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G7-Gipfel

Zu wenig Impfstoff für arme Länder

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Im Vergleich zu den wohlhabenden Industriestaaten sind die Impfquoten in den ärmeren Ländern der Welt niedrig. Um die Zahlen anzugleichen, haben die westlichen Wirtschaftsmächte beim G7-Gipfel einen Impfplan für das internationale Impfprogramm Covax entworfen. 

Sie wollen mehr als zwei Milliarden Impfdosen an ärmere Staaten spenden. Allerdings sind hier auch bereits erfolgte finanzielle Unterstützungen seit Beginn der Pandemie eingerechnet. Laut der WHO liegt der Bedarf jedoch bei circa elf Milliarden Dosen. 

Eine weitere mögliche Unterstützungsmöglichkeit ist die Freigabe von Patenten. Dadurch können diese Länder lizenzfrei eigene Impfstoffe produzieren. Amerika hatte diese Vorgehensweise vorgeschlagen, Deutschland und England stimmten dagegen. Zum Vorteil der eigenen Hersteller Biontech und Astrazeneca.

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Fußnoten

  1. Frankfurter Neue Presse (Hg.): "G7 einigt sich auf Impfversprechen und harten China-Kurs", für fnp.de (13.6.2021).

Autor:innen

Geboren 1992 in Kampala. Sie hat Technikjournalismus und PR (B.A) in Nürnberg sowie internationalen Journalismus (M.A) in Sheffield studiert. Ehemalige Redakteurin bei KATAPULT.

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Strg+C, Strg+V

Übrigens: Die Flagge des Tschad wurde 1959 eingeführt, die Rumäniens 100 Jahre früher - zwischenzeitlich erhielt diese jedoch ein Wappen. In ihrer heutigen Form hat die Trikolore Gültigkeit seit 1989. Mehr Doppelgänger in den Kommentaren.