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Gesundheitsökonomie

228.514 Dollar für einen Corona-Toten

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Wieviel kostet der Tod? Und wieviel ein Leben? Nach neuesten Berechnungen zwischen 0,1 und 23,4 Millionen US-Dollar. Das zumindest besagen verschiedene Studien aus den USA, Kenia und Südafrika sowie Italien, die den finanziellen Wert eines Corona-Toten bestimmt haben. Einem Leben einen Preis zu geben, erscheint unmoralisch. Schließlich ist in unserer Gesellschaft jedes Menschenleben unbezahlbar und schützenswert. Dennoch beziffern Ökonomen Menschenleben mit Geldbeträgen. Diese Zahlen bilden sogar die Grundlage für politische Entscheidungen. Was unethisch klingt, sei meist die einzige Möglichkeit, bestimmte Investitionen zu begründen, sagen Wirtschaftswissenschaftler.

Ein Gedankenspiel: Im Skigebiet einer kleinen Alpengemeinde herrscht hohe Lawinengefahr. Im vergangenen Jahr sind zwei Menschen durch eine Lawine gestorben. Wieviel Geld sollte die Gemeinde in den Lawinenschutz investieren? Was wäre ein angemessener Preis, um weitere Unfälle zu verhindern? Ausgehend von der Annahme, dass jedes Menschenleben unbezahlbar ist, müsste die Gemeinde dazu bereit sein, mehr als ihr gesamtes Vermögen für den Lawinenschutz auszugeben. Doch sinnvoll erscheint das kaum, denn ein gewisses Restrisiko bleibt. Um vernünftig zu investieren, muss sie also einen Wert finden, den sie zu zahlen bereit ist, um das Sterberisiko zu verringern. Anders ausgedrückt: Sie muss einem Menschenleben einen Geldbetrag zuordnen.

In der Marktwirtschaft regeln normalerweise Angebot und Nachfrage den Preis. Bei öffentlichen Gütern wie Gesundheit oder Sicherheit funktioniert das allerdings nicht. Denn für diese Güter gibt es keinen solchen Markt. Gesundheit oder Sicherheit können Menschen nicht einfach für ein paar Euro einkaufen. Hier muss der Staat Kosten gegen gesellschaftlichen Nutzen abwägen. Er kann beispielsweise Geld in die Gesundheit der Bürger investieren oder eben in den Lawinenschutz, um mehr Sicherheit zu garantieren. Doch die Frage lautet nach wie vor: Welcher Betrag ist angemessen? Macht die investierte Summe die Menschen »gesund genug« oder das Skigebiet »sicher genug«? Das kann nur beantwortet werden, wenn dem Kostenfaktor (die investierte Summe Geld) ein Nutzenfaktor (eine bestimmte »Summe« Gesundheit oder Sicherheit) gegenübergestellt wird. Es geht letztlich also um eine Kosten-Nutzen-Abwägung.

Menschenleben: für manche zehn Euro wert, für andere sechs Millionen

Besonders während der Corona-Pandemie ist eine solche Abwägung kein bloßes Gedankenspiel. Politiker müssen festlegen, wieviel Geld sie ausgeben wollen, um Menschenleben zu retten. Sie müssen berechnen, wieviel Verlust sie der Wirtschaft zumuten können, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen. Und sie müssen bestimmen, welche Maßnahmen sich lohnen, um die Ansteckungswahrscheinlichkeit zu reduzieren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat berechnet, dass ein zweimonatiger Lockdown Deutschland etwa 255 bis 495 Milliarden Euro kosten würde. Ein fairer Preis für die Leben, die dadurch gerettet würden? Darüber streiten sich nicht nur Gesundheitsökonomen. Im Frühjahr 2020 sagte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble: »Der Schutz des Lebens gilt nicht absolut«, und erntete dafür viel Kritik. Übersetzt heißt dieser Satz allerdings nichts anderes als: Das Geld im Gesundheitssystem ist begrenzt und Ärzte können nicht jedes Leben retten. Nicht um jeden Preis.

