Berateraffäre um von der Leyen



Das Verteidigungsministerium gab fast genauso viel Geld für externe Berater aus wie alle anderen 13 Bundesministerium zusammen.

Bei einer Prüfung im Jahr 2018 hat der Rechnungshof Verstöße gegen das Vergaberecht solcher Aufträge entdeckt. Zwischen hohen Beamten der Bundesbehörde und den Beraterfirmen existieren teilweise private Beziehungen. 

Die damalige Ministerin Ursula von der Leyen steht seitdem im Verdacht, Vetternwirtschaft betrieben zu haben. Eine ehemalige McKinsey-Mitarbeiterin (Katrin Suder) wurde beispielsweise in Verteidigungsministerium als Staatssekretärin eingesetzt. Sie verließ den Posten infolge der Berateraffäre auf eigenen Wunsch. 

Neben McKinsey bekamen auch einige andere Beraterfirmen Aufträge vom Verteidigungsministerium. Ein Großteil der Beraterausgaben wurde in die Digitalisierung investiert. Jedes Ministerium entscheidet selbst, was als Beratung gezählt wird, weshalb die Vergleiche schwierig sind und nur einen groben Eindruck geben.

 


11.08.2019
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