Kamerunkonflikt

Die Separatisten und der greise Autokrat

Seit 2016 schwelt im Südwesten Kameruns ein bewaffneter Konflikt zwischen Separatisten und dem autoritär geführten Zentralstaat, der mehr als eine halbe Million Menschen in die Flucht getrieben hat. Die Konfliktlinien verlaufen entlang der alten Kolonialsprachen.

von
Jan-Niklas Kniewel
Jan-Niklas Kniewel
Veröffentlicht am 09.08.2019
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Die Proteste im englischsprachigen Teil Kameruns begannen Ende 2016. Lehrer und Juristen demonstrierten friedlich gegen die Entsendung französischsprachiger Lehrer und Richter in ihre Regionen. Sie fürchteten, dass der Status der englischsprachigen Minderheit in dem überwiegend französischsprachigen Land weiter ausgehöhlt werden könnte. Schon lange währte der Unmut: Viele anglophone Kameruner fühlen sich durch das Justiz- und Schulsystem diskriminiert. Die Staatsgewalt aber begegnete den Demonstranten mit Repression. Anstatt ihre Sorgen anzuhören, eröffnete sie das Feuer.1

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