Politische Theorie: Rechtspopulismus

Moralische Entrüstung greift zu kurz

Die Welt erfährt derzeit einen rechtspopulistischen Moment. Warum eigentlich gerade jetzt? Die politische Theorie hat Antworten darauf. Jedoch sind diese deutlich komplexer als diejenigen, die die Rechtspopulisten lediglich als „Rattenfänger“ bezeichnen.

von
Prof. Dr. Dirk Jörke
Prof. Dr. Dirk Jörke
Veröffentlicht am 16.10.2016
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In nahezu allen Staaten West- und Nordeuropas, zunehmend auch Osteuropas, können seit gut zwei Jahrzehnten rechtspopulistische Parteien Erfolge feiern. In Südeuropa haben zudem als linkspopulistisch bezeichnete Parteien großen Zulauf, was in Griechenland sogar zur Regierungsübernahme geführt hat. In Ungarn und Polen haben rechtspopulistische Parteien die Regierungsmacht inne. Die »etablierten« Parteien vermögen es immer weniger, den populistischen Herausforderern Paroli zu bieten. Die jüngsten Präsidentschaftswahlen in Österreich und auch der Brexit sind nur die prominentesten Anzeichen populistischer Erhebungen. Sowohl in Frankreich als auch in Italien sind populistische Machtübernahmen in den Bereich des Möglichen gerückt. Und in Deutschland gibt die AfD immer stärker den Takt vor.

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