Die Privatisierung eines Staates

Aldi verdrängt die „Kaufhalle“

Die Treuhandanstalt sollte die volkseigenen Betriebe der DDR in die Marktwirtschaft führen. In nur vier Jahren entschied sie über das Schicksal Zehntausender Betriebe: Verkaufen, sanieren oder stilllegen. Bis heute ist sie die wohl umstrittenste Behörde Deutschlands – hat sie den Osten „plattgemacht“? Oder hat sie die marode DDR-Wirtschaft sogar gerettet?

von
Sebastian Haupt
Sebastian Haupt
Veröffentlicht am 19.10.2018
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Die wirtschaftliche Wende vollzog sich mit rasender Geschwindigkeit. Das zeigte sich nirgendwo deutlicher als im Konsumbereich. Tausende neuer Marken ergänzten innerhalb weniger Wochen das bislang spärliche Warenangebot in den Supermärkten der neuen Bundesländer, den sogenannten Kaufhallen. Orangen, Bananen, Pflegeprodukte, Autos: In der ostdeutschen Mangelwirtschaft hatten die Bürger auf viele Güter verzichten müssen, nun zogen ein Stück Selbstbestimmung und Luxus ein.

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