Kinderarbeit in der Kakaoindustrie

Machete statt Spielzeug

Ghana und die Elfenbeinküste sind zusammen für etwa zwei Drittel der weltweiten Kakaoernte verantwortlich. Das ist bislang nur mit illegaler Kinderarbeit möglich. Bemühungen, deren schlimmste Formen dauerhaft zu beenden, waren bislang wenig erfolgreich.

von
Stefanie Schuldt
Stefanie Schuldt
Veröffentlicht am 10.06.2021
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Im Jahr 2001 unterzeichneten die USA, Ghana und die Elfenbeinküste eine freiwillige Vereinbarung mit internationalen Konzernen der Kakaoindustrie. Darunter: große Schokoladenhersteller wie Mars, Hershey und Nestlé. Das Ziel des sogenannten Harkin-Engel-Protokolls war ambitioniert: keine ausbeuterische Kinderarbeit auf Kakaoplantagen bis 2005. Wurde das Ziel erreicht? Nein. Und so verlängerten sie die Deadline bis 2008. Und noch einmal bis 2010. Als absehbar war, dass sie keinen nennenswerten Erfolg erzielen würden, einigten sich die Vertragspartner auf ein neues Ziel: 70 Prozent weniger Kinderarbeit bis 2020.1 Was hat sich in den letzten knapp 20 Jahren getan? Die Kinderarbeit hat sogar noch zugenommen.

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