Mit Drohnen und Autokraten gegen Zuwanderung
»Sie drängten uns in die Wüste und ließen uns dort zurück. [...] Ich hatte keine Schuhe, ich lief barfuß«, berichtet Abdul gegenüber Human Rights Watch. 16.000 Menschen wurden zwischen Januar und Oktober 2020 von den algerischen Sicherheitsdiensten gen Niger abgeschoben. Darunter auch Asylbewerber. Doch nur etwa die Hälfte dieser Menschen stammte auch aus Niger. Abdul wurde in Sierra Leone geboren. Andere Migranten berichten, dass ihnen die algerischen Soldaten ihr gesamtes Hab und Gut genommen hätten. Ein junger Mann aus der Elfenbeinküste erzählt: »Sie sagten uns: ›Ihr seid mit nichts nach Algerien gekommen, und ihr werdet mit nichts gehen.‹«1
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