Avocados

Drogenkartelle unterstützen für 99 Cent

In den mexikanischen Anbaugebieten kontrolliert das organisierte Verbrechen den Avocadomarkt. Erpressungen, Entführungen und Morde stehen an der Tagesordnung. Lösungen gibt es kaum. Eine der erfolgversprechendsten basiert auf indigenen Bräuchen und lässt die Menschen vormals staatliche Aufgaben selbst in die Hand nehmen.

von
Patricia Haensel
Patricia Haensel
Veröffentlicht am 24.11.2022
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Jede vierte Avocado, die über die Ladentheke geht, finanziert mexikanische Drogenkartelle.1 Bei zuletzt 8,2 Milliarden Kilogramm jährlich geernteter Früchte weltweit. Hierzulande sind sie als sogenanntes Superfood seit Jahren äußerst beliebt. Während Avocados in deutschen Supermärkten aktuell vor allem aus Peru kommen,2 ist zu erwarten, dass der Anteil mexikanischer Exemplare steigen wird. Denn seit April 2020 gilt ein neues Freihandelsabkommen zwischen Mexiko und der EU. Mexikanische Produzent:innen sitzen vor allem im Bundesstaat Michoacán, wo die lokale Bevölkerung vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Und doch stellt die Avocado Michoacán vor große Probleme. Der Grund: Die Avocadoindustrie zieht Drogenkartelle an.

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