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Gleichberechtigung

Articles (61)

Waffen ja, Babys ja

In Texas ist es illegal, ein Kind abzutreiben, nachdem der Herzschlag des Fötus einsetzt. Eine Waffe in der Öffentlichkeit zu tragen, ist aber kein Problem.

Frauenanteil in Olymp und Bundestag

Das Konzept wurde anscheinend vor 2000 Jahren besser verstanden.

AfD hat Angst vor Genderwahn

Damit ist sie so ziemlich alleine.

Angst vor Frauenquote, aber nicht vor Andi Scheuer?

Noch nie gab es eine weibliche Ministerin für Finanzen, Inneres, Äußeres oder Verkehr. Lange wurden Frauen nur Ministerinnen für Gesundheit, Bildung, Frauen und Familie. Inzwischen ist das Kabinett fast ausgeglichen: Von 15 Bundesministerien sind sechs weiblich geführt.

Israel kippt Blutspendeverbot

Israel hat das jahrzehntelange Blutspende-Verbot für homosexuelle Männer aufgehoben. Ab Oktober wird nicht mehr nach Sexualkontakt mit Heterosexuellen und Homosexuellen unterschieden.

Entschädigung für Roma-Frauen

Tschechien will Roma-Frauen entschädigen, die ab Beginn der 60er-Jahre zwangssterilisiert wurden - oft ohne ihr Wissen. Nach wie vor wird die Minderheit in Europa systematisch diskriminiert, nicht nur in Tschechien.

Die Katze ist eigentlich die Kätzin

Wenn schon gendern, dann aber alles und korrekt, bitte!!!11!
Flowchart: Darfst du das N-Wort sagen? Antwort: Nein!

Wenn jemand fragt, ob er das N-Wort sagen darf

Annalena Baerbock hat in einem Interview das "N-Wort" ausgesprochen. Damit wurde mal wieder eine Debatte darüber ausgelöst, ob der Gebrauch des “N-Worts” rassistisch sei. Kurze Antwort: Ja! Baerbock hat sich übrigens entschuldigt.

Wenn Politiker Väter werden

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wird Vater. Das waren die Reaktionen darauf.
Die häufigste Nachnamen in den schwedischen Provinzen

Gert heißt jetzt wie seine Tochter

Von den hundert häufigsten Nachnamen in Schweden enden 40 auf -son. Platz eins bis drei: Andersson, Johansson, Karlsson. Gefällt nicht? Ändern geht!
Die Hälfte der deutschen Fußball-Nationalmannschft wurde geboren, als homosexuelle Beziehungen noch strafbar waren.

Rechte für LGBT+ sind jung

Rechte für schwule, lesbische, transgender, bi- oder intersexuelle Menschen sind nicht erwähnenswert? Doch! Denn viele dieser Rechte gibt es erst seit Kurzem.
Größenvergleich der Außenfassade der Allianz-Arena und der Außernfläche einer Kapitäsbinde in Regenbodenfarben.

Menschenrechte bei der UEFA

Ein kleines Stück Stoff ist ein Zeichen für Vielfalt und ein guter Zweck. Eine ganze Fassade ist der UEFA zu politisch.

Nur Deutschland und Malta verbieten “Homosexuellen-Heilung”. Bald auch Österreich!

Medizinische oder psychologische Behandlungen gegen die sexuelle Orientierung finden europaweit immer noch statt. Sie verlaufen unterschiedlich, verfolgen aber immer das gleiche Ziel: Menschen sollen von ihrer Homosexualität ”geheilt” werden.

Jeder Tropfen zählt

Schwule und bisexuelle Männer dürfen in Deutschland nur dann Blut spenden, wenn sie ein Jahr keinen Sex mit einem anderen Mann hatten. Diese Regelung gilt seit 2017 und ist diskriminierend.

Außen Solidarität, innen Profit

Konzerne zeigen mit der Regenbogenflagge der LGBT+-Gemeinschaft ihre Unterstützung. Da kommt der Vorwurf des “pinkwashing” auf. Gemeint ist hiermit, dass Firmen sich nur zu Werbezwecken mit bestimmten Werten identifizieren, ohne diese wirklich zu leben.

