Zum Inhalt springen

Waffenkriminalität

Die andere Seite Schwedens

Von

Artikel teilen

Zuletzt sorgte der Mord an einem bekannten Rapper für Aufsehen. Der 19-jährige Einár wurde im Oktober 2021 erschossen, vor seiner Wohnung in einem eigentlich ruhigen Stadtteil unweit des Stockholmer Zentrums. Der oder die Täter wurden noch nicht gefasst. Nun spekulieren die Einsatzkräfte über das Motiv. Vermutlich handelt es sich um einen weiteren Konflikt zwischen rivalisierenden Banden. Bereits 2020 wurde Einár entführt und erpresst. Daran sollen offenbar auch konkurrierende Rapper beteiligt gewesen sein. Einár hätte in der Woche nach seiner Ermordung aussagen sollen.

Dieses Ereignis ist kein Einzelfall. 319 Schießereien listet die schwedische Polizeistatistik bis Ende November für das Jahr 2021. Dabei kamen bislang 44 Personen ums Leben, mehr als doppelt so viele wurden verletzt. Damit ist das skandinavische Land trauriger Spitzenreiter: Nirgendwo sonst in Europa stieg die Zahl der Opfer durch Schusswaffengewalt in den letzten Jahren so stark an. Im Gegenteil: In den meisten Ländern sind die Zahlen rückläufig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der schwedischen Behörde für Verbrechensvorbeugung Brå. Im Auftrag der Regierung untersucht die Wissenschaftlerin Klara Hradilova Selin die Entwicklung von Waffengewalt in Schweden. Ihr Fazit: Noch vor 20 Jahren hatte Schweden eine der niedrigsten Raten an Schusswaffenmorden. Mittlerweile ist das anders. In Schweden sterben statistisch betrachtet vier Personen je eine Million Einwohner durch Schusswaffen. Im europäischen Durchschnitt sind es nicht einmal halb so viele. Grund dafür sind Konflikte und Machtkämpfe im Gangmilieu, die mit Waffengewalt ausgetragen werden. In 80 Prozent der Fälle hängen die tödlichen Schießereien mit Bandenkriminalität in sozial benachteiligten Vierteln zusammen. Die meisten Mitglieder krimineller Banden sind mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren sehr jung und fast ausschließlich männlich. Lediglich zwei Prozent sind Frauen, so ein Polizeireport.

Mehr Morde, weniger Aufklärung

Der aktuelle Bericht der Behörde betont aber auch, dass Schweden weiterhin eines der sichersten Länder weltweit sei. Und auch wenn die meisten Schweden in ihrem Alltag nichts von den Bandenkriegen spüren, bei den Konflikten sterben auch Unbeteiligte. Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Wie Karolin Hakim aus Malmö. Sie geriet mit ihrem Baby zwischen zwei rivalisierende Gangs. Die Frau starb durch einen Kopfschuss, das Kind überlebte. Zwischen 2015 und 2020 wurden 19 unbeteiligte Menschen verletzt und zwölf getötet. Obwohl Schweden strenge Waffengesetze hat, sind Waffen relativ leicht zugänglich. Laut Polizei gibt es einen hohen Zustrom illegaler Waffen nach Schweden – besonders vom Balkan.

Warum ausgerechnet Schweden? Auf die Frage, warum die Waffengewalt hier so stark gestiegen ist, gibt der Bericht keine Antwort. Die Verfasserin, Hradilova Selin, deutet lediglich drei generelle Faktoren als Teil des Problems an: Drogenhandel, Bandenkonflikte und wenig Vertrauen in die Polizei in den betroffenen Wohngebieten. Eine Besonderheit in Schweden sei der Anstieg von Tötungsdelikten als Ergebnis einer neuen Gruppendymanik im kriminellen Milieu. In den Medien und der Politik werden außerdem die hohe Einwanderung und eine möglicherweise gescheiterte Integrationspolitik als Ursache diskutiert. Immer wieder steht die sozialdemokratisch-grüne Minderheitsregierung in der Kritik. Gegenwind kommt unter anderem von der rechtspopulistischen Partei der Schwedendemokraten, die schärfere Gesetze und eine restriktive Migrationspolitik fordert.

