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Europa

Vier neue Regierungen

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In Italien führt in Umfragen derzeit die rechte Partei "Fratelli d'Italia". Deren Spitzenkandidatin Giorgia Meloni steht Viktor Orbán nah. Ihre möglichen Koalitionspartner sind ebenfalls russlandfreundlich, zum Beispiel der ehemalige Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der enge Verbindungen zu Putin hat. Das italienische Parlament fürchtet auch, dass Russland sich in den Wahlkampf einmischt. Es hat angekündigt, die Finanzierung der Parteien auf Geld aus Moskau zu überprüfen.

Wie in Italien sind auch die Parlamentswahlen in Bulgarien vorzeitig. Nach einem Misstrauensvotum kam keine neue Koalition zustande. Der Staatspräsidnet löste das Parlament auf und setzte eine Übergangsregierung ein, die bis zur Wahl regiert. Diese gilt genau wie der Staatspräsident als russlandfreundlich.

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Fußnoten

  1. Meiler, Oliver: "Russische Schatten", auf: sueddeutsche.de (22.8.2022).
  2. Zeit Online (Hg.): Bulgarien wählt am 2. Oktober neues Parlament, auf: zeit.de (1.8.2022).

Autor:innen

Geboren 1987 und seit 2020 als Redakteurin bei KATAPULT vor allem für aktuelle Berichterstattung zuständig. Sie ist ausgebildete Fotografin und studierte Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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