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Tatort

Treuhand

Die Privatisierung der DDR-Betriebe zog viele Betrüger an. Der spektakulärste Fall: Ein einziger Investor kaufte über 20 Unternehmen, veruntreute Dutzende Millionen D-Mark und zerstörte Hunderte Arbeitsplätze im Osten.

von
Sebastian Haupt
Sebastian Haupt
Veröffentlicht am 19.02.2026
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Den Ruf als Skandalbehörde verdankt die Treuhandanstalt nicht zuletzt spektakulären Betrugsfällen. Tatort Halle: Als erste der 15 regionalen Geschäftsstellen meldete die Saalestadt 1992 ihren Auftrag als erfüllt, das DDR-Volkseigentum zu privatisieren. Positiv blieb diese Meldung nicht. Zahlreiche Privatisierungen waren von Korruption, Betrug und Insiderhandel betroffen. Auch der Leiter der Behörde, Sven-Thomas Andreas, war involviert: Als Direktor genehmigte er Verkäufe deutlich unterhalb des eigentlichen Werts der Betriebe, dafür erhielt er Schmiergelder in Millionenhöhe. Für ihn endete die Treuhandzeit mit fünf Jahren Haft.1

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