Auch die niedrige Aufklärungsquote stellt ein Problem dar. Normalerweise kann die schwedische Polizei bei tödlicher Gewalt zwischen 75 und 90 Prozent der Täter überführen. Bei Schusswaffendelikten im Bandenmilieu sind es mit etwa 31 Prozent aber deutlich weniger. Von den in der Polizeistatistik gemeldeten 385 Schießereien im Jahr 2020 kam es in lediglich 53 Fällen zu einer rechtskräftigen Verurteilung. In 222 Fällen wurden die Ermittlungen eingestellt.

Größte gesellschaftliche Bedrohung: Kinder mit Waffen

Begehen mehr als zwei Personen gemeinsam über einen längeren Zeitraum gezielt Straftaten, die auf Gewinn- und Machtstreben ausgelegt sind, gilt das als organisierte Kriminalität. Niemand kann verlässlich sagen, wie viele verbrecherische Gruppen in Schweden aktiv sind. Was aber feststeht: Es werden immer mehr. Der Kriminalreporter Lasse Wierup schätzt, dass sich die Zahl krimineller Gruppierungen seit 2010 verdreifacht hat. Er geht von mittlerweile mindestens 350 Banden aus, von Rockern bis hin zu familiär und ihrer Herkunft nach zusammenhängenden Gruppen und lokalen Netzwerken. Für den Raum Stockholm registriert die Polizei aktuell 52 kriminelle Netzwerke. Davon werden zwei Drittel als Gruppen eingestuft, die auf lokaler Ebene Einfluss nehmen, zum Beispiel in Wohnvierteln. Wie? Drogenhandel, Erpressung und eine hohe Gewaltbereitschaft sind nur einige Beispiele. Noch problematischer wird es, wenn Minderjährige für die Banden rekrutiert und bewusst in illegale Geschäfte und Morde verwickelt werden. Ihre Strafen fallen bei einer möglichen Verurteilung geringer aus. Daher warnt die Polizei: Langfristig sei die Anwerbung junger Menschen eine der größten gesellschaftlichen Bedrohungen. Schon jetzt begegneten der Polizei zunehmend Kinder zwischen acht und 14 Jahren, die Drogen und Waffen bei sich hätten.

Bloß keine Spuren hinterlassen

Besonders an Orten, an denen Drogen verkauft werden, findet ein Großteil der Schießereien statt. Forschende erkennen bei Schusswaffendelikten unter kriminellen Gruppen außerdem ein sich wiederholendes Muster: Nach einem Schusswechsel steigt die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Verbrechen in der Nähe und innerhalb eines kurzen Zeitraums. Warum? Wird jemand angeschossen, rächt sich das Opfer möglicherweise. Stirbt das Opfer, sind es oftmals Verwandte oder Verbündete, die Vergeltung suchen. Woraufhin sich deren Opfer wiederum rächen. Ein Teufelskreis.

Kriminelle Gruppen benutzen aber nicht mehr nur Schusswaffen – sie greifen vermehrt auch zu Sprengsätzen. 75 Sprengstoffanschläge wurden bis Mitte November 2021 verübt. Der Sprengstoff wird häufig illegal ins Land geschmuggelt oder von Baustellen und aus dem Bergbau gestohlen. Eine Explosion herbeizuführen, sei einfacher, als jemanden zu erschießen, sagt Dan Loyd. Der emeritierte Professor für Energietechnik an der Universität Linköping sieht in der Verwendung von Sprengstoff weitere Vorteile für Kriminelle – und damit einen Grund für den rasanten Anstieg ihres Einsatzes: Ladung und Zünder seien relativ unauffällig an den Tatort zu bringen, Täter könnten schneller fliehen und für die Polizei sei der Tathergang während der Untersuchung kaum nachvollziehbar. Anders als beim Einsatz von Waffen, wo DNA-Spuren und Projektile zurückverfolgt werden könnten.

