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Sanitäre Anlagen in Indien

Staatlich verordneter Toilettengang

Noch vor 20 Jahren verrichteten mehr als sieben von zehn Inder:innen ihr Geschäft unter freiem Himmel. Heute sind es keine fünfzehn Prozent mehr – dem Regierungsprogramm »Sauberes Indien« sei Dank. Aber: Toiletten zu bauen heißt nicht, dass die Bevölkerung sie auch nutzt. So bringen die sanitären Anlagen auch eine Reihe von neuen Problemen mit sich.

von
Patricia Haensel
Patricia Haensel
Veröffentlicht am 13.01.2023
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Zwischen 2014 und 2019 ließ die indische Regierung offiziellen Angaben zufolge rund 110 Millionen Toiletten bauen.1 In mehr als einer halben Million Ortschaften, vor allem in den ländlichen und oft armen Regionen Indiens, muss sich nun niemand mehr im Freien erleichtern. Das betrifft etwa eine halbe Milliarde Menschen.2 Zuvor musste man vielerorts auf die Felder gehen oder Kanäle, Büsche oder Wälder aufsuchen. Zwar handelt es sich bei den neuen Toiletten vor allem um trockene Plumpsklos und Latrinen, allerdings stellen diese trotzdem eine deutliche Verbesserung der sanitären Versorgung dar. In nur fünf Jahren ist in Indien durch das Regierungsprogramm der Anteil der Menschen, die eine eigene Toilette benutzen können, von 39 Prozent auf nahezu 100 Prozent gestiegen3.

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