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Das zweitgrößte Wohnungsunternehmen in Bremen vergibt seine Wohnungen auf Grundlage rassistischer Kriterien - und ist kein Einzelfall.
Mütter nehmen durchschnittlich 14,5 Monate lang Elterngeld, Väter nur 3,7 Monate lang.

Väter nehmen viel kürzer Elterngeld

Mütter bleiben über ein Jahr lang zu Hause, Väter kümmern sich mal ein paar Monate um das Kind und gehen dann wieder Vollzeit arbeiten.

Mehr Menschen melden Diskriminierung

Die Zahl der Beratungswünsche bei der Antidiskriminierungsstelle ist im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen.

Erben oder heiraten

So sind die reichsten Frauen der Welt zu ihrem Geld gekommen.

Nur in Österreich sterben mehr Frauen als Männer durch Mord

In Österreich sterben gemessen an der Bevölkerung mehr Frauen durch einen Femizid als in den meisten anderen EU-Ländern.

Frauen in Regionalzeitungen nicht vertreten

In gerade mal acht von 100 Regionalzeitungen saßen im Frühjahr 2019 Frauen in der Redaktionsleitung.

Akademischer Bundestag

81,9 Prozent der Bundestagsabgeordneten haben einen Hochschulabschluss. In der Bevölkerung waren es 2017 nur 17,6 Prozent.

Mehr Likes für die Täter

Die #MeToo-Bewegung verfolgt ein klares Ziel: sexualisierte Gewalt weltweit sichtbar zu machen. In Südkorea war die Unterstützung anfangs groß, dann sprachen sich in Onlinekommentaren immer mehr Menschen dagegen aus - und drehten so die öffentliche Meinung um.

Aufarbeitung für die Täter

Zwei beurlaubte Bischöfe und das Versprechen, weiter aufzuklären - das ist das Ergebnis eines lange erwarteten Gutachtens zu sexuellem Missbrauch im Bistum Köln. Betroffene fühlen sich übergangen.

Lieber arbeiten als heiraten

Junge Inderinnen arbeiten lieber in prekären Dienstleistungsjobs, statt zu Hause von der Hausarbeit genervt zu sein. Ein weiterer Grund: Sie wollen Freundschaften schließen.

Femizide sind mehr als Morde

Tötungen in Partnerschaften werden vor allem aus Eifersucht oder nach einer Trennung verübt. Dass in 76 Prozent der Fälle Männer zu Tätern werden, liegt oft daran, dass sie ihren Partnerinnen kein selbstbestimmtes Leben zugestehen.

Zu wenig Schutz für Frauen

In der Corona-Pandemie suchen mehr Frauen Zuflucht in Frauenhäusern. Doch nur zwei Bundesländer haben so viele Plätze wie gefordert.

Der Straße, die Straße

Über 11.000 Straßen gibt es in Berlin. Jede dritte ist nach einer Person benannt.

Jeder zweite Zeitungsartikel über Sinti und Roma ist diskriminierend

Schätzungsweise 500.000 europäische Sinti und Roma wurden im Holocaust getötet. Hass und Diskriminierung erleben sie immer noch - mehr als jede andere Minderheit in Deutschland. Wird über sie berichtet, ist meistens die Rede von kriminellen Clans und verarmten Bettelbanden. Medien reproduzieren so Vorurteile, die Hass schüren.

Wer abtreiben will, macht es auch illegal

Abtreibungsverbote verhindern nicht, dass ungewollt Schwangere abtreiben - sie machen Abtreibungen jedoch lebensgefährlich.

Mehr Statuen für Tiere als für Frauen

In New York City leben mehr Frauen als Männer - und im Central Park mehr Bären als Frauen.

Schwarze Frauen haben die Demokratie gesichert

Nicht-weiße Menschen haben zu 76 Prozent Joe Biden gewählt, zeigt eine Befragung. Mehr als die Hälfte aller weißen Befragten haben sich für Donald Trump entschieden. Die Kluft zeigt sich vor allem im Wahlverhalten von Frauen.

Mehr Väter kümmern sich um ihre kranken Kinder

Wenn die Schule anruft, weil das Kind krank ist, übernehmen immer mehr Väter die Betreuung zu Hause. Vor zehn Jahren sah das noch anders aus.