Doch was ist ein fairer Preis für ein Leben? Es gibt eine Reihe von Beispielen, wieviel Menschen bereits für ein Leben oder den Tod bezahlt haben. Eine Eizellenspende kostet in den USA beispielsweise umgerechnet etwa 16.500 Euro;7 das Kopfgeld, das 2019 auf den Sohn Osama bin Ladens ausgesetzt wurde, lag bei bis zu einer Million Euro;8 und Hinterbliebene des 11. Septembers erhielten für den Tod eines Angehörigen zwischen 250.000 und sechs Millionen Dollar Schmerzensgeld. Menschen sind aber auch schon für weniger gestorben. Wegen zehn Euro erschlug 2017 beispielsweise ein Mann in Baden-Württemberg seinen Nachbarn. Alle diese Werte erscheinen willkürlich. Ökonomen hingegen rechnen mit Modellen, die solche Beliebigkeiten beseitigen.

Sind Arbeitslose weniger wert?

Eines ist zum Beispiel der Humankapitalansatz. Mit diesem lässt sich der wirtschaftliche Verlust berechnen, der durch den Tod eines Menschen entsteht. Dabei wird untersucht, wieviel Geld ein bestimmter Mensch noch erwirtschaftet hätte, wenn er bis zur durchschnittlichen Lebenserwartung oder bis zum Renteneintritt gelebt hätte. Die Berechnungsgrundlage bilden in der Regel Alter und Gehalt einer Person. Ein Arbeitsloser hätte mit seinem Einkommen von 0 Euro demnach einen Wert von 0 Euro, da er nichts erwirtschaftet. Thomas Müller hingegen hätte mit seinen 31 Jahren und seinen 17 Millionen Euro jährlich einen Humankapitalwert von etwa 312 Millionen Euro, wenn er bis 67 als Fußballer weiterhin so viel Geld verdienen und einen Spitzensteuersatz von 42 Prozent zahlen würde.

Kenianische und südafrikanische Forscherinnen und Forscher haben mit diesem Ansatz den durchschnittlichen Wert eines Corona-Toten in verschiedenen Ländern berechnet. Hierbei legten sie allerdings nicht das Einkommen der einzelnen Menschen zugrunde, sondern ihren volkswirtschaftlichen Wert, also das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Demnach kostete ein Menschenleben während der Pandemie in der Türkei im Schnitt 228.514 US-Dollar, im Iran 103.090 und in Spanien 470.798 Dollar.

Doch der Humankapitalansatz hat ein entscheidendes Problem: Er diskriminiert alte und arme Menschen. Denn wer alt ist und nicht viel verdient, wird niemals so viel erwirtschaften wie jemand, der jung ist und gut verdient. Auf volkswirtschaftlicher Ebene gilt das Gleiche: Länder, deren Bruttoinlandsprodukt pro Kopf größer ist, haben entsprechend auch höhere Preise für ein Leben. In den Studien zeigte sich außerdem deutlich, dass sich die Werte nach Altersgruppe verschoben – zugunsten der Jüngeren.

Mensch pro Lebensjahr drei bis sieben Prozent weniger wert

Die Schlussfolgerung, dass junge Menschen mehr wert sind als alte, kann schwerwiegende Folgen haben. Als im Frühjahr in Italien die Intensivbetten und Beatmungsgeräte knapp wurden, gab die italienische medizinische Fachgesellschaft den Ärzten zwei Kriterien an die Hand: Gerettet werden sollte zunächst, wer die größere Überlebenswahrscheinlichkeit hatte, aber auch, wer voraussichtlich länger leben wird. Das heißt, dass junge Menschen den alten vorgezogen werden sollten. In Deutschland dürfen laut Ethikrat Alter, sozialer Status, Herkunft oder Behinderung kein Grund dafür sein, ein Leben zuerst (oder überhaupt) zu retten. Die Deutsche Vereinigung für Intensivmedizin stellte klar: Nur die Heilungschancen sind entscheidend bei der Frage, welcher Mensch gerettet werden soll, wenn es zu wenige Intensivbetten gibt, um alle zu retten.