Ziel von Handgranaten sind weniger Personen, sondern eher Wohnhäuser, Geschäfte, Behörden und Autos. Hierbei geht es nicht darum, jemanden umzubringen, sondern Rivalen oder die Staatsgewalt einzuschüchtern. Bis vor Kurzem fielen Handgranaten im schwedischen Recht nicht unter die strengen Waffengesetze. Das änderte sich 2018 als Reaktion auf die vermehrten Anschläge. Nun beträgt die Mindeststrafe für schwere Verstöße zwei Jahre Haft, und nicht mehr, wie zuvor, nur sechs Monate.

Problembezirke zwischen No-go-Area und Stigmatisierung

Was haben Malmö, Göteborg und Stockholm gemeinsam? Sieben von zehn tödlichen Schießereien ereignen sich in einer der drei größten Städte Schwedens. Besonders häufig sind die Vororte und Gebiete betroffen, in denen sozial Benachteiligte wohnen. Die Viertel zeichnen sich dadurch aus, dass hier eine Mehrzahl von Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status oder Migrationshintergrund segregiert, also abgegrenzt von der Mehrheitsgesellschaft, lebt.

Seit 2015 prüft und veröffentlicht die Polizei regelmäßig, welche Wohngegenden von einer hohen Armuts- und Kriminalitätsrate betroffen sind. Sie zählt aktuell 61 Bezirke dazu. Die meisten befinden sich in der Nähe der drei größten Städte. Aufsteigend nach dem Grad der Gefährlichkeit unterscheidet die Polizei drei Bereiche: gefährdetes Gebiet, Risikogebiet und besonders gefährdetes Gebiet. Gemeinsame Merkmale sind neben einem niedrigen sozioökonomischen Status und dem Einfluss Krimineller auf die lokale Gesellschaft auch ein niedriges Sicherheitsgefühl unter den Bewohner:innen.

Viele Gebiete auf der Polizeiliste, wie Tensta-Rinkeby in Stockholm oder Rosengård in Malmö, sind Vororte, die während des sogenannten Millionenprogramms errichtet wurden. Als Reaktion auf das starke Bevölkerungswachstum entstanden zwischen 1965 und 1974 etwa eine Million neue, günstige Wohnungen. Die Hochhaussiedlungen befinden sich an den Stadträndern und wurden spätestens seit den 90er-Jahren immer unbeliebter. Wer es sich leisten konnte, zog weg. Die Veröffentlichung der Liste gefährdeter Gebiete steht regelmäßig in der Kritik. Zum einen, weil die Zuordnung durch die Polizei teils auf subjektiver Einschätzung beruht und die Viertel untereinander nicht vergleichbar sind. Zum anderen werden die Stadtteile dadurch stigmatisiert. In den Medien ist immer wieder von »No-go-Areas« die Rede. Einige Gemeinden protestierten gegen die Veröffentlichung, da mit diesem negativen Etikett künftige Investitionen erschwert werden könnten. Die Polizei legitimiert die Herausgabe der Liste damit, dass so bestehende Probleme sichtbar gemacht würden.

In den als Problembereich klassifizierten Vierteln sollen gezielt zusätzliche Mittel in die Kriminalitätsbekämpfung fließen. Nach einer internen Überprüfung der Polizeiarbeit wurden die Ressourcen nicht überall erhöht. Eigentlich war vorgesehen, pro 5.000 Einwohner:innen mindestens einen Gemeindepolizisten einzusetzen. In einem Drittel der Polizeiabschnitte, in denen gefährdete Gebiete liegen, wurde das jedoch nicht umgesetzt.

