Kurden in der Türkei

PKK legt die Waffen nieder

Über 40 Jahre bekämpften sich der türkische Staat und die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK. Jetzt hat ihr Gründer und Anführer Öcalan dazu aufgerufen, die PKK aufzulösen und die Waffen niederzulegen. Während die Kurden auf politische und gesellschaftliche Gleichstellung hoffen, will Erdogan durch die Friedensverhandlungen seine Macht sichern.

von
Cornelia Schimek
Cornelia Schimek
Veröffentlicht am 16.12.2025
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Kurden gelten als das größte Volk ohne eigenen Staat. Die etwa 30 Millionen Kurden der Region verteilen sich größtenteils auf den Iran, den Irak, Syrien und die Türkei.1 Insbesondere in der Türkei wurden sie unterdrückt, durften zwischenzeitlich nicht ihre eigene Sprache sprechen und galten als „Bergtürken“ – ein rassistischer Ausdruck, der ihre Identität als eigenständiges Volk leugnete und sie lediglich als rückständige Türken bezeichnet.2 Vereinfacht lautet der Grundkonflikt: Die türkische Regierung sieht durch die Forderung vieler Kurden nach kulturellen und politischen Rechten ihre nationale Einheit bedroht. 3

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