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KATAPULT-Festival

Was hat Kapa Tult mit Kata Pult zu tun?

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Einen coolen Bandnamen habt ihr!

Keyboarderin Robin: Danke!


Wurdet ihr dabei durch irgendetwas Bestimmtes inspiriert?

Robin: Wir dachten: Dieses KATAPULT-Magazin ist so krass. Mit denen wollen wir uns messen! (lacht) Nein Spaß! Die Namensfindung war vor meiner Bandzeit, die Antwort auf diese Frage muss also für immer ein Mysterium bleiben.

Im März 2022 habt ihr eure erste EP „Meinten Sie Katapult?“ veröffentlicht. Ihr rechnet in den fünf Songs mit „dem Bösen“ ab, wie ihr selbst schreibt. Was ist denn dieses ominöse ‚Böse‘?

Robin: Momentan gibt es viele Dinge auf der Welt, die irgendwie sch**** sind, wie zum Beispiel die patriarchale Struktur oder der Kapitalismus. In unseren Texten ist oft ein Fingerzeig enthalten, ohne dabei plakativ zu sein.


Warum singt ihr eigentlich ausschließlich auf Deutsch?

Robin: Ich hatte schon oft das Gefühl, dass einige deutsche Bands bewusst zur englischen Sprache greifen, um sich nicht so tiefgründig mit dem Inhalt auseinandersetzen zu müssen. In unseren Songs steht der Text viel mehr im Vordergrund.


Indie-Rock und -Pop, Punk, Hip-Hop: Weshalb seid ihr bewusst darauf bedacht, euch keinem klaren Genre zuzuordnen?

Robin: Wir haben einfach Bock auf unterschiedliche Stile. Wenn wir zum Beispiel Lust auf einen Samba-Teil haben, dann wird der einfach gespielt. Diese Abwechslung macht unsere Musik fresh, finde ich (lacht).


Jetzt sind es nur noch weniger als 60 Minuten bis zu eurem Auftritt. Welche Rituale habt ihr in der Band gegen Lampenfieber?

Robin: Meistens fällt uns ungefähr fünf Minuten vor dem Gig ein, dass wir gar keine Setlist geschrieben haben oder noch etwas aufbauen müssen. Neben Schminken und Umziehen hat man dann keine Zeit, um aufgeregt zu sein. Vielleicht ist das unser Ritual, dass wir immer gehetzt zu einem Auftritt kommen.

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Autor:innen

Reporterin bei der KATAPULT-Festivalzeitung

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