SpieleBibliothekWiki
Wahl in Israel

Das fünfte Mal Netanjahu und das Ende der Zweistaatenlösung

Der langjährige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bleibt trotz Korruptionsvorwürfen und starker Konkurrenz eine weitere Legislaturperiode im Amt. Die einst dominierende linke Arbeiterpartei verliert weiter an Einfluss – und damit auch ihre Idee der friedlichen Zweistaatenlösung im Israel-Palästina-Konflikt.

von
Julius Gabele
Veröffentlicht am 15.04.2019
Article Thumbnail

Netanjahus rechtskonservative Partei “Likud” (“Zusammenschluss”) gewann bei der Wahl am 9. April 35 der 120 Sitze in der Knesset, dem Parlament Israels. Sein stärkster Konkurrent war der ehemalige Generalstabschef des israelischen Militärs, Benjamin Gantz. Der ist Politikneuling und lässt sich ebenfalls dem konservativen Lager zuordnen. Er erreichte mit seinem neu gegründeten Mitte-Rechts-Bündnis “Kachol Lavan” (“Blau Weiß”) ebenfalls 35 Sitze. Netanjahu wird, anders als Gantz, jedoch von einer Reihe rechtsextremer und rechts-religiöser Splitterparteien unterstützt und kommt so auf die nötige Parlamentsmehrheit. Der israelische Präsident und Parteikollege Reuven Rivlin beauftragte Netanjahu deshalb am Tag nach der Wahl mit der Regierungsbildung. Diese kann sich aufgrund der vielen in der Knesset vertretenen Parteien jedoch über längere Zeit hinziehen.

Unterstütze KATAPULT, unterstützeunabhängigen Journalismusund erhalte unbegrenzten Zugang

SOLI

0 €

/Monat

Lies KATAPULT in unserem Wiki

Alle Inhalte erscheinen 14 Tage nach Veröffentlichung im Wiki

Begrenzter Spielezugang

Empfohlen

BASIS

5 €

/Monat

Alle Vorteile von Soli

Lies KATAPULT auf unserer Internetseite und im Wiki

Unbegrenzter Spiele Zugang!

Exklusiver Newsletter - Die KATAPULT Woche

Genieße unser Magazin, Knicker und Pultu als Online Ausgabe oder PDF

INTENDANZ

6 €

/Monat

Alle Vorteile von Basis

Du ermöglichst die Existenz von KATAPULT und förderst Leute, die sich kein Abo leisten können