Klimapolitik

Erstmal Fakten schaffen

Aktuell wird das Dorf Lützerath von Polizeikräften geräumt. RWE hat mit dem Abriss der ersten Gebäude begonnen. Umweltaktivist:innen hatten die Siedlung besetzt, um gegen ihren Abriss zu protestieren. Das Dorf soll dem Braunkohleabbau durch den Energiekonzern RWE weichen.

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Redaktion
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Veröffentlicht am 11.01.2023
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Sowohl RWE als auch die Bundesregierung verweisen auf Gutachten, die die Kohlevorkommen unter Lützerath als notwendig für die Versorgungssicherheit in Deutschland einschätzen. Bis 2030 würden 297 Millionen Tonnen Kohle benötigt, ohne Lützerath könnten aber nur 280 Millionen Tonnen gefördert werden. Die Analysen stammen aus dem vergangenen Jahr. In der Zwischenzeit stellen jedoch immer mehr wissenschaftliche Einschätzungen die Ergebnisse der Gutachten in Frage. Neuere Studien gehen davon aus, dass maximal 270 bis 275 Millionen Tonnen benötigt würden, die Vorkommnisse unter Lützerath also definitiv nicht gebraucht würden.

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