Schwangerschaftsabbruch im Untergrund

Das polnische Abtreibungsgesetz wurde noch einmal verschärft. Schwangerschaftsabbrüche sind nun nur noch nach einer Vergewaltigung oder Gesundheitsrisiken für die Mutter erlaubt. Ansonsten sind sie illegal. Aus gesundheitspolitischer und frauenrechtlicher Perspektive ist die Entscheidung fatal. Der Widerstand ist massiv.

Gemeinsamkeit: Antiabtreibungspolitik

Die Trump-Regierung will ihr konservatives außenpolitisches Profil schärfen. Und findet vor allem Autokratien als Verbündete.

Jedes zweite Mädchen wird im Internet belästigt

Mädchen werden online nicht vor Gewalt geschützt. Oft fühlt sich niemand verantwortlich. Probleme gibt es aber viele.

Menstruationsurlaub in der EU kein Thema

In einigen Ländern gibt es gesetzliche Regelungen für sogenannten Menstruationsurlaub. In Italien, Australien und Russland sind ähnliche Initiativen zuletzt gescheitert.

Polen verschärft Abtreibungsverbot

Bisher war es in Polen erlaubt, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen, wenn die Föten unheilbar krank waren. Das höchste Gericht hat nun entschieden: Das ist verfassungswidrig.

Ein Drittel der Wiener darf nicht wählen

Fast eine halbe Million Menschen im wahlfähigen Alter können nicht bei der Bürgermeisterwahl abstimmen, obwohl sie größtenteils schon länger als zehn Jahre in der Stadt wohnen.

Türkische Regierungspartei will aus der Istanbul-Konvention austreten

Die Türkei das Bündnis zum Schutz von Frauen im Jahr 2012 als erster Staat ratifiziert. Umgesetzt hat sie aber viele Maßnahmen nicht. Die AKP will sich nun aus dem Abkommen zurückziehen.

Mehr Thomasse als Bürgermeisterinnen

Seit über 100 Jahren gibt es das Frauenwahlrecht, in politischen Ämtern sitzen dennoch deutlich mehr Männer. Am heftigsten fehlen Politikerinnen auf dem Dorf und in der Gemeinde – der direktesten Ebene der Politik.

Frauen sind gut fürs Patriarchat

Auch in radikal patriarchalen Bewegungen kann es gute Gründe dafür geben, Frauen Autorität zuzugestehen: Manch ein Argument klingt aus weiblichem Munde einfach überzeugender und kann ein ganz neues Publikum erschließen.

Männliche Wissenschaftler sind prahlerischer

Wissenschaftler beschreiben die Ergebnisse ihrer Studien häufiger mit positiven Ausdrücken wie „ausgezeichnet“ und „einzigartig“ als Wissenschaftlerinnen.

Neues Gesetz in Neuseeland: Automechaniker und Friseurinnen sollen gleich bezahlt werden

Gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit, gleicher Verantwortung und Qualifikation, unabhängig vom Geschlecht - das ist weltweit noch lange nicht die Normalität. Neuseeland hat jetzt ein neues Gesetz zur Lohngleichstellung erlassen.

In Österreich gibt es mehr Bürgermeisterinnen als Bürgermeister-Josefs

Bürgermeisterinnen besetzen dort bisher nur 8,3 Prozent aller Bürgermeisterämter. In Deutschland sind es 9,8 Prozent.

Polen will aus Abkommen für Frauenrechte austreten

Der polnische Justizminister schlägt vor, aus der Istanbul-Konvention auszutreten. Dieses internationale Abkommen soll Frauen vor Gewalt schützen - und ist ihm zu „ideologisch“.

Siri, du Schlampe!

Digitale Sprachassistenten führen einfache Aufgaben aus und nehmen Befehle stets freundlich, geduldig und unterwürfig entgegen. Die eigentlich geschlechtslosen Maschinen sind der Stimme und dem Namen nach fast alle weiblich. Damit vermitteln sie ein zweifelhaftes Bild des vermeintlichen Verhaltens von Frauen. Forscherinnen und Forscher befürchten, dass sich das auf bestehende Geschlechterstereotype übertragen könnte.

