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Migration

Artikel (15)

Ohne Staatsbürgerschaft wenig Teilhabe

Knapp neun Millionen Erwachsene in Deutschland dürfen nicht wählen. Der Grund: Ihnen fehlt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Europas unsichtbare Migranten

Als die Kolonialreiche der Europäer zusammenbrachen, verließen fünf bis sieben Millionen Menschen die einstigen Überseegebiete. Die meisten von ihnen waren Siedler europäischer Herkunft, viele hatten jedoch nie in Europa gelebt. Die Geschichte einer vergessenen Migrationskrise.

Je konservativ-autoritärer die Regierung, umso restriktiver der migrationspolitische Kurs

Über 700 Kilometer liegen zwischen München und Bremen. In migrationspolitischen Fragen ist der Abstand größer.

EU finanziert Warlords, um Flüchtlinge fernzuhalten

Die EU hat in den vergangenen Jahren ihre Seenotrettungsmissionen fast vollständig eingestellt. Stattdessen unterstützt sie die libysche Küstenwache mit Geld, Ausrüstung und Training – um Migranten nach Libyen zurückbringen zu lassen. Sie finanziert damit Menschenschmuggler und Warlords.

Wie mit falschen Annahmen Politik gemacht wird

Seenotretter würden die Migration anheizen, lautet der Vorwurf. Der damalige italienische Innenminister warnt vor den »Vizeschleppern« nach Europa, Österreichs Kanzler wirft Seenotrettern vor, das Geschäftsmodell der Schlepper zu ermöglichen. Was ist dran? Nicht so viel, sagt die Wissenschaft. Eine Recherche vom

Mit Drohnen und Autokraten gegen Zuwanderung

Das Mittelmeer abzuriegeln, reicht der Europäischen Union nicht. Mit Entwicklungshilfe und politischem Druck erkämpft sie sich die Kooperation afrikanischer Staaten bei der Migrationsbekämpfung, um auch die letzte Route nach Europa dichtzumachen.

Der neue KNICKER ist da!

Der neue KNICKER lockt mit…

Fluchtpunkt Kanaren

Mehr als 500 Flüchtlinge und Migranten sind in diesem Jahr bereits bei dem Versuch gestorben, die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln vor der Küste Marokkos zu erreichen. Warum die Route plötzlich wieder im Fokus steht.

Wer einmal ausländerfeindlich ist, bleibt es auch

Die Einstellung zu Migration ist bemerkenswert hartnäckig und ändert sich im Laufe des Lebens nicht. Auch in Krisenzeiten bleibt sie stabil.

Zwei Drittel der Geflüchteten stammen aus nur fünf Ländern

Während der 1990er-Jahre konnten durchschnittlich noch 1,5 Millionen Menschen pro Jahr in ihre Heimat zurückkehren. Dieser Wert sank in den 2000ern auf 960.000 pro Jahr. In den 2010er-Jahren waren es jährlich nur 390.000.

Flüchtlingslager im Schlamm

Knapp 700.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya flohen 2017 vor ethnischen Säuberungen in Myanmar ins Nachbarland Bangladesch. 100.000 von ihnen sollen jetzt auf die Insel Bhasan Char umgesiedelt werden.

Evakuiert die Camps!

Noch gibt es offiziell keine Corona-Infizierten im Flüchtlingslager “Moria” auf der griechischen Insel Lesbos. Schützen können sich die Geflüchteten nicht – kaum Wasser, zu wenig Platz. Hilfsorganisationen befürchten ein Massensterben.

Äthiopische Sklavin zu verkaufen – bei Interesse PN

In vielen Golfstaaten kümmern sich ausländische Arbeitskräfte um den Haushalt und die Kinder. Sie werden ausgebeutet, misshandelt und haben kaum Rechte. Die Struktur dahinter steht aber kaum zur Debatte – die Bevölkerung glaubt an das Kafala-System, auch im Libanon.

Pflegenotstand wird durch Ausbeutung kompensiert

Der deutsche Sozialstaat versagt besonders in einem Bereich: der Pflege. Die Versorgungslücke an Pflegekräften schließen ausländische Frauen – sie arbeiten für wenig Geld, oft schwarz und unter hoher Belastung.

Terrorgefahr wächst durch stärkere Zuwanderung nicht

Die Studie zeigt, dass Zuwanderung die Terrorgefahr im Zielland nicht erhöht. Stattdessen ist die politische Situation der Länder entscheidend.

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