Zum Inhalt springen

Social Media

Wo die Taliban posten darf

Von

Facebook, Youtube und Instagram sperren Accounts der Taliban. Auf Twitter hat ein Taliban-Sprecher über 369.000 Follower.

Artikel teilen

Twitter will Inhalte sperren, die Gewalt verherrlichen oder gegen sonstige Regeln der Plattform verstoßen. Solange sie sich daran halten, dürfen auch Accounts weiter posten, die der Taliban zugeschrieben werden.

Andere soziale Medien sperren Accounts der Terrormiliz, egal welche Inhalte sie posten. Dieses Vorgehen haben zum Beispiel Youtube und Facebook mit Tochter Instagram angekündigt. Auch auf Whatapp, das auch zu Facebook gehört, sollen Accounts der Taliban gesperrt werden. Dort kann können aber die Profile schwerer zugeordnet werden. Weil die Nachrichten oft verschlüsselt sind, muss Whatsapp die Accounts anhand von Profilbilder, Beschreibung und Namen bewerten.

Aktuelle Ausgabe

KATAPULT ist gemeinnützig und unabhängig. Wir finanzieren uns durch Spenden und Abonnements. Unterstützen Sie unsere Arbeit und abonnieren Sie das gedruckte Magazin für nur 19,90 Euro im Jahr.

KATAPULT abonnieren

Fußnoten

  1. Timberg, Craig; Lima, Cristiano: Today’s Taliban uses sophisticated social media practices that rarely violate the rules, auf: washingtonpost.com (18.8.2021).
  2. Madhok, Diksha: How social media is dealing with the Taliban takeover, auf: cnn.com (17.8.2021).

Autor:innen

Geboren 1987 und seit 2020 als Redakteurin bei KATAPULT vor allem für aktuelle Berichterstattung zuständig. Sie ist ausgebildete Fotografin und studierte Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Neueste Artikel

Trend eine Woche vor der Wahl

Eine Umfrage von infratest dimap zeigt: jeder sechste Wähler gibt an, dass sich die eigene Wahlpräferenz noch ändern kann. Rund zwei Drittel haben sich schon entschieden, wo sie ihr Kreuz machen.

30 bis 66 Prozent rechtsextrem

Die AfD stellt die stärkste Oppositionsfraktion im Bundestag. Viele streiten darüber, ob die Partei rechtsextrem ist. Wir haben jedes einzelne AfD-Bundestagsmitglied analysiert und kategorisiert. Eine Bilanz.

Scholz holt auf

Wenn man Bundeskanzler:in direkt wählen könnte, läge SPD-Kandidat Scholz ganz vorne. Mehr als ein Viertel finden jedoch, dass niemand der drei Kanzler:innentauglichkeit hat.