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Armutsbericht

Armut betrifft nicht nur „die anderen“

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Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands. Die Armutsquote liegt damit auf einem Rekordhoch. In erster Linie verantwortlich für den abermaligen Anstieg ist aus Sicht der Studienautor:innen die Corona-Pandemie. Deren Auswirkungen wären 2021 noch einmal deutlich verheerender gewesen als 2020.

Armutsbetroffen sind dem Bericht zufolge unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen. Das Problem ist also nicht auf bestimmte Personenkreise beschränkt. So sind etwa ein Viertel der Erwerbstätigen arm und mehr als die Hälfte der Armen hat mindestens ein mittleres Qualifikationsniveau und keinen MIgrationshintergrund.

Als einkommensarm werden Haushalte bezeichnet, deren Nettoeinkommen unterhalb von 60 Prozent des mittleren Einkommens im untersuchten Staat liegt.

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Fußnoten

  1. Der Paritätische Gesamtverband (Hg.): Zwischen Pandemie und Inflation. Paritätischer Armutsbericht 2022. Berlin 2022.

Autor:innen

Geboren 1986, ist seit 2020 Redakteur bei KATAPULT. Er hat Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg und Greifswald studiert und wurde mit einer Arbeit im Bereich Politische Ideengeschichte promoviert. Zu seinen Schwerpunkten zählen die deutsche Innenpolitik sowie Zustand und Entwicklung demokratischer Regierungssysteme.

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