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Seltene Erden

Energiewende im Würgegriff Chinas

Metalle der Seltenen Erden stecken in Windrädern, Elektroautos und Smartphones, doch sie können nur in einer Handvoll Länder geschürft werden – und ihr Abbau vergiftet Böden, zerstört Flüsse, befeuert Konflikte. Ein Akteur sticht auf dem Weltmarkt heraus und bestimmt einseitig die Regeln.

von
Alexander Fürniß
Alexander Fürniß
Veröffentlicht am 01.11.2025
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Die Gewinnung sogenannter Seltener Erden verursacht massive Umweltschäden. Doch die 17 Metalle1 sind in unserer Hightechwelt heute unverzichtbar. Sie stecken etwa in starken Magneten für Elektroautos und Windräder, in Leuchtstoffen für Bildschirme und LEDs sowie in Batterien und Photovoltaikanlagen. Obwohl sie in der Erdkruste, anders als es ihr Name vermuten lässt, relativ häufig vorkommen, treten sie nur in sehr niedrigen Konzentrationen auf. Um sie abzubauen, müssen große Mengen Gestein bewegt und Chemikalien eingesetzt werden. Meistens giftige Laugen, die in den Boden gepumpt oder in Becken geleitet werden und die Metalle herausspülen. Zurück bleiben verätzte Böden und eine Giftbrühe, die oft ins Grundwasser sickert. Für jede produzierte Tonne Seltener Erden fallen durchschnittlich rund 2.000 Tonnen toxischer Abfall an.2

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