Doch wie können Heilungschancen miteinander verglichen werden? Gesundheitsökonomen ziehen hierzu die sogenannten qualitätsbereinigten Lebensjahre heran (»quality-adjusted life years«, kurz QALY). Bei diesem Ansatz wird gezählt, wie viele zusätzliche Lebensjahre ein Medikament oder eine Behandlung einem Patienten bringen. Die Jahre werden zusätzlich nach Lebensqualität bewertet. Ein Jahr mit furchtbaren Leiden (0,1 QALY) ist schlechter als ein Jahr in bester Gesundheit (1 QALY). In Großbritannien richtet sich das gesamte Gesundheitssystem nach solchen Berechnungen. Dort werden nur Kosten für Behandlungen übernommen, die nicht mehr als 20.000 bis 30.000 Pfund pro Lebensjahr in bester Gesundheit kosten. Kritiker bemängeln, dass diese Werte nur schwer miteinander vergleichbar seien. Ist es zum Beispiel das Gleiche, durch eine Behandlung die Lebensqualität eines nahezu gesunden Menschens von 0,9 auf 1 QALY zu verbessern oder die Lebenserwartung eines Schwerkranken von 0,3 auf 0,4 QALY zu steigern? In Großbritannien wird dieses Problem umgangen, indem beispielsweise für Krebspatienten und seltene Krankheiten auch Behandlungen bezahlt werden, die bis zu 300.000 Pfund pro Lebensjahr in bester Gesundheit kosten.

Gesundheitsökonomen ziehen bei QALY-Berechnungen zudem meist drei bis sieben Prozent »Lebenswert« pro Lebensjahr ab. Sie begründen dies mit der Annahme, dass die Gegenwart mehr wert ist als die Zukunft. Ein kranker Mensch möchte eine Behandlung oder ein Medikament nämlich sofort bekommen und nicht erst in ein paar Jahren. Erhöht eine Behandlung beispielsweise die Lebenserwartung eines 26-jährigen Patienten um ein Jahr, wäre dieses gewonnene Lebensjahr drei bis sieben Prozent weniger wert, wenn der Patient die Behandlung erst im Alter von 27 bekommen würde. Würde der Patient erst in zehn Jahren behandelt werden, wäre das gewonnene Lebensjahr nach dieser Logik sogar 25 bis 50 Prozent weniger wert.

Chilenen würden 184,72 Dollar für Coronaimpfung bezahlen

Der Ökonom Chris Conover hat für das Wirtschaftsmagazin »Forbes« anhand des QALY-Ansatzes berechnet, wieviel es gekostet hat, ein Leben in einer bestimmten Altersgruppe während der Corona-Pandemie zu retten. Nach seiner Kalkulation kostete das gerettete Leben eines Patienten in der Altersgruppe der bis 19-Jährigen zwischen 1,3 und 7 Millionen Dollar, in der Altersgruppe der über 85-Jährigen zwischen 0,4 und 0,5 Millionen Dollar – je nachdem, wieviel Prozent an Wert er pro Lebensjahr abgezogen hatte.

