Zum Inhalt springen

Basketball

Nach 10 Pleitejahren könnte Phoenix NBA-Champion werden

Von

Artikel teilen

Das Draft-System der nordamerikanischen Baskteballliga ist so ausgelegt, dass die schlechtesten Teams höhere Chancen haben, die besten jungen NBA-Neulinge zu verpflichten. So konnte Phoenix in den letzten Jahren mit Devin Booker und Deandre Ayton zwei Ausnahmetalente ins Team zu holen. Nach einem Achtungserfolg letzte Saison, als das junge und unerfahrene Phoenix-Team nur knapp die Playoffs verpasste, gelang es dem Management nach der Saison recht überraschend, mit Chris Paul einen der besten Aufbauspieler aller Zeiten zu verpflichten. Der 36 Jahre alte, elfmalige All-Star steht zum ersten Mal in den NBA-Finals. Die Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen NBA-Veteranen harmoniert hervorragend. Auf dem Weg in die Finals gelang es Phoenix bereits gegen drei Titelfavoriten zu gewinnen: erst gegen die Los Angeles Lakers um LeBron James, dann gegen die Denver Nuggets um den amtierenden Most Valuable Player Nikola Jokić und zuletzt gegen die Los Angeles Clippers. Die Finalserie gegen die Milwaukee Bucks ist aktuell ausgeglichen, alles ist noch offen. Die Bucks gelten - ganz anders als Phoenix - seit mehreren Saisons als Titelfavorit, blieben aber in den Playoffs immer erfolglos. Sie warten auf ihre erste Meisterschaft seit 50 Jahren.

Autor:innen

Geboren 1993, ist seit 2017 Redakteur bei KATAPULT. Er ist Chefredakteur von KATAPULT Kultur und für die Produktionsleitung des Magazins verantwortlich. Er hat Geographie an der Universität Augsburg und der Universitat de Barcelona studiert. Er ist zudem als freiberuflicher Fotograf tätig.

Neueste Artikel

Schmutziges Vergnügen

Eine WM in Russland - oder ein kleines Bier für jeden Menschen auf der Welt brauen?

Drogenkartelle unterstützen für 99 Cent

In den mexikanischen Anbaugebieten kontrolliert das organisierte Verbrechen den Avocadomarkt. Erpressungen, Entführungen und Morde stehen an der Tagesordnung. Lösungen gibt es kaum. Eine der erfolgversprechendsten basiert auf indigenen Bräuchen und lässt die Menschen vormals staatliche Aufgaben selbst in die Hand nehmen.

Schnäppchen

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben viel Geld bezahlt, um Spiele der WM in Katar zeigen zu dürfen. 48 der 64 Spiele übertragen ARD und ZDF.