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Sinon   17:27 Uhr 17.04.2019

@Martin S.:Schusswaffen sind nicht die einzige Möglichkeit, sich umzubringen. Und ein (Selbst-)Mord setzt immer Motiv und Möglichekit voraus. Wenn die Möglichkeit des Erschießens nicht gegeben ist, heißt das aber nicht zwangsweise, dass ich dann zur nächsten Brücke latsche. Vllt. habe ich auch nicht die Kraft, dorthin zu gehen, aber für die Pistole im Nachttisch hätte es gereicht. Zu Japan: "The most common method among both genders in Japan was hanging, followed by jumping from a high place. In the United States, it was firearms among both genders, followed by hanging among males and drugs among females."(1)

@Danie F.: Zum Thema Schweiz: Jup, die sind in der Tat ganz vorne dabei, was Tote durch Schusswaffen angeht: https://web.archive.org/web/20170105171544im_/http://tewksburylab.org/wp-content/uploads/2012/12/guns-and-death-rates.jpg
Und um in Ihrer Logik zu verbleiben:"Zu jeder Studie gibt es mindesten eine Gegenstudie, die gegenteiliges behauptet. Und genau das ist der Punkt: BEHAUPTET ! Denn sowohl Studie, als auch Gegenstudie, stützen sich i.d.R. auf die selben Rohdaten. Glaubt nicht alles was man euch vorkaut." Mit anderen Worten, die Studien, die Ihre Sicht der Dinge unterstützen, sind genau so erstunken und erlogen. Es gibt keine Wahrheit, soll doch jeder sich die Welt denken, wie er will. Das kann's doch auch nicht sein..


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(1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15617392


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Martin S   14:25 Uhr 17.04.2019

Das Verständnis für Korrelation und Kausalität und wie diese zu unterscheiden sind, ist offenbar etwas, das den Studienautoren völlig fehlt.
Diese Interpretation ist Schwachsinn sondergleichen.
Die Rohdaten sprechen eine gänzlich gegenteilige Sprache.

Suizidalität entsteht nicht durch das Vorhandensein eines leblosen Gegenstandes, sondern aufgrund einer psychischen Erkrankung.
Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Schusswaffenverfügbarkeit und Suizid.

In dem Fall müsste Japan praktisch keine Suizide haben.
Aber ist sicher nur Zufall, dass dieses auf der Karte nicht aufscheint, man könnt ja sonst meinen die Schlussfolgerung der Autoren sei blödsinn...


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Daniel F.   12:08 Uhr 17.04.2019

Studien sind Interpretationen von Rohdaten.

Daher sind nicht die Studien die Fakten, sondern die Rohdaten die interpretiert werden.

Die Mord- und Selbstmordraten sind, weltweit, im Allgemeinen Rückläufig. Das auf schärfere Waffengesetze zurück zu führen und zu behaupen, dass Suizide seltener stattfinden, WEIL die Gesetze verschärft wurden, ist grob falsch.

Nach dieser Studie müsste es 2016 einen massiven Anstig an Todesopfern in Tschechien gegeben haben.

Auch dürfte nicht New York eine derart hohe Anzahl an Waffentoten aufweisen, sondern Vermont.

In Europa wäre die Schweiz der Staat mit den meisten Morden und Suiziden.

Zusätzlich wäre Kanda ebenso "gefährlich" wie der Großteil der USA, in Japan gäbe es keine Suizide und Mexiko wäre absolut Mordfrei.

Das ist aber nicht der Fall. Es gibt zahllose Beispiele dafür, dass diese Studie nicht der Realität entspricht.

Ich bitte jeden, der sich wirklich für das Thema interessiert, sich mit den Rohdaten zu befassen. Diese findet man beispielsweise auf gunpolicy.org.

Dort kann man sogar einzelne Regionen, Staaten oder Länder miteinenander vergleichen.

Zu jeder Studie gibt es mindesten eine Gegenstudie, die gegenteiliges behauptet.

Und genau das ist der Punkt: BEHAUPTET !

Denn sowohl Studie, als auch Gegenstudie, stützen sich i.d.R. auf die selben Rohdaten.

Glaubt nicht alles was man euch vorkaut.


