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Privatstädte

Wenn Unternehmen zu Regierungen werden

Städte ohne Wahlen und Bürgerbeteiligung. Ganze Regionen, in denen Firmen das Sagen haben und private Anbieter die Grundversorgung übernehmen. Was gruselig klingt, ist in Dutzenden Städten weltweit Realität. Mittendrin: deutsche Akteure – von Investoren über Wirtschaftswissenschaftler bis zur AfD.

von
Alexander Fürniß
Veröffentlicht am 06.01.2026
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Schwimmende Städte außerhalb der Kontrolle eines Staates. Klingt abenteuerlich. Nicht jedoch für Patri Friedman – den Enkel des neoliberalen Vordenkers Milton Friedman, der 2008 ein eigenes Forschungsinstitut zu diesem Zweck gründete, gestützt durch Startkapital des deutschen Techmilliardärs Peter Thiel. Die schwimmenden Städte sind Plattformen in internationalen Gewässern, frei von staatlichem Einfluss. 2019 testete ein US-thailändisches Paar einen Prototypen, zwölf Meilen vor Thailands Küste. Die Reaktion der Behörden war jedoch drastisch: Die Marine schleppte die Plattform ab und warf dem Paar Hochverrat vor – ein Delikt, auf das lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe steht. Die beiden flohen und tauchten unter.1

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