Conover berechnete den Preis eines Menschenlebens aber noch nach einem anderen Ansatz, dem sogenannten Wert des statistischen Lebens (»value of statistical life«). Die Idee hinter dieser Berechnung ist, Menschen selbst zu fragen, wieviel sie zu zahlen bereit wären, um ihr Sterberisiko zu verringern beziehungsweise um ihr Leben zu erhalten. Teilt man die Zahlungsbereitschaft durch das Sterberisiko, ergibt sich der Wert für ein statistisches Leben. Ein Beispiel: 5.000 Arbeiter erhalten jeweils 2.000 Euro mehr Geld pro Jahr, um in einem Job zu arbeiten, bei dem durchschnittlich ein Mensch pro Jahr stirbt. Nimmt ein Arbeiter also ein Sterberisiko von 1 zu 5.000 für 2.000 Euro in Kauf, ergibt sich ein statistischer Lebenswert von zehn Millionen Euro. Um den individuellen Lebenswert eines jeden Arbeiters abbilden zu können, rechnen Ökonomen den Gesamtbetrag auf statistische Lebensjahre um, ausgehend von der durchschnittlichen Lebenserwartung.

Dieser Ansatz kann in ganz unterschiedlichen Szenarien angewandt werden. Chilenische Forscher haben zum Beispiel in einer Internetumfrage 566 Menschen gefragt, wieviel sie bereit wären, für eine Corona-Impfung zu zahlen. Der individuelle Wert schwankte stark, je nachdem ob eine Person beispielsweise zur Risikogruppe gehörte, wie sehr sie der Regierung vertraute und ob sie bereits an Corona erkrankt gewesen war. Im Schnitt hätten die Befragten 184,72 Dollar bezahlt. In einer ähnlichen Studie, die einige Zeit vor der Pandemie durchgeführt wurde, fragten norwegische Forscher nach der Zahlungsbereitschaft für einen Grippeimpfstoff. Diese lag im Schnitt bei etwa 165 Dollar pro Person. Die Forscher verrechneten die Zahlungsbereitschaft mit dem Risiko, das durch die Impfung verringert werden würde. Daraus ergab sich für ein durchschnittliches statistisches Leben ein Wert von 9,7 Millionen Dollar.

Da die Durchführung solcher Befragungen jedoch teuer ist, verwenden Forscher oft Werte für die Zahlungsbereitschaft aus anderen Studien, oder schätzen sie. Auch Conover hat für seine Berechnungen eines geretteten Lebens während der Corona-Pandemie keine eigene Befragung durchgeführt, sondern Werte aus einer anderen Studie verwendet. Er errechnete einen durchschnittlichen Wert von 4,6 Millionen Dollar für ein statistisches Leben. Bezogen auf die statistischen Lebensjahre lag der Wert in der Altersgruppe der bis 19-Jährigen bei 23,4 Millionen und bei den über 85-Jährigen bei 2,2 Millionen. Insgesamt war dieser Wert mehr als drei Mal so hoch wie die Werte, die Conover nach den anderen Modellen berechnet hatte.

Preis egal, Ehrlichkeit wichtig

Doch welcher dieser Geldbeträge ist nun der richtige? Was ist ein Menschenleben wert? Diese Frage soll und kann hier nicht beantwortet werden. Denn am Ende zeigen all diese Zahlen vor allem eines: Die Werte für ein Leben, die nach den unterschiedlichen Ansätzen berechnet wurden, schwanken sehr stark. Ein Problem, das in diesem Forschungsfeld nicht neu ist. Das macht den Umgang mit Leben und Tod in der Corona-Pandemie politisch so schwierig. Eine wirklich richtige Entscheidung, wieviel Geld in den Pandemieschutz gesteckt werden sollte, ist kaum möglich. Magdalena Flatscher-Thöni von der Tiroler Universität Hall forscht seit vielen Jahren zum Wert von Menschenleben. Gegenüber KATAPULT erklärt sie, dass in der Pandemie vor allem entscheidend sei, dass Politiker ihre Entscheidungen transparent machten. Es sollte klar kommuniziert werden, warum wieviel Geld wohin fließt. Nur so könne ein Dialog darüber entstehen, wieviel wir bereit sind, in der Pandemie für das Leben zu zahlen. Vor allem aber solle offen ausgesprochen werden, dass nicht jedes Leben gerettet werden kann. Denn auch wenn jeder Mensch unbezahlbar ist – niemand ist unsterblich.

