Auch unter Fischen gibt es Langschläfer
1.
Wissenschaftler haben Daten aus vielen Studien gesammelt, in denen Fische mit kleinen Sendern beobachtet wurden. So konnten sie sehen, wie aktiv die Tiere sind.
2.
Die Sender zeigten zum Beispiel, wie tief die Fische schwimmen, wie schnell sie sich bewegen und wo sie sich aufhalten.
3.
Dabei kam heraus: Auch Fische haben unterschiedliche Tagesrhythmen.
Manche sind früh aktiv, andere eher später.
Selbst innerhalb derselben Art.
4.
Einige Forellen sind schon vor Sonnenaufgang wach, andere schlafen länger.
Zander und Schermesserfische gehen eher ins Bett, je größer sie sind.
Der Rote Zackenbarsch hält sich fast immer an feste Zeiten.
Ob Frühaufstehen oder Ausschlafen ist keine Frage der Art.
Von wem stammt die Studie?
Dr. Martina Martorell Barceló vom Institute of Marine Research (Norwegen) und weiteren Forschenden. Die Studie ist von 2025.
Wie haben sie das rausbekommen?
Forschende statteten Fische mit akustischen Sendern aus und verfolgten ihre Bewegungen über lange Zeiträume. So konnten sie erkennen, zu welchen Tageszeiten einzelne Tiere besonders aktiv sind.
Wo gibt’s die komplette Studie?
Lead, Cameryn Trinity u. a.: Violence exposure moderates circadian behavioral function in young people, in: PLOS One, Vol. 26, No. 3, 2026, S. 634–651.
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