Zum Inhalt springen

Eheschließungen

Alle heiraten am 02.02.2020 und 20.02.2020 - nur Hamburg nicht

Von

Artikel teilen

Im Februar 2020 gab es gleich zwei denkwürdige Daten: den 02.02.2020 und den 20.02.2020. Aus diesem Grund heirateten im Februar 2020 viel mehr Menschen als im Februar 2019. In Mecklenburg-Vorpommern wurden 82 Prozent mehr Ehen geschlossen, in Brandenburg sogar 84 Prozent mehr. Nur in Hamburg blieb die Zahl der Hochzeiten im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich.

Insgesamt heirateten in Deutschland im ersten Quartal 2020 fast 140.000 Paare. Das sind 29.200 weniger als im Vorjahr. Grund dafür ist, dass wegen der Corona-Pandemie die Stadtverwaltungen ihre Dienstleistungen einschränkten oder Standesämter sogar ganz schlossen. Ob die geplatzten Hochzeiten noch nachgeholt werden, wird sich in den folgenden Quartalen zeigen. Zumindest im Mai und Juni wurde wieder mehr geheiratet. Trotzdem sind die Zahlen noch immer niedrig. 39.700 Paare trauten sich im Juni 2020. Im Juni 2019 waren es 48.100.

Aktuelle Ausgabe

KATAPULT ist gemeinnützig und unabhängig. Wir finanzieren uns durch Spenden und Abonnements. Unterstützen Sie unsere Arbeit und abonnieren Sie das gedruckte Magazin für nur 19,90 Euro im Jahr.

KATAPULT abonnieren

Fußnoten

  1. Statistisches Bundesamt (Hg.): Heiraten in Corona-Zeiten: 29 200 weniger Ehen im 1. Halbjahr 2020 geschlossen als im Vorjahreszeitraum, auf: destatis.de (am 21.09.2020).

Autor:innen

War 2020 Praktikantin bei KATAPULT.

Neueste Artikel

Wahlergebnisse der Fidesz und der MSZP in Ungarn

Orbáns enttäuschte Arbeiter

1989 bricht in Ungarn der Staatssozialismus zusammen, die Gesellschaft sehnt sich nach Wohlstand. Der bleibt aber aus. Stattdessen wird ein Großteil der Industrie vernichtet. Viele verlieren ihre Arbeit und geben den Linken die Schuld. Seitdem herrscht der Autokrat Viktor Orbán.
Gletscher soll gesprengt werden

Sprengen fürs Skigebiet

Nichts ist den Tirolern wichtiger als Skifahren und die Berge. Außer es geht um den Skitourismus.

Meinungsfreiheit für Faschisten?

Dürfen sich rechtsextreme Verlage wie Jungeuropa auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren? Deren Direktor Jürgen Boos meint: ja. Dabei gibt es klare Hinweise, dass bei diesem Verlag Faschismus keine Ausnahme ist.