Staatstrojaner und Erwachsenenstrafen für Jugendliche

Die Stiftung »The Global Village« führte im Frühjahr 2021 eine Interviewstudie mit 1.200 Menschen aus schwedischen Brennpunktvierteln durch. Das Ergebnis: 70 Prozent gingen davon aus, dass Schießereien, Drogenhandel oder Raubüberfälle, die sie selbst oder Bekannte miterlebt hatten, mit Bandenkriminalität zusammenhingen. Von denen, die aus ihrer Wohngegend gerne wegziehen würden, gaben knapp die Hälfte Kriminalität und Unsicherheit als Grund an.

Als Reaktion auf die anhaltende Gewalt verabschiedete die schwedische Regierung im Oktober ein 34-Punkte-Programm. Damit erhält die Polizei neue Kompetenzen, wie etwa die Möglichkeit, über sogenannte Staatstrojaner verschlüsselte Kommunikation mitzulesen oder geheime Überwachung einzusetzen. Strafverfolgung und Waffenrecht werden verschärft, Jugendstrafen teilweise an die von Erwachsenen angeglichen. Zusätzlich setzt der Staat auf Prävention und deutlich mehr Polizeikräfte. Bis zum Jahr 2024 sollen 10.000 weitere Stellen bei der Polizei besetzt werden.

Gerade in Malmö gab es in den letzten Jahren verschiedene Projekte, um der negativen Kriminalitätsentwicklung entgegenzuwirken. Die Modellkampagne Sluta skjut, zu Deutsch »Hör auf zu schießen«, setzt auf Verbrechensvorbeugung. Vorbild für diese Strategie ist die amerikanische »group violence intervention«. Diese Methode erzielte in gewaltgefährdeten Städten in den USA bereits gute Ergebnisse. Behörden, Sozialarbeiter:innen und die Polizei arbeiten dabei zusammen und helfen Jugendlichen, aus der Kriminalität auszusteigen. Ein Ansatz: Sie reden mit den Familien und organisieren Gespräche zwischen Tätern und Opfern. Tatsächlich sank die Zahl der Schießereien in Malmö in den letzten Jahren etwas. Sie war allerdings auch schon vor dem Projektstart leicht rückläufig. Nun soll das Projekt auf weitere Landesteile ausgeweitet werden. Von einer Trendwende kann allerdings noch nicht gesprochen werden. In anderen Landesteilen, darunter Stockholm, nehmen die Schusswaffenmorde weiter zu.

Das Bild vom friedlichen Wohlfahrtsstaat habe sich außerhalb Schwedens in den letzten Jahren etwas gewandelt. Dazu hätten der umstrittene Umgang mit der Corona-Pandemie und die steigende Gewalt im Bandenmilieu beigetragen. Das sagte zumindest die ARD-Auslandskorrespondentin Sofie Donges in Stockholm gegenüber dem schwedischen Fernsehsender SVT. Anlass für das Gespräch war die Bild-Schlagzeile »Statistik beweist: Schweden ist gefährlichstes Land Europas«. Donges betont jedoch, dass entgegen solcher populistischen Schlagzeilen nicht das gesamte Land als Risikogebiet dargestellt werden könne.

Aktuelle Ausgabe

KATAPULT ist gemeinnützig und unabhängig. Wir finanzieren uns durch Spenden und Abonnements. Unterstützen Sie unsere Arbeit und abonnieren Sie das gedruckte Magazin für nur 19,90 Euro im Jahr.

