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US-Zwischenwahlen

Alles fast wie immer

Bei den anstehenden Midterm-Wahlen in den USA werden die Demokraten aller Wahrscheinlichkeit nach Sitze im Senat und Repräsentantenhaus verlieren, vielleicht sogar ihre Mehrheit. Das ist nicht ungewöhnlich - wäre da nicht Donald Trump.

vonTobias Müller und Lilly Graschl
Veröffentlicht am 06.11.2022
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Seit 1934 hat die Partei des amtierenden Präsidenten bei den Midterm-Wahlen erst zweimal Sitze in beiden Parlamentskammern hinzugewinnen können. Dreimal konnte sie Zugewinne im Repräsentantenhaus und immerhin sechsmal im Senat verzeichnen.

Im Schnitt verlor die Präsidentenpartei 28 Sitze im Repräsentantenhaus und vier Sitze im Senat. Wie groß die Verluste im Einzelfall waren, hängt vor allem mit zwei Faktoren zusammen. Zum einen mit den Beliebtheitswerten des amtierenden Präsidenten und zum anderen mit der Anzahl der zu verteidigenden Sitze. Je unbeliebter der Präsident und je höher die Zahl der zu verteidigenden Sitze, desto größer die Verluste.1

Vor allem Joe Bidens Beliebtheitswerte lassen aus Sicht der Demokraten für die anstehenden Wahlen nichts Gutes erwarten. Nur gut 42 Prozent der US-Amerikaner:innen sind mit ihm zufrieden, 53 Prozent sind das nicht.2 Andererseits muss die Partei nur 222 Sitze im Repräsentantenhaus und 14 im Senat verteidigen. Durchschnittlich lagen diese Werte bei 237 beziehungsweise 17.

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