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Homeoffice

Von zuhause arbeitet es sich billiger

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Schließlich hat zuhause zu arbeiten viele Vorteile: kein lästiges Pendeln, flexible Arbeitszeiten und gesteigerte Produktivität. Aber nicht nur die Arbeitnehmenden profitieren. Eine in den USA durchgeführte Studie ergab, dass Firmen ihren Angestellten Homeoffice anbieten, um Lohnkosten zu sparen. Die Idee: Mitarbeitende im Homeoffice sind zufriedener – und fordern seltener Lohnerhöhungen.

Fast 40 Prozent der 547 befragten Unternehmen gaben an, zwischen Mai 2021 und Mai 2022 Maßnahmen wie Homeoffice-Angebote eingesetzt zu haben, um Lohndruck zu vermeiden. Fast genauso viele planen solche Maßnahmen für das kommende Jahr. Ob die Strategie aufgeht, ist fraglich: Bei einer Rekordinflation von acht Prozent und mehr sinken die Reallöhne rapide. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Forderungen nach Lohnanpassungen laut werden.

Einen ganz eigenen Weg geht derweil unter anderem der Tech-Gigant Google in den USA: Wer Vollzeit im Homeoffice arbeitet und nicht zufällig in einer Großstadt lebt, dem könnte die Firma das Gehalt kürzen. Schließlich ist das Leben in ländlichen Regionen günstiger und Reisekosten fallen auch keine an – bis zu 25 Prozent ihres ursprünglichen Gehalts könnte das Homeoffice die Angestellten dann kosten.

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Autor:innen

Geboren 1998. Studiert Journalistik und Politikwissenschaft in Passau und scheiterte bereits drei Mal bei dem Versuch, ein Auslandssemester zu absolvieren, an der Corona-Pandemie. Ihre journalistischen Schwerpunkte sind Politik und Feuilleton. Ehemalige Praktikantin bei KATAPULT

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Strg+C, Strg+V

Übrigens: Die Flagge des Tschad wurde 1959 eingeführt, die Rumäniens 100 Jahre früher - zwischenzeitlich erhielt diese jedoch ein Wappen. In ihrer heutigen Form hat die Trikolore Gültigkeit seit 1989. Mehr Doppelgänger in den Kommentaren.