Asymmetrische Kriege

Wie ein Begriff Kriege legitimiert

Um die gegenwärtigen Konflikte in der Welt zu beschreiben, nutzen Medien und Politiker häufig Begriffe wie »asymmetrische«, »hybride« oder »neue Kriege«. Das Problem: Sie sind analytisch unpräzise und empirisch umstritten. Zugleich dienen sie als Rechtfertigung für die Kriege des 21. Jahrhunderts.

von
Sebastian Haupt
Sebastian Haupt
Veröffentlicht am 23.05.2018
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Früher war Krieg noch übersichtlich. Reguläre Armeen kämpften gegeneinander. Ein Staat erklärte dem anderen den Krieg. Die Überlegenheit einer Seite führte zum Sieg, der mit einem Friedensvertrag besiegelt wurde. Aktuelle Kampfhandlungen unterliegen anderen Regeln: komplexe Konfliktkoalitionen wie im Nahen Osten, grenzüberschreitende Regionalkämpfe ohne klare Frontverläufe, weltweite Terroranschläge, verdeckte Interventionen. Die Abgrenzung des Schlachtfeldes ist heute unschärfer.

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