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Lokale boykottieren die WM

173 Lokale machen deutschlandweit schon mit! Wir werden die Karte laufend erweitern.

Sport war, ist und wird immer politisch sein

Wer LeBron James am Basketballcourt zujubelt, sollte auch hören, was er über systemischen Rassismus zu sagen hat. Wenn Beachhandballerinnen endlich für ihr Spiel und nicht ihre knappen Outfits beklatscht werden wollen, ist es Zeit, die Regeln zu ändern. Ebenso, wenn sich Autokraten mit Sportgroßveranstaltungen reinwaschen, um von Menschenrechtsverletzungen in ihren Ländern abzulenken. Zum Editorial von "33 Sportererignisse, die die Welt verändern"

Eindeutige Menschenrechtslage

Egal ob die Situation der Gastarbeiter*innen, Frauenrechte oder der Umgang mit LGBTQ+. Die Menschenrechtssituation in Katar steht regelmßig in der Kritik von Nichtregeierungsorganisationen. Ob durch die Fußball-WM ein Wandel stattfinden wird, wie es FIFA und Co. oft beworben haben, ist aktuell nicht absehbar.

Bier und Fußball? Nicht in Katar

Die FIFA bleibt weiterhin moralisch flexibel. Zum Leidwesen der anreisenden Fußballfans. In den VIP-Logen wird es übrigens weiterhin allerhand Alkohol geben.
In Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern müssen mit Corona infizierte Personen nicht mehr in Isolation.

Bitte Abstand halten

In Schleswig-Holstein müssen sich Corona-Positive seit gestern nicht mehr isolieren. Auch Bayern und Baden-Württemberg haben die Isolationspflicht schon abgeschafft.

Zu viele

Die Situation der Gastarbeiter:innen in Katar ist katastrophal. Wie viele von ihnen seit der WM-Vergabe 2010 gestorben sind, ist allerdings unklar.

Stadien, die von Gastarbeiter:innen gebaut wurden

In diesen acht Stadien findet die WM statt. Das Khalifa-International-Stadion, erbaut 1976, aber prächtig renoviert, war das einzige, das es vor der WM-Vergabe bereits gab. Alle anderen sind neu.
US-Midterms 2022: Repräsentantenhaus. 211 Demokraten, 218 Republikaner

Repräsentantenhaus geht an die Republikaner

Die US-Midterms finden alle vier Jahre statt, immer zur Mitte der Präsidentschaft. Die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben die oppositionellen Republikaner gewonnen.
Raketeneinschlag in Polen: Was feststeht und was nicht feststeht.

Krisentreffen

Am Dienstag Nachmittag kam es zu einer Explosion in Polen, nahe der Grenze zur Ukraine. Die Nato hat nun ein Krisentreffen in Polen einberufen.
Meinung zu ARD und ZDF: 30 Prozent wollen beide Sender beibehalten, je 35 Prozent sie zusammenlegen oder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz abschaffen.

Zusammenlegen oder abschaffen?

Nur eine Minderheit will weiterhin ARD und ZDF als eigenständige Sender behalten. Für eine Zusammenlegung sind genauso viele Leute wie für die komplette Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Biden trifft Xi

Aus der Konkurrenz der beiden Länder dürfe kein Konflikt werden, sagte Biden. Er traf Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Bali und betonte, beide Länder hätten eine Verantwortung, ihre Differenzen in den Griff zu bekommen. Dazu gehört beispielsweise Chinas Politik gegenüber Russland und Taiwan.

Kritik darf nicht alles

Die schlechteste KATAPULT-Karte der Woche konnten wir gerade nochmal so verhindern. Sie war fertig, es steckte Arbeit von zwei Redakteur:innen drin und sie sah so aus:

Politiker haben einen aggressiven Humor

Witze von Politiker:innen auf Twitter sind häufig aggressiv. Über sich selbst lachen sie nicht so gerne, dafür schießen sie besonders scharf, wenn sie in der Opposition sind.
In der Pfalz ist jeden Tag Sankt Martin.

In der Pfalz ist immer Sankt Martin

Sankt Martin hat 21 Weinbaubetriebe, aber keine einzige Weckmännchenfabrik.
Repräsentative Umfrage: 56 Prozent der Deutschen wollen keine WM-Spiele schauen.

Mehrheit der Deutschen will keine WM schauen

In einer repräsentativen Umfrage gaben 56 Prozent der Leute an, keine Spiele schauen zu wollen. Unter den Frauen war der Anteil sogar noch höher, 63 Prozent von ihnen wollen keine WM-Spiele gucken.
US-Zwischenwahlen: Welches Thema war für die Wahlentscheidung am wichtigsten? Republikaner: Inflation 45 Prozent, Schwangerschaftsabbrüche 12 Prozent, Waffenpolitik 8 Prozent, Einwanderung 15 Prozent, Kriminalität 10 Prozent. Demokraten: Inflation 18 Prozent, Schwangerschaftsabbrüche 43 Prozent, Waffenpolitik 14 Prozent, Einwanderung 5 prozent, Kriminalität 10 Prozent. 4636 Befragte

Uneinigkeit in der Wählerschaft

Für Republikaner waren stiegende Preise bei weitem das bedeutendste Thema, während für Demokraten die Schwangerschaftsabbrüche an erster Stelle standen.

Wählen ab 16

Die Ampel-Koalition hat das Wahlalter für die Europawahl in Deutschland von 18 auf 16 Jahre gesenkt. Schon 2019 hat es eine EU-Verordnung den Mitgliedsstaaten empfohlen, dies in Betracht zu ziehen.

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