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René   10:46 Uhr 17.04.2019

Suizid und Mord mit Feuerwaffen zusammen zu legen ist doch vollkommener Mumpitz, dies muss getrennt erfasst werden.
1. Suizid ist nicht strafbar, solange dadurch kein anderer in Gefahr gebracht wird.
2.Natürlich würde ich , wenn ich eine Waffe besitzen würde, die geeignet wäre mir die Kerze auszublasen, diese Möglichkeit auch bevorzugen, daher sollte also klar sein das die Suizidrate, wo scharfe Waffen vorhanden sind auch höher ist, als in Ländern wo es weniger Scharfe Waffen gibt.


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Franz M. Ronellenfitsch   08:52 Uhr 17.04.2019

Bedeutet die Überschrift "Suizide pro 100.000 Einwohner" nun solche mit Schußwaffen oder überhaupt? Ist euch eigentlich bekannt, dass es ein Nord-Süd-Gefälle bei Suiziden gibt, das mit den Helligkeit/Dunkelheitsstunden zu tun hat? Die Neigung zum Suizid wird nicht durch das technische Vorhandensein von Tatmitteln bewirkt sondern durch psychologische Faktoren. Sonst müsste man alle Brücken verbieten.


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Franz   23:40 Uhr 16.04.2019

Wie passen denn solche Meldungen zu den für die Visualisierung herangezogenen Studien? https://globalnews.ca/news/4236365/iceland-gun-control-violence/
https://www.gunpolicy.org/firearms/region/iceland


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Jan Philipp Hafer   20:53 Uhr 12.04.2019

Sehr geehrter Sebastian Haupt,
da muss ich Sie leider sehr enttäuschen.
Alleine eine Analyse der Begrifflichkeiten hinsichtlich der Migrationskrise (Flüchtlinge als positive Pauschalisierung der juristischen Nichtbescheide)
stellt einen weit linken Narrativ dar, der bis dieses Jahr beibehalten wurde und erst schrittweise korrigiert wird.
[Sie sehen langsam negative Darstellungen der erwartbaren Nichtintegration]

Im Moment wird dies über die vermutete größere Gefahr der Erderwärmung abgebildet, obgleich die Kipppunkte und Simulationsgrundlage nirgends dargestellt wird.
[Nur wird man wegen erwartbaren Umverteilungsmaßnahmen analog zum EEG (was hat das gebracht an CO2-Einsparungen außer höheren Strompreisen?) dafür aktuell medial kaputtgeschrieben]


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Audrey   15:44 Uhr 11.04.2019

Interessanter Text, auch wenn ich den Umgang mit Popkultur à la Adorno, nicht ausreichend finde. Es wird einfach behaupted, wenn es zu leicht konsumierbar ist, ist es keine Kunst mehr bzw. kann die Menschen nicht mehr zum denken anregen. So mag es Adorno ja gegangen sein, aber die Verarbeitung von gefälligen Rhythmen udn ansprechender Ästhetik in Musik und Film etc. kann doch vielmehr dazu gebraucht werden Interessante Spannungen zu erzeugen und neben dem Aufdecken von Unangenehmen, Ideen für Besseres zu geben. Dementsprechend ist es gegebenenfalls nur vordergründig paradox, wenn konsumkritische Menschen trotzdem Popmusik als Medium nutzen.


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Thomas Mäder   15:00 Uhr 11.04.2019

Ein Hinweis: Grösste Tageszeitung der Schweiz ist nicht der «Tages-Anzeiger» sondern die Gratis-Boulevardzeitung «20 minuten», und zwar mit grossem Abstand. Auch bei den Bezahlzeitungen ist es von der Messgrösse abhängig, ob der «Tages-Anzeiger» oder die Boulevardzeitung «Blick» als grösstes Medium betrachtet wird: Erster hat die grösste Auflage, zweiterer aber die grösste Verbreitung der Bezahlzeitungen.


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Juan LLamazares   09:44 Uhr 11.04.2019

Hat vielleicht auch andere Gründe das es so wahrgenommen wird. Wie formulierte es Stephen Colbert mal: "Reality has a well-known liberal bias."
Schauen wir doch mal zurück auf die letzten 20-30 Jahre und da muss man tatsächlich feststellen: Viele linken Positionen haben sich durchgesetzt - nicht aufgrund linker Meinungsmacht, sondern weil sie nun mal der Realität entsprachen. Nehmen wir mal Tierschutz oder Umweltschutz: Da kann ich als Konservativer ja was von linken Ökos erzählen und von ökonomischen Interessen der Bauern und Tierhalter, aber irgendwann vergeht auch der konservativsten Klientel der Appetit auf Eier aus der Legehennenbatterie und der konservativste Bauer merkt plötzlich, dass man mit einer Solaranlage auf dem Dach Geld verdienen kann.


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