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Fußnoten

  1. Kirigia, Joses M.; Muthuri, Rose N. D. K.; Nkanata, Lenity H. K.: The monetary value of human life losses associated with COVID-19 in Turkey, auf: emeraldopenresearch.com (Version 1, 27.7.2020); Kirigia, Joses M.; Muthuri, Rose N. D. K.; Muthuri, Newton G.: The net present value of human lives lost due to coronavirus disease (COVID-19) in the Islamic Republic of Iran, 2020; Conover, Chris: How Economists Calculate The Costs And Benefits of COVID-19 Lockdowns, auf: forbes.com (27.3.2020).
  2. Echazu, Luciana; Nocetti, Diego C.: Willingness to pay for morbidity and mortality risk reductions during an epidemic. Theory and preliminary evidence from COVID-19, in: The Geneva Risk and Insurance Review, (45)2020, H. 2, S. 114-133; Conover 2020.
  3. Kirigia/Muthuri/Nkanata 2020.
  4. Colonna, Pasquale; Intini, Paolo: Compensation effect between deaths from Covid-19 and crashes: The Italian case, in: Transportation research interdisciplinary perspectives, (6)2020.
  5. Dorn, Florian u.a.: Die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland: Eine Szenarienrechnung, in: ifo Schnelldienst, (73)2020, Nr. 4, Vorabdruck.
  6. Lehming, Malte: Wolfgang Schäuble meint das Richtige, sagt aber das Falsche, auf: tagesspiegel.de (27.4.2020).
  7. The World Egg Bank (Hg.): Options, Pricing, Guarantees, auf: worldeggbank.com (Stand 2.12.2020).
  8. Deutsche Welle (Hg.): USA setzen Kopfgeld auf Osama bin Ladens Sohn aus, auf: dw.de (28.2.2019).
  9. Zeug, Katrin: Der Wert des Lebens, auf: zeit.de (23.1.2018).
  10. O.A.: Mord nach Streit um 10 Euro: 25-Jähriger vor Gericht, auf: sz.de (11.10.2017).
  11. Leiter, Andrea M.; Thöni, Magdalena; Winner, Hannes: Der »Wert« des Menschen. Eine ökonomische Betrachtung, in: Fischer, Michael; Seelmann, Kurt (Hg.): Körperbilder – Kulturalität und Wissenstransfer. Subjekt und Kulturalität, Frankfurt/M. 2011, Bd. 2, S. 45-58.
  12. Schoyswohl, Patrick: Thomas Müller: Vermögen und Gehalt beim FCB, auf: vermoegenmagazin.de (23.8.2020).; Humankapital errechnet auf: ypos-fp.de (Geburtsjahr: 1989; jährliches Nettoeinkommen: 9,86 Mio. Euro (17 Mio. abzüglich 42 % Spitzensteuersatz); Einkommenssteigerung: zwei Prozent; Gefahr, arbeitslos zu werden: gering).
  13. Schwartz, Kolja: Wer wird beatmet? Wer nicht?, auf: tagesschau.de (6.4.2020).
  14. Dörhöfer, Pamela: Wer wird gerettet, wer nicht? Wie Alter in Corona-Zeiten doch zum Kriterium werden kann, auf: fr.de (28.3.2020).
  15. O.A.: Triage bei COVID-19: »Wir entscheiden nicht nach Alter oder Behinderung« – Intensiv- und Notfallmediziner aktualisieren klinisch-ethische Entscheidungsempfehlungen, auf: divi.de (23.4.2020).
  16. Bidder, Benjamin: Was darf ein Leben kosten?, auf: spiegel.de (4.4.2020).
  17. Conover 2020.
  18. Ebd.
  19. García, Leidy Y.; Cerda, Arcadio A.: Contingent assessment of the COVID-19 vaccine, in: Vaccine, (38)2020, H. 34, S. 5424-5429.

Autor:innen

War 2020 Praktikantin bei KATAPULT.

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