Letztes Jahr ist die vielleicht erfolgreichste Minensuchratte der Welt gestorben. Nicht im Einsatz, sondern eines natürlichen Todes. Magawa war acht Jahre alt, seit Juni 2021 in Rente und hinterlässt eine beachtliche Heldenstatistik.
Kurzfristige finanzielle Engpässe wirken sich negativ auf die Wahlbeteiligung aus. Würde man dies bei der Festlegung des Wahltermins berücksichtigen, würden womöglich Hunderttausende Menschen mehr wählen gehen.
Der belarussische Machthaber Aljaksandr Lukaschenka hat eine ganz eigene Art entwickelt, Preissteigerungen entgegenzuwirken: Er hat sie per Dekret untersagt. Wie genau Importeure die gestiegenen Weltmarktpreise abfangen sollen, ist nicht klar. Fest steht jedoch, dass bei einer Anhebung der inländischen Verkaufspreise eine Haftstrafe droht.
In Slowenien stimmen 48 Abgeordnete für die entsprechende Gesetzesänderung. Damit ist die gleichgeschlechtliche Ehe seit Dienstag in 19 europäischen Staaten legal.
Das autoritäre Regime im Iran kämpft derzeit ums Überleben. In den vergangenen Jahren konnte es bereits mehrere landesweite Protestwellen gewaltsam niederschlagen.
Die Proteste in Iran gehen auch nach mehr als zwei Wochen weiter. Landesweit gehen die Menschen gegen das Regime auf die Straße. Die Zahl der Toten steigt. Die Ordnungskräfte reagieren mit Verschleppung, Gewalt und scharfer Munition.
... zumindest wenn man sich den Frauenanteil im Stadtrat ansieht. Einer Studie zufolge besetzen nämlich in gerade mal einer einzigen deutschen Großstadt Frauen die Hälfte der Plätze im Stadtrat. In Kassel!
Einige französische Großstädte wollen kein Public Viewig für die WM organisieren. Als Grund gilt die Menschenrechtslage in Katar. In Paris soll es weder Fußball-Weltmeisterschaften auf Großleinwänden noch Fanzonen geben.
Begründung der Justiz: Durch Berichte könnten die Proteste weiter eskalieren. Der iranische Journalistenverband sieht das anders: Die Leute machen nur ihre Arbeit und sollen sofort freigelassen werden. Schon vor den Protesten stand es extrem schlecht um die Pressefreiheit im Iran.
Keiner der beiden Anwärter konnte gestern mehr als 50 Prozent holen. Deswegen steht Ende Oktober eine Stichwahl an. Als Bolsonaro gestern gefragt wurde, ob er das Ergebnis anerkennen werde, hat er Medienberichten zufolge wohl nur den Daumen hochgereckt und ist davon gegangen. 👍
Die Sanktionen sollen Medienberichten zufolge 16 Personen, Organisationen und Einrichtungen treffen, vor allem „Vertreter des iranischen Unterdrückungsapparats“ und „politische Repräsentanten“. Die EU-Außenminister sollen die Sanktionen bei ihrem Treffen Mitte Oktober beschließen.
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