In jedem deutschen Länderparlament sitzen mehr Männer als Frauen

Das Paritätsgesetz soll den Anteil von Frauen im Parlament erhöhen. Jetzt hat das Thüringer Landesverfassungsgericht entschieden: Parteien müssen ihre Wahllisten nicht zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen besetzen.

Costa Rica hat Ehe für alle legalisiert

Gleichgeschlechtliche Paare dürfen nun auch in Costa Rica heiraten. Es ist weltweit das 29. Land, das die Ehe für alle legalisiert hat, und das sechste in Lateinamerika.

Nachdem Ehe für alle eingeführt wurde, ging Selbstmordrate zurück

Menschen in gleichgeschlechtlichen Ehen begehen häufiger Suizid als verheiratete heterosexuelle Menschen. Die Anzahl der Selbsttötungen nimmt in Dänemark und Schweden aber ab, seit die Länder die Ehe für alle geöffnet haben.

Barrierefreie Websites sind in Norwegen Pflicht

Unternehmen werden vom staatlichen »Digitaliseringsdirektorat« stichprobenartig kontrolliert. Erfüllt eine norwegische Website die gesetzlichen Kriterien nicht, folgen Sanktionen.

Ungarisches Parlament lehnt Konvention zum Schutz von Frauen ab

Ungarn hat die Istanbul-Konvention des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen im Jahr 2014 unterzeichnet. Nun stellt sich das Parlament dagegen.

In 40 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten regieren Frauen

Stadt- und Kreisverwaltungen werden überwiegend von Männern geleitet. Am geringsten ist der Frauenanteil unter den Landräten und Oberbürgermeistern in Nordrhein-Westfalen.

Alle haben Sex, niemand klärt auf

»Frühsexualisierung«, schreien die Konservativen. »Liberalerer Unterricht«, die anderen. Währenddessen gucken Kinder Pornos, haben Sex und niemand klärt sie auf: In ganz Europa verschlafen Schulen ihren Bildungsauftrag, Lehrkräfte unterrichten nicht zeitgemäß und Regierungen verbannen Sexualkunde aus dem Klassenzimmer.

14.600 Betten fehlen in Deutschlands Frauenhäusern

In Quarantäne zu sitzen, erhöht das Risiko, häusliche Gewalt zu erleben. Vor allem Gewalt gegen Frauen ist jedoch seit Langem ein Problem in der Gesellschaft. Um die Frauenhäuser ist es auch im Normalzustand schlecht bestellt.

In 23 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten verdienen Frauen mehr als Männer

Ausnahmslos alle liegen in den neuen Bundesländern. In mehr als der Hälfte der Fälle sind es allerdings weniger als 100 Euro im Monat.

Erfolgreiche Frauen brauchen beim Netzwerken vor allem eines: andere erfolgreiche Frauen

Gute Netzwerke sind sowohl für Männer als auch für Frauen von zentraler Bedeutung, um direkt nach dem Studium Jobs in Führungspositionen zu erhalten. Frauen benötigen zudem noch ein kleines, enges Netzwerk anderer erfolgreicher Frauen, um genderrelevante Informationen in der Arbeitswelt sammeln zu können.

Frauenquote in afrikanischen Parlamenten

In Ruanda sind fast zwei Drittel der Parlamentsmitglieder weiblich. Der Frauenanteil ist in den meisten afrikanischen Ländern hoch. Grund dafür ist die Frauenquote. Sorgt das auch für mehr Gleichberechtigung?

Frauenmorde bleiben zu 98 Prozent straflos

In Lateinamerika werden deutlich mehr Frauen von Männern getötet als in anderen Regionen der Welt. Warum ist das so?

Die Waffe der Frau ist die Panzerfaust

Frauen sind erst seit ein paar Jahrzehnten anerkannte Soldaten. Wie hat sich seitdem das Leben in der Kaserne verändert?

Mehr Frauen, weniger Krieg

Sind Frauen friedlicher als Männer? Wenn ja, müsste ihr Einfluss auf politische oder militärische Entscheidungen auch zu einer friedlicheren Außenpolitik führen. Wissenschaftler haben das untersucht.

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