KATAPULT abonnieren

Fußnoten

  1. Polisen (Hg.): Sprängningar och skjutningar – polisens arbete, auf: polisen.se.
  2. Hradilova-Selin, Klara: Dödligt skjutvapenvåld i Sverige och andra europeiska länder, in: Brå Rapport, (8)2021, Stockholm 2021.
  3. Ebd., S. 8, 10.
  4. Polismyndigheten (Hg.): Kriminella nätverk inom den organiserade brottsligheten i polisregionen Stockholmen 2021, Stockholm 2021, S. 6.
  5. Rosén, Sixten: SVT:s genomgång visar: Allt fler utomstående drabbas av gängkonflikter, auf: svt.se (10.7.2021).
  6. Sörman, Kajsa: Svårt för polisen att klara upp våldsbrott med skjutvapen, auf: sverigesradio.se (9.8.2021)
  7. SVT (Hg.): Ny kartläggning: Få skjutningar klaras upp, auf: svt.se (18.11.2021).
  8. Wierup, Lasse: Gangsterparadiset, 2020.
  9. Polismyndigheten 2021, S. 1, 15.
  10. Anner, Niels: Schwedens Bandenkriege: Die Täter werden immer jünger – und zum Problem für die Regierung, auf: luzernerzeitung.ch (16.9.2020).
  11. Sturup, Joakim u.a.: Near-repeat shootings in contemporary Sweden 2011 to 2015, in: Security Journal, (31)2017, Nr. 1.
  12. Polisen (Hg.): Sprängningar och skjutningar – polisens arbete, auf: polisen.se.
  13. SVT (Hg.): Experten om sprängningarna: Krävs lägre kunskaper än att skjuta, auf. svt.se (29.9.2021).
  14. Sturup, Joakim u.a.: Explosive violence: A near-repeat study of hand grenade detonations and shootings in urban Sweden, in: European Journal of Criminology, 2019, S. 13.
  15. Strittmatter, Kai: Krieg der Gangs, auf: sueddeutsche.de (12.11.2019).
  16. Rohden, Lee: Why Swedish gangs use hand grenades (and what the country is doing about it), auf: thelocal.se (28.2.2018).
  17. Hradilova-Selin 2021, S. 31.
  18. The Global Village (Hg.): Fakta för förändring, 2019, S. 12.
  19. Polisen (Hg.): Utsatta områden – polisens arbete, auf: polisen.se.
  20. Riksrevisionen (Hg.): Rätt insats på rätt plats – polisens arbete i utsatta områden, 2020, S. 24.
  21. The Local (Hg.): Does Sweden’s list of ›vulnerable areas‹ help or hinder the affected neighbourhoods?, auf: thelocal.se (4.4.2019).
  22. Riksrevisionen 2020, S. 6.
  23. The Global Village (Hg.): Perspektiv 2021, 2021, S. 56, 65.
  24. Regeringskansliet (Hg.): 34-punktsprogrammet: Regeringens åtgärder mot gängkriminaliteten, auf: regeringen.se (20.10.2021).
  25. Nilsson, Mimmi: Sverigebilden skapar debatt i Tyskland efter skjutningar, auf: svt.se (29.10.2021).

Autor:innen

Geboren 1988 und seit 2019 in der Redaktion bei KATAPULT und KNICKER. Sie hat Kunstgeschichte und Geschichte, mit Schwerpunkt auf den Ostseeraum, in Greifswald studiert.

Neueste Artikel

Schengener Abkommen auf der Mosel

Flüsse dienen oft als natürliche Ländergrenzen und verbinden gleichzeitig Länder über Grenzen hinweig. Sie sind wichtige Transportwege und werde auch als Ort für politische Inszenierungen genutzt.

Demokratieleugner:innen auf dem Weg in den US-Kongress

Laut Recherchen der US-amerikanischen Plattform fivethirtyeight bezweifelt knapp die Hälfte der republikanischen Kandidat:innen für die Midtermwahlen, dass es bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen mit rechten Dingen zugegangen sei.

Friedrich Merz goes AfD

Bei Bild-TV beklagte der CDU-Vorsitzende gestern einen vermeintlichen “Sozialtourismus” ukrainischer Geflüchteter. Diese würden in Deutschland Sozialleistungen beantragen und dann in die Ukraine zurückkehren. Belege für diesen Vorwurf führte Merz nicht an.