Acht Stunden Arbeit, acht Gläser Sekt. Oder Wein. Oder Schnaps.
Nur Arbeitslose und wenig gebildete Personen werden alkoholkrank. – Ein falsches Vorurteil. Rund fünf Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland sind alkoholabhängig oder weisen einen missbräuchlichen Konsum auf. Das schätzt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Weitere zehn Prozent konsumieren in einem Ausmaß, bei dem es zu gesundheitlichen Schäden kommen kann.1 Einige Betroffene trinken gar auf der Arbeit oder haben noch immer Alkohol im Blut, wenn sie ihren Job machen. So wie die Bloggerin Vlada, die in einem Interview mit der Zeit über ihre jahrelange Abhängigkeit am Arbeitsplatz berichtete.2 In der Mittagspause kaufte sie sich eine Piccoloflasche Sekt, die gut in ihren Rucksack passte, auf der Bürotoilette trank sie Weißwein und ging danach an ihren Schreibtisch zurück. Wenn ihr jemand etwas am Computer zeigte, hielt sie die Luft an und atmete in die andere Richtung aus, damit niemand den Alkohol riechen konnte. Keiner Kollegin fiel die Abhängigkeit auf – auch weil sie ihren Beruf sehr gut machte.
SOLI
alle Artikel und Karten im Wiki
alle Magazine online und gedruckt
Spiele und Kommentare
Du unterstützt Leute, die sich kein Abo leisten können
BASIS
alle Artikel und Karten im Wiki
alle Magazine online und gedruckt
Spiele und Kommentare
Du unterstützt Leute, die sich kein Abo leisten können
6 €
/Monatalle Artikel und Karten im Wiki
alle Magazine online und gedruckt
Spiele und Kommentare
Du unterstützt Leute, die sich kein Abo leisten können