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Mediengeschichte

Wie Westverlage die ostdeutsche Regionalpresse übernahmen

Mit nur einer Ausnahme befinden sich alle größeren ostdeutschen Regionalzeitungen im Besitz von westdeutschen Verlagen. Diese übernahmen nach der Wende die einstigen SED-Blätter mit fest abgesteckten regionalen Monopolen. Konkurrenz und Pressevielfalt? Fehlanzeige.

von
Jan-Niklas Kniewel
Jan-Niklas Kniewel
Veröffentlicht am 19.07.2021
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Ab Juli 1990 sollte die Treuhand nach einem Beschluss der Volkskammer Tausende DDR-Betriebe so rasch wie möglich privatisieren, sanieren oder abwickeln. 80 Prozent der in den nächsten vier Jahren „entstaatlichten“ Betriebe wurden an Westdeutsche verkauft, weitere 15 Prozent gingen an ausländische Bieter.1 So erging es auch den ostdeutschen Printmedien, die vor der Wende von der Staatspartei SED kontrolliert worden waren. Bis 2019 gehörten zwischenzeitlich alle größeren Regionalzeitungen westdeutschen Verlagen. Damals verkaufte der Kölner DuMont-Verlag die dramatisch heruntergewirtschaftete Berliner Zeitung an (Ost-)Berliner Unternehmer.

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