Israel & Libanon

Israel treibt seine Bodenoffensive im Südlibanon weiter voran.

Offiziell dient der Vormarsch der Sicherheit im Norden Israels. Tatsächlich entsteht jedoch Schritt für Schritt eine militärisch kontrollierte Zone bis zum Litani-Fluss.

von
Benjamin Fredrich
Benjamin Fredrich
Veröffentlicht am 10.04.2026
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Verteidigungsminister Israel Katz spricht von einer „Sicherheitszone“, doch die Maßnahmen gehen deutlich weiter: Brücken werden zerstört, Verkehrswege unterbrochen und ganze Regionen isoliert.

Gleichzeitig verfolgt die Armee eine Strategie der systematischen Zerstörung. Ortschaften werden gezielt unbewohnbar gemacht – ein Vorgehen, das bereits aus Einsätzen im Gazastreifen bekannt ist. Das Ziel besteht darin, eine Rückkehr zu verhindern und der Hisbollah Bewegungsräume zu nehmen. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht und viele von ihnen dürfen laut der israelischen Führung vorerst nicht zurückkehren.

Militärisch setzt Israel verstärkt auf Drohnen und Luftangriffe, um die Risiken für die eigenen Soldaten zu reduzieren. Dennoch rücken Bodentruppen weiter vor, wobei oft keine transparenten Angaben über das Ausmaß und die Tiefe des Vormarschs gemacht werden.

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