Kriegstraumata

Wo Geflüchtete psychotherapeutische Hilfe bekommen

Geflüchtete haben traumatische Erlebnisse hinter sich. Der Anteil der Geflüchteten, die psychologische Hilfe brauche, wird auf mindestens ein Drittel geschätzt. Es gibt nicht genug Angebote, um allen zu helfen.

vonDaniela Krenn und Lilly Graschl
Veröffentlicht am 13.03.2022
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Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) schätzt, dass etwa ein Drittel der Geflüchteten psychologische Betreuung braucht. Die tatsächliche Anzahl an Betreuungsbedürftigen könnte aber viel höher sein als dieses Drittel.1 Eine Untersuchung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina geht von etwa der Hälfte der Geflüchteten aus, die psychologische Betreuung brauchen.2 Eine weitere Studie aus Bayern kam 2015 zu folgendem Ergebnis: Zwei Drittel der untersuchten Asylsuchenden hatten eine psychologische Auffälligkeit.3 Am häufigsten wurde eine posttraumatische Belastungsstörung festgestellt. Gefolgt von Depressionen, Anpassungsstörungen oder chronischen Schlafstörungen. 

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