Welthandel

Panama spürt Trumps Druck

Der US-Präsident kritisiert die Bedingungen für die Nutzung des Panamakanals. Durch Druck auf das kleine mittelamerikanische Land hofft Trump, einen günstigeren Deal und ein Umdenken von US-Partnerstaaten in deren Umgang mit China zu erreichen.

von
Fabian Sommavilla
Fabian Sommavilla
Veröffentlicht am 04.04.2026
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Es waren gerade einmal fünf Schleusen auf einer Länge von 82 Kilometern, die 1914 den Welthandel revolutionierten. Auch heute noch ist der Panamakanal ein wahrer „Gamechanger“ für die Frachtschifffahrt. Bräuchte ein Containerschiff auf der beschwerlichen Route von San Francisco rund um Kap Hoorn – die Südspitze Südamerikas – nach New York mindestens 27 Tage, so verkürzt sich diese Reise durch den Kanal um mehr als zwei Wochen auf rund elf Tage. Besonders im Handel gilt: Zeit ist Geld. Rund 14.000 Frachtschiffe nutzen die Abkürzung daher jährlich. 40 Prozent der Container, die in US-Häfen anlanden, haben eine Reise durch den Kanal hinter sich. Auch China, Japan, Südkorea und Chile nutzen den Wasserweg intensiv.

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