste Präsident, der nicht den beiden großen Parteien angehört, die sich schon im salvadorianischen Bürgerkrieg gegenüberstanden. Bukeles Anhänger verbinden mit ihm die Hoffnung auf ein Ende von Gewalt und Korruption.

Maduro oder Guaidó?

Seit Jahren wächst in Venezuela die Unzufriedenheit über die Regierung von Präsident Maduro. Inzwischen ist ein offener Machtkampf zwischen Maduro und dem Oppositionsführer Guaidó ausgebrochen. Dieser findet auch international große Aufmerksamkeit: Zahlreiche Staaten ergreifen Partei und stellen sich entweder auf die Seite Maduros oder unterstützen Guaidós Machtübernahme.

Superwahljahr 2019

In Deutschland werden dieses Jahr vier Landesparlamente gewählt und die AfD wird überall Sitze dazugewinnen. Auch im Europäischen Parlament werden nach der Wahl im Mai mehr Rechtspopulisten sitzen. Wir geben einen Überblick über das Superwahljahr 2019.

Kandidat der Opposition wird neuer Präsident

Nach Bekanntgabe der vorläufigen Wahlergebnisse wurde Félix Tshisekedi zum neuen Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo ernannt. Sein Sieg ist eine Überraschung. Es handelt sich um die erste demokratische Machtübergabe seit der Unabhängigkeit von Belgien im Jahr 1960. Doch erste Zweifel am Wahlergebnis werden laut.

Vertrauen in demokratische Institutionen

Wem vertrauen Sie mehr? Den demokratischen Institutionen des eigenen Landes oder denen der Europäischen Union?

DJ, Medienmogul und Putschist ist neuer Präsident

Zwei Ex-Präsidenten standen sich am 19. Dezember in Madagaskar in einer Stichwahl gegenüber. Die Besonderheit: Der neue Präsident, Andry Rajoelina, hatte seinen Kontrahenten Marc Ravalomanana 2009 aus dem Amt geputscht.

Ausbeutung, Krieg und ein wenig Demokratie

Die Demokratische Republik Kongo wählt am 30. Dezember einen Nachfolger für Joseph Kabila, dessen Familie seit 21 Jahren an der Macht ist. Brennende Wahlmaschinen und gefälschte Wahlregister sind dabei nur die kleineren Probleme in einem Land, das seit Jahrzehnten unter Ausplünderung und Krieg leidet.

Was ist ein Euro wert?

26.336 Vietnamesische Dong. Fliegt man nach Kuwait, nur 0,34 Kuwait-Dinar. Die Stabilität von Wechselkursen ist immer auch ein Zeichen für die Stabilität einer Wirtschaft. Besonders anschaulich ist das am Beispiel Venezuelas erkennbar. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise wurde der Bolivar so wertlos, dass die Menschen in Caracas das Geld einfach auf die Straße warfen.

Putschist besiegt Putschisten in demokratischen Wahlen

Fidschi hat am 14. November ein neues Parlament gewählt - zumindest war das der Plan. Wegen heftiger Regenfälle wurde in einigen Bezirken erst am Wochenende abgestimmt. An den Machtverhältnissen hat sich wenig geändert. Die beiden wichtigsten Kandidaten für den Posten des Premierministers waren Ex-Militärs, die beide schon in Staatsstreiche verwickelt waren.

Länder, die für die Aufhebung des US-Embargos gegen Kuba sind

Das US-amerikanische Embargo gegen Kuba besteht seit 58 Jahren und zählt zu den längsten Wirtschaftsblockaden seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat erneut eine Resolution dagegen erlassen. Bis auf die USA und Israel stimmten alle Staaten gegen das Embargo.

Ergebnisse der US-amerikanischen Zwischenwahlen

Am Dienstag wählten die US-Amerikaner in den Midterm-Wahlen die neuen Vertreter des Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats. Die Ergebnisse der Zwischenwahl werden als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem amtierenden Präsidenten gesehen.

Neukaledonien entscheidet sich gegen die Unabhängigkeit von Frankreich

Neukaledonien wäre gestern fast der jüngste Staat der Welt geworden. Jedoch stimmten die Neukaledonier gegen die Unabhängigkeit und für einen Verbleib als Überseegebiet Frankreichs. Die Abstimmung war allerdings knapper als es erwartet wurde.

Links und Rechts und keine Mitte

Brasilien wählt am Sonntag per Stichwahl seinen neuen Präsidenten. Die Wirtschaft steckt in der Krise, viele Politiker sind korrupt und die Gesellschaft ist so gespalten wie noch nie. Nun könnte der rechtsextreme “Trump der Tropen”, Jair Bolsonaro, Präsident werden.

Länder, die für den G77-Vorsitz Palästinas gestimmt haben

Seit 2012 ist Palästina als sogenannter Beobachterstaat in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vertreten. Das hat vor allem symbolischen Charakter, denn Palästina besitzt kein Stimmrecht. Jetzt wurde Palästina für das Jahr 2019 jedoch mit deutlicher Mehrheit zum Vorsitz der Gruppe der 77 gewählt.

1. Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien

Der ultrarechte Jair Bolsonaro konnte die erste Runde der gestrigen Wahlen in Brasilien für sich entscheiden - jedoch mit deutlich größerer Unterstützung als erwartet.

Wahlergebnis der lettischen Parlamentswahl

Bei den gestrigen Wahlen in Lettland wurden die Parteien der aktuellen Regierungskoalition noch stärker abgestraft, als es die letzten Umfragen bereits vermuten ließen.

Wahlen in Bosnien und Herzegowina

Am 7. Oktober 2018 werden im „kompliziertesten Regierungssystem der Welt“ neue Vertreter auf kommunaler und nationaler Ebene gewählt.

Wahlen in Lettland

Am 6. Oktober 2018 wird in Lettland das neue Parlament, die Saeima, gewählt. Der emotional geführte Wahlkampf dreht sich neben den von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland vor allem um die Bekämpfung der Korruption.

Welche Staaten stimmten in der UN 2017 so ab, wie die USA?

Katapult startet mit kartografischer UN-Berichterstattung. Am 18. September begann in New York die 73. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Sie dauert ein Jahr.

Chamäleon Großstadt

Mit dem Wirtschaftswunder wuchsen die deutschen Großstädte zu riesigen Metropolen, in denen Arbeitsplatz und Wohnraum getrennt waren. Die stadtplanerischen Lösungen von damals sind die Probleme von heute. Durch den gesellschaftlichen Wandel muss die Stadtplanung nun gegen Ghettoisierung und Gentrifizierung kämpfen. Eine kleine Geschichte der deutschen Stadtentwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg.

Weniger Auslandsverschuldung durch Nationalismus?

Ein wirtschaftspolitischer Crashkurs über die Entstehung von Auslandsschulden, Staatsschulden, Schuldenerlasse, Erbsünden, Hitler und Trump.