Südamerikanischer Solarstrom für die EU
Photovoltaik ist weltweit die günstigste Art, Strom zu erzeugen, aber sie liefert nicht immer gleich viel Strom. In einer Studie schlägt die Berliner Stiftung Klimaneutralität deshalb vor, ein Stromkabel von Europa nach Südamerika zu verlegen. Die Idee ist es, Solarstrom zwischen den Regionen zu handeln und die Unterschiede zwischen Sommer und Winter gegenseitig auszugleichen. Das Hochspannungs-Gleichstromkabel wäre insgesamt rund 8.000 Kilometer lang, davon etwa 5.800 Kilometer über den Atlantik. Bei dieser Technik fallen pro 1.000 Kilometer ungefähr drei Prozent Verlust an. Heute würde die Übertragung von Strom auf der Strecke Brasilien–Portugal nach den Annahmen der Studie etwa 27 bis 36 Euro pro Megawattstunde kosten, später eher acht bis 17 Euro.
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