Wahlrecht
Warum strafrechtlich Verurteilte die US-Präsidentschaftswahl entscheiden könnten
Veröffentlicht am 21.10.2020
Mit gerade einmal rund 100.000 Stimmen Vorsprung entschied Donald Trump 2016 die US-Präsidentschaftswahl in Florida für sich.1In Wisconsin waren es nur knapp 23.000.2 Kleine Wählergruppen können also viel bewirken. In knapp drei Wochen stimmt die US-Bürgerschaft darüber ab, ob Trump für eine zweite Amtszeit ins Weiße Haus einziehen darf. Auch in diesem Jahr gehören Florida und Wisconsin zu den umkämpften Staaten, den sogenannten “swing states”. Die Bürgerinnen und Bürger dieser Staaten wählen weder traditionell die Demokraten noch die Republikaner. Vielmehr können die Mehrheiten von Wahl zu Wahl wechseln. Deswegen sind die Stimmen dort besonders entscheidend.